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Schulmannschaften des GSG auf Bundesebene erfolgreich

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ – dieser Ruf erschallt nicht nur in den Fußballstadien im Rahmen der DFB-Pokalspiele, sondern er begleitet auch die Landessieger des Bundeswettbewerbs der Schulen „Jugend trainiert für Olympia“ auf ihrem Weg zum Bundesfinale nach Berlin – so auch in diesem Jahr die männliche und weibliche Schulmannschaft des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in der Wettkampfklasse II der Sportart Volleyball.
Es ist 9:30 Uhr am Dienstag, dem 03.05.2011, als der erste Zug in Fahrtrichtung Berlin den Saarbrücker Hauptbahnhof verlässt. Hier beginnt für die Saarländer und die beiden betreuenden Lehrkräfte Birgit Müller und Tim Wilkin das Abenteuer Bundesfinale.
Nach einer langen Anreise bestritten beide Teams am Folgetag die ersten Spiele. Nachdem das Los als Gegner für beide saarländische Mannschaften die Bundesländer Brandenburg, Thüringen und Berlin ermittelt hatte, gingen die Lebacher mit dem Ziel, nicht den 15. oder 16. und damit letzten Platz zu belegen, an den Start, war man sich doch der Spielstärke der Sportinternate des Ostens bewusst.
Einen guten Start in den ersten Turniertag lieferten beide Mannschaften ab: Brandenburg wurde von den Jungen, Thüringen von den Mädchen deutlich mit jeweils 2:0 geschlagen.
Trotz kämpferischen Einsatzes, gewohnter Spielstärke und technischer Versiertheit stießen beide Teams in den Folgepartien an ihre Grenzen. Die Sportgymnasien ließen die saarländischen Mannschaften hinter sich, so dass für die Mädchen und Jungen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums nur der dritte Platz in der Gruppe erreicht werden konnte.
Am Folgetag standen Über-Kreuz- und Platzierungsspiele für beide Teams auf dem Programm.
Hier sollte für die Mädels jede einzelne Begegnung zur Nervenschlacht werden. Bereits die erste Partie gegen den angriffstarken Gegner aus Niedersachsen begann vielversprechend. Die jungen Sportlerinnen schenkten sich nichts und nach zwei gespielten Sätzen war klar, dass der Tie-Break die Entscheidung bringen musste. Das GSG präsentierte sich zu Beginn des Satzes kämpferisch, so dass Hoffnung auf einen Sieg aufkeimte. Nervosität und Eigenfehler machten den Gegner jedoch stark, so dass der entscheidende dritte Satz und somit das Spiel verloren gegeben werden musste. Gleichermaßen verlief die Partie gegen das angriffsstarke Bremen. Lediglich im Platzierungsspiel konnten sie die Gegnerinnen aus Hamburg deutlich in ihre Schranken verwiesen werden, so dass die Mädchenmannschaft des Geschwister-Scholl-Gymnasiums das Bundesfinale mit Platz 11 abschloss.
Die Jungenmannschaft des GSG musste an diesem zweiten Spieltag ebenso zwei Niederlagen einstecken, die jedoch nicht bitter waren: Gegen das Sportgymnasium Mecklenburg-Vorpommern spielte man ordentlich mit, schaffte es jedoch jeweils zum Schluss der Sätze nicht, den Gegner erfolgreich und effektiv unter Druck zu setzen.
Ein spektakulärer Tie-Break-Sieg gegen das Sportgymnasium aus Thüringen führte schließlich auch für die Jungs zu einer zufrieden stellenden Endplatzierung: Der 11. Platz auf Bundesebene stellt auch im Jungenbereich eine ordentliche Leistung dar.
Die Jugendlichen verblieben nun noch einen weiteren Tag in Berlin, der die Möglichkeit eröffnete, die Stadt Berlin zu erkunden und zu genießen. Die sich am Abend anschließende Abschlussfeier in der Max-Schmeling-Halle als krönender Abschluss rundete eine tolle und sportlich erfolgreiche Woche ab.