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Wir unterrichten Französisch

Frau Bauer
Frau Becker-Peters
Frau Gorges-Woll
Frau Kullmann
Frau Lenhoff
Frau Oetting
Frau Parent
Frau Radau-Lambert
Frau Wolf
Frau Zech

sowie die Studienreferendarin Frau Schirra

Wochenstundenzahl und Anzahl der Großen Leistungsnachweise (GLN)

Französisch wird am Geschwister-Scholl-Gymnasium als 1. Fremdsprache unterrichtet. Damit knüpfen wir an den Französisch-Unterricht der Grundschule nahtlos an.

Französisch wird dabei mit folgenden Stunden in den einzelnen Klassenstufen unterrichtet:
Klasse 5: 5 Wochenstunden
Klasse 6-8: 4 Wochenstunden
Klasse 9-10: 3 Wochenstunden

Opens external link in new windowLehrpläne Französisch

Anzahl der GLN pro Schuljahr

Klassen 5-9: 5 GLN (davon 4 schriftliche/1 alternativer GLN)

Klasse 10: 4 GLN (davon 3 schriftliche/1 alternativer GLN)

Die Großen Leistungsnachweise prüfen verschiedene Kompetenzbereiche des Fremdsprachenlernens ab.

 

 

Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen (GeR) und Lehrpläne

Einen Überblick über den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen finden Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier.

Per Mausklick gelangen Sie zu den aktuellen Opens external link in new windowLehrplänen Französisch.

Austauschprogramme Französisch

1. Schulische Austauschprogramme

Unsere Schule unterhält seit mehreren Jahren lebendige Austauschaktivitäten mit dem Collège Louis Pasteur in Faulquemont (Lothringen) und dem Collège Georges Pompidou in Pacy (Normandie). Fotos zu Austauschaktivitäten finden Sie unter der Rubrik Berichte und Aktivitäten.

2. Individuelle Austauschprogramme

DELF (Diplome d`études de langue française)

Das DELF ist ein weltweit anerkanntes Sprachdiplom des Institut Français. Hierbei gibt es verschiedene Niveaus, orientiert am europäischen Referenzrahmen. Die Prüfungen finden im Mai/Juni statt. Zur Vorbereitung wird eine AG angeboten.

Berichte und Aktivitäten

6Fo2 empfängt Besuch aus Faulquemont: Hier wird die „Amitié franco-allemande“ gelebt!

Nach monatelangem, regem Briefwechsel war es für die 6Fo2 des GSG Lebach so weit: Endlich sollte man den französischen Brieffreunden persönlich begegnen – und die Vorfreude war riesengroß!

Seit nunmehr vielen Jahren besteht die deutsch-französische Freundschaft zwischen dem GSG Lebach und Faulquemont; für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6Fo2 war es allerdings das erste Treffen mit der Partnerschule, was den Besuch der französischen Freunde zu einem besonders aufregenden Erlebnis machte.

Nach Ankunft der Franzosen am GSG wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten:

Nach der ersten Kontaktaufnahme mit Fingerfood, Kuchen und Getränken wurden alle Schülerinnen und Schüler in zwei jeweils deutsch-französische Gruppen eingeteilt. Während die erste Gruppe eine Rallye über das Schulgelände absolvierte, erarbeitete die zweite Gruppe Steckbriefe für die jeweiligen Brieffreunde sowie ein zweisprachiges Rezept für Salate, die natürlich auch selbst zubereitet und in einer gemeinsamen Mittagspause verzehrt wurden. Von Nudel-, Kartoffel-, Couscous- sowie Yam Yam- und Gurkensalat bis hin zu leckerem Obstsalat war alles vertreten.

Am Nachmittag stand viel Spaß in der Sporthalle an. Das gemeinsame Einüben einer Hip-Hop-Choreographie zu “Je ne parle pas français” mit Tanzlehrerin Frau Borscheid war zwar anstrengend, hat aber allen Beteiligten große Freude bereitet und so manch einer entdeckte sein bisher verborgenes Tanztalent.

Nach einem abwechslungsreichen und vielfältigen Tagesprogramm war es gelungen, alle Schülerinnen und Schüler miteinander ins Gespräch zu bringen. „Wir haben es wirklich geschafft, miteinander zu kommunizieren und das hat Spaß gemacht“, resümiert Anna-Sophie aus der 6Fo2 zufrieden.

Weitere Treffen sollen selbstverständlich folgen, auf die sich die Schülerinnen und Schüler beider Schulen schon riesig freuen.

A bientôt, chers amis!

Au marché de Sarreguemines

Die Klassen 7f2 und 7f3 besuchen den Wochenmarkt in Saargemünd/Lothringen. Im Rahmen des Französischunterrichtes erarbeiteten die Schüler Vokabular zu den Themenbereichen Einkauf und Essen und konnten ihre Kenntnisse in Kleingruppen bei Einkaufsgesprächen auf dem typisch französischen Wochenmarkt der lothringischen Kleinstadt Sarreguemines unter Beweis stellen. Die auf dem Markt erworbenen französischen Spezialitäten wurden anschließend bei einem gemeinsamen Picknick verspeist.

"Bienvenue, les amis!" - GSG zu Besuch in Faulquemont

Aufgrund des langjährigen, regen Austauschs ist zwischen dem GSG Lebach und dem Collège Louis Pasteur in Faulquemont eine lebendige deutsch-französische Freundschaft entstanden.

Die Franzosen kamen dieses Jahr Anfang Februar nach Lebach und nun stand am 24. und 25. Mai 2018 der Gegenbesuch in Frankreich an.

Eine Gruppe der Schüler aus der Klassenstufe 8 wurde von Frau Bauer und Frau Wolf nach Altviller begleitet, wo der Tag gemeinsam mit den französischen Freunden auf dem Ponyhof „Club de Romazières“ verbracht wurde. Aufgeteilt in vier deutsch-französische Gruppen durchliefen alle Schüler nacheinander verschiedene „Ateliers“, die neben Übungen zum richtigen Reiten auch Verpflegung, Stallausstattung, Reinigung und Pflege der Pferde, aber auch den Umgang mit Tieren wie Hühnern oder Kaninchen umfassten. Außerdem gab es eine Arbeitsgruppe zum Thema Kompostieren. Für viele Schülerinnen und Schüler war diese Thematik Neuland, gerade aber aus diesem Grund boten sich tolle Gelegenheiten zur Unterhaltung in der Fremdsprache, zur Erweiterung ihres Vokabulars und natürlich zur Vertiefung von Freundschaften.

Auch für eine weitere Schülergruppe aus der Klassenstufe 8, begleitet von Frau Gorges-Woll und Frau Bundrück, war es bereits das fünfte Treffen mit der Partnerschule, dennoch bleibt der Besuch der französischen Freunde stets ein aufregendes Erlebnis.

Nach Ankunft in Frankreich wurde dem GSG ein abwechslungsreiches Programm geboten: Neben einer Schulhofrallye in Kombination mit einem deutsch-französischen Quiz zur Landeskunde gab es auch eine Schnupperstunde auf dem Golfplatz. Das Staunen der Achtklässler war groß, als ein echter Golfprofi Übungen zu Abschlag und Einlochen vorführte. Unter strahlend blauem Himmel konnte schließlich das Abschlagen und Einputten geübt werden. Die professionellen Betreuung trug am Ende der Veranstaltung schon erste Früchte: Es waren deutliche Fortschritte aller Teilnehmer zu erkennen.

Gegen 16 Uhr traten die Lebacher schließlich die Heimreise an und waren sich einig, einen perfekt organisierten und gelungenen Tag verbracht zu haben, der die deutsch-französische Freundschaft weiter vertieft hat.

Die Schülerinnen und Schüler des GSG Lebach sowie die betreuenden Lehrerinnen freuen sich auf weitere deutsch-französische Begegnungen.

A la prochaine, chers amis!

GSG zu Besuch in Faulquemont: „Amitié franco-allemande" neu erlebt

Seit nunmehr drei Jahren besteht die deutsch-französische Freundschaft zwischen dem GSG Lebach und Faulquemont. Für die Klasse 7F1 war es bereits das vierte Treffen mit der Partnerschule, dennoch bleibt der Besuch der französischen Freunde stets ein aufregendes Erlebnis.

Nach Ankunft in Frankreich wurde dem GSG ein abwechslungsreiches Programm geboten: Neben einer Schulhofrallye in Kombination mit einem deutsch-französischen Quiz zur Landeskunde gab es auch eine Schnupperstunde auf dem Golfplatz. Das Staunen der Siebtklässler war groß, als ein echter Golfprofi Übungen zu Abschlag und Einlochen vorführte.

Zwischen den Schülerinnen und Schülern sind mittlerweile echte Freundschaften entstanden und weitere Treffen sollen selbstverständlich folgen.

Für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5F1 hingegen war es die erste Begegnung mit den neuen Freunden aus Faulquemont. Bereits der Empfang war sehr herzlich. Nach der Begrüßung der Franzosen am GSG in Lebach mit einem großen Buffet stellten sich die Schülerinnen und Schüler vor und machten sich mit Hilfe eines Kennenlernspiels auf die Suche nach „ihrem“ Partner. Den Rest des Tages verbrachten die Schülerinnen und Schüler zusammen mit einem Waldpädagogen, der zum Bau eines Waldsofas mit rekordverdächtigen acht Metern Durchmesser anleitete. Hier entwickelte sich eine intensive Kommunikation und die Teams arbeiteten klasse zusammen – als würde man sich schon ewig kennen!

Auch die Fünftklässler freuen sich auf weitere deutsch-französische Begegnungen.

A la prochaine, chers amis!

Deutsch-französische Waldbegegnung

Geplant war ursprünglich, dass unsere französischen Austauschschüler aus Faulquemont vor Weihnachten kommen sollten. Wir wollten gemeinsam Plätzchen backen und Weihnachtslieder singen, bis wir erfuhren, dass wegen der Ausgangssperre aufgrund der Attentate in Paris alles abgesagt wurde. Wir waren alle - sowohl die deutschen als auch französischen Schüler - enttäuscht. Umso mehr freuten wir uns, als sie am 7. Juni 2016 nach Lebach kamen. Die Vorfreude war groß, als wir im Bistro saßen und unser gemeinsames Frühstück vorbereiteten.

Als wir uns dann zum Empfang der Gäste zum Busbahnhof aufmachten, ging es richtig los: Alle beschenkten sich, tauschten sich aus, lachten und der ein oder andere hat einen Begrüßungskuss abbekommen Dann wurde erstmal ordentlich gegessen: Kuchen, Muffins und, und, und. Gegen Ende des Frühstücks wurde uns der Waldpädagoge Guido vorgestellt, mit dem wir den Tag verbringen sollten.

Wir wanderten gemeinsam ein kleines Stück in den Wald. Als wir ankamen, waren manche schon erschöpft. Wir luden unser Gepäck ab und dann ging es zur Sache. Wir sammelten Holz, Laub, Farn, um uns dann unser eigenes "Wald-Sofa" zu bauen. Nach so viel Arbeit ließen wir uns auf unserem gemütlichen Canapé de forêt unseren Rucksackproviant schmecken. Und schon wurde es Zeit, unser nächstes gemeinsames Projekt anzugehen: wir wollten unseren eigenen Barfußpfad bauen. Dafür gab es verschiedene Baustoffe: Moos, Farn, Erde, Lehm, Stöcke und auch Steine. Als dann vier verschiedene Pfade vollendet waren, ging es darum, sie auch auszuprobieren. Es war eine lustige und interessante Erfahrung, die wahrscheinlich jeden zum Grinsen brachte.

Wieder zurück in der Schule, stärkten wir uns mit selbst zubereiteten Kuchen, Obst und Blätterteigschnecken, um für den sportlichen Teil fit zu sein. Das deutsche Team lieferte sich gegen die französischen Jungs im Fußball ein hitziges Gefecht. Dabei wurde viel gelacht. Die deutschen Jungs verloren - obwohl im Heimvorteil - in einem knappen 2:3.

Die Mädchen haben nach dem Abenteuer im Wald den neuen Freundinnen das Schulgelände gezeigt. Alle haben viel miteinander gelacht. Ruhe und Entspannung gab es auf den Bänken, bevor es zu den Schaukeln und der Slackline ging. Auch beim Seilspringen haben sich alle amüsiert und sehr viel gelacht. Zum Schluss wurden Selfies gemacht und die Telefonnummern ausgetauscht.

Es war ein sehr schöner Tag mit gutem Wetter und sehr viel Spaß. Die deutschen Mädchen und Jungs freuen sich auf ein weiteres Treffen mit der Gelegenheit zur Revanche. Zum Glück sind die Schüler des Collège Louis Pasteur noch vor Einsetzen des starken Gewitters in den Bus gestiegen und trockenen Fußes nach Hause gekommen, was man nicht von allen Schülern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums sagen kann.

Von Michelle Schäfer-Houy, Maximilian Gunkel und Lars Michels

Les impressions de nos amis

Le groupe 5° bilangue (ex 6° 2 3 4) avait accueilli ses correspondants à Faulquemont en juin 2015. Ainsi, ces derniers nous rendaient la politesse cette année. Après (oh, déception!!!) annulation de notre visite du 23 novembre, les élèves se sont finalement rendus à LEBACH le 07 juin afin d’y vivre une journée en plein air.
Arrivés à 9 heures sur place, l’accueil fut chaleureux et amical.
Après le pot de l’amitié avec dégustation de pâtisseries salées et sucrées, nous étions revigorés et prêts  à partir en forêt. La matinée fut consacrée à l’élaboration d’un … canapé forestier naturel !
Il s’agissait dans un premier temps de chercher des branchages afin de construire un grand cercle pour l’assise.
Enfin, les trous comblés par du feuillage, il ne restait qu’à le recouvrir de mousse et de fougères.

Et voilà, c’est superbe ! Il ne nous reste qu’à nous installer et piqueniquer.
Repus, nous devions former quatre groupes franco allemands afin de construire des sentiers de promenade à parcourir pieds nus. Pour ce faire, nous nous sommes rangés sans prononcer un mot  (dur, dur !!!) dans l’ ordre alphabétique de nos prénoms puis nous nous sommes regroupés.
Et nous voilà repartis pour ramasser brindilles, glands, fougères, herbes ou autres trésors de la forêt pour construire quatre sentiers.

L’entente et la coopération franco allemandes ont vraiment bien fonctionné.

Maintenant, il ne nous restait qu’à enlever chaussettes et chaussures pour tester  les différents sentiers!

Après quelques « aïe » et « ouille », l’expérience devait s’avérer plaisante, voire agréable.
La météo fut clémente, le programme prévu a été réalisé et de surcroît  c’était fantastique.
Nous avons retrouvé nos correspondants avec un réel plaisir, échangé, communiqué, beaucoup ri.
Merci pour cette belle journée !

Nous continuerons à correspondre par écrit et les rendez-vous 2016-17 à Lebach comme à Faulquemont sont déjà pris ! 

Unser Ausflug nach Saarguemines (Saargemünd)

Letzte Woche fuhren wir, die 6F3, nach Saargemünd. Dort machten wir in Kleingruppen mit den jeweils zugeteilten Acht- bzw. Neuntklässern, die uns begleitet haben, eine Stadtrallye und kauften auf dem Markt Essen für das geplante Picknick. Trotz des schlechten Wetters, dem Regen und der Kälte hatten wir alle einen Riesenspaß. Unter anderem sahen wir viele schöne Plätze und auch manche Sehenswürdigkeiten. Nachher haben wir uns an unserem Treffpunkt, der Touristeninfo, wieder getroffen. Aus dem geplanten Picknick am Saarufer wurde nichts, weil das Wetter einfach zu ungemütlich war. Und im Bahnhofsgebäude wäre es wahrscheinlich auch nicht sehr toll gewesen. Deswegen verlegten wir das Picknick ins Bistro in der Schule, das war aber genauso lustig. Am Ende waren wir alle froh wieder im Trockenen zu sein. Wir wünschen uns, dass wir diesen Ausflug im kommenden Schuljahr, bei hoffentlich besserem Wetter, wiederholen können.

Von Emelie und Marie, 6F3

„Trotz des nassen Wetters war es in Saargemünd schön und aufregend.“ (Michel, Anna, Chiara, Vanessa, Emelie und Emely, 6F3)

„Ich fand es sehr cool dort, weil man auch mal auf einer anderen Sprache sprechen und sich verständigen konnte. Es hat mir Spaß gemacht, mal mit Freunden in Frankreich kaufen zu gehen.“ (Jonas, 6F3)


„Mir hat es sehr gut gefallen, da es Spaß gemacht hat, die Kleineren zu betreuen und ihnen zu helfen. Außerdem haben wir die Stadt Saargemünd kennengelernt, die auch super ist.“ (Schülerin der 8. Klasse)


„Es war interessant einmal mit den Franzosen in Kontakt zu treten. Diese waren offen und aufgeschlossen und waren uns bei der Stadtrallye behilflich.“ (Schülerin der 8. Klasse)

C’est parti!! - Der « Prix des lycéens allemands » hält Einzug am GSG

Seit Anfang September liest eine Französischklasse der Klassenstufe 10 „was das Zeug hält“ - und das nicht etwa in ihrer Muttersprache, sondern „en français“. Vier zeitgenössische Jugendromane stehen auf dem Programm der 31 Schüler.

Anfang September - ein veränderter Klassenraum und eine neue Sitzordnung ließen die Schüler vermuten, dass nun eine neue Zeit anbricht. Auf Tischgruppen arrangierte Gegenstände wie Turnschuhe, Plastikpistole, Stadtpläne, Bierflasche, Boxhandschuhe und sogar eine Tigerente machten die Schüler neugierig auf die vier Jugendromane und animierten sie zu wilden Spekulationen über den Inhalt des Lesestoffes.

Hier einige der originellsten Spekulationen:
> zu dem Buch „La Gazelle“:
Ein ca. 20jähriges Mädchen ist Läuferin und kommt aus Argentinien. Ihre Familie hat  nicht viel Geld und sie versucht durch Erfolge als Läuferin Geld zu verdienen.
> zu „Mon amour kalachnikov“:
Ein Mädchen aus Lyon wurde unter einer Brücke tot aufgefunden. Auf der Brücke stand eine kleine Tigerente. Die Tote hat gedealt, doch die Drogen sind verschwunden.
> zu „L’âge d’ange“:
Ein Besoffener zerstört mit Gewalt kostbare Figuren. Es geht um Kunstdiebstahl in Luxemburg.
> zu „Orages“:
Das Buch spielt in Podgorica. Eine Gruppe schmuggelt Zigaretten aus dem Land. Sie sind bewaffnet und es kommt zu einer Verfolgungsjagd mit der Polizei. Sie fliehen und ändern ihre Identität, aber die Polizei kommt ihnen auf die Spur und es kommt zum Kampf.

Im Anschluss wurden die Bücher verteilt und die Zeitabstände vereinbart, innerhalb derer das erste Buch gelesen werden soll. Nicht alle Schüler waren dabei voller Neugierde auf die Lektüre, denn einige bezweifelten, der Handlung in einer Fremdsprache überhaupt folgen zu können. Sicherheit gewannen sie erst mit der Zeit. Sehr hilfreich war dabei die vereinbarte Lektürestunde einmal in der Woche, in der die Schüler die Möglichkeit haben, sich mit ihren Mitstreitern über das Gelesene auszutauschen und Fragen zu  Inhalt oder Vokabular zu stellen.

 

Mitte Oktober - Die ersten Bücher sind gelesen und so langsam gewöhnen sich fast (bis auf wenige Ausnahmen) alle Teilnehmer an die Lektüre der französischsprachigen Bücher. Stolz macht sich breit und einige scheinen eine neue Passion entdeckt zu haben.
 
Auszüge aus den ersten Kommentaren zu den Büchern :
> zu „Orages“
„Ich fand das Buch gut, jedoch an manchen Stellen etwas schwer zu verstehen. Besonders am Anfang ist es schwer in das Buch reinzukommen. Alles in Allem konnte man das Buch aber gut verstehen.“ (M.H.)
„Am Anfang fand ich dieses Buch eher langweilig, dann später, ab Kapitel 9, war es richtig spannend. Ja, insgesamt hat es mich dann sehr positiv überrascht. Der einzige Nachteil ist, dass es kein Deutschbuch ist. ;-)“ (E.G.)
> zu „Mon amour kalachnikov“:
„ Anfangs ist das Buch schwer zu verstehen, was allerdings auch damit zusammenhängt, dass man zuerst nie weiß, wer erzählt und man sich in einen französischen Roman erst noch einlesen muss. Mit der Zeit geht es immer besser und es baut sich auch mehr und mehr Spannung auf. Lediglich der Schluss erscheint mir etwas plump, da der Mörder als solcher unerwartet erscheint.“ (M.G.)
> zu „La Gazelle“
„Das Buch gefällt mir nicht sehr gut. Es hat keinen Spannungsbogen, was das Weiterlesen zur Qual macht. Ich hoffe, dass die nächsten Bücher besser werden.“ (J.K.)

Et maintenant?
Die Buchlektüre läuft weiter – aber vier Bücher zu lesen – und das zusätzlich zu den nicht geringen schulischen Anforderungen an Schüler der Klassenstufe 10  - braucht Zeit. Zudem kommt dann noch der Trainingsblock „Mener un débat (en français) “ hinzu, hier soll in der Fremdsprache argumentiert und diskutiert werden.
Schließlich soll das beste Buch gekürt werden - zunächst innerhalb der Klasse, dann auf Landes- und Bundesebene.
Ich bin gespannt, wer das Rennen macht.

Claudia Bremer, Französischlehrerin der Klasse

France (macht) Mobil am GSG

Wie kann man sich Frankreich näher bringen lassen, wenn nicht von einer echten Französin? Na gut, ja, man könnte hinfahren, aber mit dem France Mobil geht’s auch ganz gut. Das durften alle Schüler der Klassenstufe 9 im April erfahren. Geschenkt wurde uns eine Stunde des Entdecken Frankreichs statt regulärem Unterricht. Dabei stellte ich zum Anfang erst einmal die Lektorin des Programms, Perrine Val, vor – auf Französisch natürlich, welches auch wir die gesamte Stunde ebenfalls beibehalten sollten. Sie erklärte uns anfänglich noch etwas zu ihrer Person (worauf wir später zurückkommen werden), dann sollten wir am folgenden Spiel teilnehmen: Perrine gab uns einen Würfel, den wir rundgeben sollten solange Musik spielte. Sobald Perrine die Musik stoppte, sollte derjenige, der den Würfel gerade in der Hand hatte, würfeln und je nach Zahl eine Frage  beantworten. Die 1 bedeutete, man sollte nur seinen Namen sagen. Bei der 2 sollte man sagen, was man mag. Ab der 3 wurde es schon ein wenig schwieriger: Man sollte eine französische Spezialität nennen und bei der 4 eine französische Persönlichkeit. Würfelte man die 5, so sollte man ein französischsprachiges Land benennen. Würfelte man schließlich die 6, so musste man 1-5 aufsagen. Froh waren natürlich alle, die keine 6 gewürfelt haben, jedoch war das eben manchmal nicht vermeidbar.
Nachdem jeder aus der Klasse einmal mit würfeln dran war, bat uns Perrine, dass wir ihr Vorurteile nennen, die wir gegenüber Franzosen haben. Genannt haben wir ihr dann, dass Franzosen Froschschenkel-Esser und „Flittköpp“ wären, alle Schnurrbärte tragen würden und Baretts tragen.
Daraufhin zeigte sie uns einen Film über weitere Klischees über Franzosen, wo gesagt wurde, dass diese ja angeblich nur Champagner und Rotwein trinken würden oder dass diese ja weniger duschen würden, sondern einfach Parfum benutzen würden.
Das war dann auch allerdings schon das Ende der Stunde. Wir bedankten und verabschiedeten uns noch, als uns beiden noch weitere Informationen über das France Mobil gegeben wurden. Perrine Val ist nämlich aus der Normandie und arbeitet bei dem Projekt des France Mobils, um Kindern und Jugendlichen die Leidenschaft zur Französischen Sprache und Kultur näherzubringen. Sie selbst ist für das Saarland und Rheinland-Pfalz unterwegs, jedoch gibt es noch elf weitere Lektoren in ganz Deutschland mit demselben Ziel. All diese Angestellten touren mit ihren Renault Kangoos – Renault ist im Übrigen einer der Sponsoren, sowie die Robert Bosch Stiftung, das Institut Français und das Deutsch-Französische Jugendwerk – schon seit elf Jahren durch Deutschland und erreichten damit schon mehr als 950.000 Schüler aus etwa 11.300 Schulen. Die Nachfrage ist immer noch groß.
2004 wurde das Programm France Mobil und sein Pendant Deutsch Mobil wegen ihres vorbildlichen Engagements mit dem Adenauer-de-Gaulle-Preis ausgezeichnet.
Alles in allem war es eine nette Erfahrung, die auch gerne anderen Klassenstufen oder Schulen ans Herz zu legen wäre!

Lara Klein und Katharina Paulus (9N1)

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