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Grüne Daumen am Geschwister-Scholl-Gymnasium

Wie riechen Thymian, Rosmarin, Petersilie oder Kresse? Wie unterscheidet man Fenchel und Dill? Bald kein Problem mehr für die Schüler*innen des GSG Lebach. Ein kleiner Garten auf dem Schulgelände soll diese Kenntnisse schaffen – und nicht nur das!

Die Schüler*innen der neu eingerichteten AG „Grüne Zukunft“, die von Herrn Öhrlein betreut wird, sorgen dafür, dass die „natürlichen Anteile" der Schule besser in den Blick geraten, dass diese in ihrem Wert und ihrer Schönheit wahrgenommen und geschätzt werden können. Dazu wird ein vielfältiger Schulgarten eingerichtet, in dem z. B. durch Kräuter wie die oben genannten die Natur gerochen, aber im Sommer auch ihre Blütenpracht bewundert werden kann.

Unterstützt wird die AG dabei von einem Gärtner mit Leib und Seele, Herrn Hinsberger-Konz, der mit seiner Expertise tatkräftig berät und unterstützt. Für die AG-Teilnehmer, aber auch für die gesamte Schulgemeinschaft bedeutet dies, dass eine Sensibilität für Phänomene der Natur und den Umgang mit ihr entsteht. Aufbauend auf dieser entwickelten Wertschätzung sollen dann weitere Projekte zur Nachhaltigkeit angestoßen werden, wie z. B. Projekte zur Müllvermeidung.

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium stellt die Weichen für eine grüne Zukunft!

Die AG "Grüne Zukunft" macht den „GSG-Wald“ sauber

Handschuhsonne
Mülljagd
Sammlerstolz

In des Daseins 

stille Pracht

hat der Mensch 

den Müll gebracht.

(frei nach Wiglaf Droste: Für immer und immer)

 

Mit diesen Worten, die sich an einen leider viel zu früh verstorbenen deutschen Dichter anlehnen, kann man die Situation im Wald rund um das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lebach (und wohl nicht nur dort) gut beschreiben.

Achtlosigkeit von Waldbesucher*innen sorgt dafür, dass sich im Wald vor allem Plastik aller Art wiederfindet, das dort nicht hingehört, weil der Wald mit seinen Bewohnern es nicht selbst entsorgen kann.

Deswegen machten wir von der AG Grüne Zukunft dieses Jahr bei der Piccobello-Aktion des Entsorgungsverbands Saar mit und nahmen unserem grünen Freund das Aufräumen ab.

Achtsam für die Belange der Natur zu werden, ist eines der Ziele unserer Arbeitsgemeinschaft und hier konnten wir es beweisen.

Mit uns zur Verfügung gestellten sehr gelben Handschuhen (die eine tolle Sonne ergeben) ging es am 18.03.2022 wohlgelaunt los und wir durchforsteten den Wald um die Schule herum. Nichts konnte uns dabei aufhalten, kein Fluss, keine Dornenhecke, wo Plastik war, wurde Plastik eingesammelt und der Wald davon befreit.

Und am Ende waren wir schon irgendwie stolz, mit dazu beigetragen zu haben, dass es dem Wald ein klein wenig besser geht.

Und des Daseins 

zeigt die Pracht,

wenn der Jungmensch 

sauber macht.

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