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GSG vertritt Saarland mit drei Projekten beim Bundeswettbewerb und ist erfolgreichste Schule bei Jugend forscht 2017

Nachdem die jüngeren Forscher im Alter von 11-14 Jahren in der vergangenen Woche mit drei Landessiegen und dem Schulpreis bei "Schüler experimentieren" ausgezeichnet worden waren, legten die "Großen" im Alter von 15-18 Jahren am 31. März 2017 an der Universität des Saarlandes nach: sie holten drei von vier Landessiegen und den Preis der erfolgreichsten saarländischen Schule beim Wettbewerb "Jugend forscht"!

Die drei Landessiege bei "Jugend forscht" bedeuten auch, dass die Teilnehmer des GSG das Saarland in ihrem jeweiligen Fachbereich beim Bundeswettbewerb Ende Mai in Erlangen vertreten werden! Das ist für die Jungforscher des Geschwister-Scholl-Gymnasiums eine große Ehre und der Lohn für drei außergewöhnliche Projekte und deren Forschungsergebnisse.

Natürlich strahlten auf dem Gruppenfoto alle mit der Sonne um die Wette!

Die Schulgemeinschaft gratuliert zu diesem sensationellen Ergebnis!

Unsere Teilnehmer am Bundeswettbewerb "Jugend forscht" 2017 in Erlangen

Im Fachgebiet Arbeitswelt siegten Anja Monstadt (17) und Laura Herget (18) (beide Kl. 12) mit ihrem selbst konstruierten innovativen Greifarm. Dieser verwendet eine sogenannte Formgedächtnislegierung (FGL). Das ist ein Werkstoff, der beim Überschreiten einer kritischen Temperatur eine beliebige, zuvor eingeprägte Form annehmen kann. Im Vergleich zu konventionellen Greifern hat das System der Jungforscherinnen ein geringes Eigengewicht, arbeitet besonders leise und ist kostengünstig in der Herstellung – ideal für die Unterstützung von Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit im häuslichen Alltag. Tüfteln, bauen und programmieren durften Anja und Laura am Lehrstuhl für intelligente Materialsysteme (UdS). Dort wurden sie von Andreas Meyer betreut.

Julian Kobes (15), Yanick Prianon (16) und Lukas Moritz Roth (15) (alle Kl. 10) überzeugten die Jury im Fachgebiet Mathematik/Informatik mit ihrem intelligenten Bewässerungssystem. Zum einen steuert es automatisch die Sammlung von Regenwasser, das im Anschluss gleichmäßig auf verschiedene Regentonnen verteilt wird. Zum anderen reguliert das System die Gartenbewässerung: Stellen Sensoren in der Erde eine zu geringe Bodenfeuchte fest, wird die Wasserzufuhr gestartet. Über eine selbst programmierte App lassen sich sämtliche Funktionen benutzerfreundlich steuern.

Im Fachgebiet Technik war Philipp Sinnewe (18) (Kl. 12) erfolgreich. Der Jungforscher entwickelte ein neuartiges Verfahren zur Effizienzsteigerung von Flugzeugtriebwerken. Es basiert auf einer spezifischen Wasser-Alkohol-Einspritzung, die sich positiv sowohl auf den Schub der Turbine als auch auf die Emissionswerte auswirkt. Sein technisches Konzept, das keine höheren Herstellungskosten erzeugt, testete der Jungforscher an einem selbst gebauten Flugzeugtriebwerk.

(Quelle: Pressemitteilung Jugend forscht; www.jugend-forscht.de/presse/pressemitteilungen/archiv/mit-greifarm-und-bewaesserungssystem-zum-erfolg.html)

Unser starkes GSG-Jugend-forscht-Team 2017 im Überblick

Alle 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des GSG können auf ihre insgesamt 14 Projekte und die damit verbundenen Auszeichnungen stolz sein. Getreu dem diesjährigen Motto von Jugend forscht "Zukunft - ich gestalte sie" haben sie eine originelle Idee oder Fragestellung mit viel Durchhaltevermögen, Kreativität und Genauigkeit selbstständig zu einem Projekt ausgearbeitet und dies beim Wettbewerb einer Jury präsentiert.

In alphabetischer Reihenfolge der Fachgebiete werden die Arbeiten aufgelistet. Betreut wurden sie von Margit Becker-Peters, weitere Betreuer sind zusätzlich genannt.

Arbeitswelt

Fabienne Mink (Kl. 12) hatte einen Patienten mit "Morbus Parkinson" mehrere Wochen lang betreut. Sie entwickelte einen Thereapie- und Trainingsplan für ihn, durch den sein alltägliches Leben einen Aufschwung erfahren hat. Fabienne erhielt für ihre Arbeit den 2. Platz im Bereich "Arbeitswelt", zudem ein Stipendium für einen Studienaufenthalt im Deutschen Museum in München sowie einen Sonderpreis der Arbeitskammer des Saarlandes.

 

Yamama Khatko (Kl. 12) beschäftigte sich mit dem Thema "Stottern". Sie beschrieb die Symptome und stellte eine Therapieform vor, die zu positiven Veränderungen der Sprechweise und einem gesteigerten Selbstbewusstsein führt. Sie erhielt den Sonderpreis der Christoffel-Blindenmission für Menschen mit Behinderung und einen Sonderpreis der Arbeitskammer des Saarlandes.

Biologie

Janis Bernardi (Kl. 12) beschäftigte sich mit der spannenden Frage "Bakteriophagen - Das neue Penicillin?". In seinem Projekt beteiligte er sich am mikrobiologischen Institut der UdS, unterstützt von Prof. Dr. Kohring, über ein Jahr lang an der mühsamen Suche nach passenden Phagen, führte dazu Versuchsreihen mit Belebtschlamm aus Kläranlagen und nichtpathogenen Keimen durch und wertete diese aus. Die Jury würdigte seine aufwändige Forschungstätigkeit mit dem 2. Platz im Bereich "Biologie" (es gab keinen 1. Platz) und einem weiteren Sonderpreis der Firma Steag.

Vivienne Augustin und Esina Malkoc (Kl. 12) forschten zu dem Thema "Verringerung der Ansiedlung von Milchsäurebakterien durch Fluor". Sie führten Versuchsreihen durch, die den Bakterienbewuchs auf mit fluorhaltigen Substanzen behandelten Proben abbildeten. Die Auswertung erfolgte mit einem Licht- und einem Rasterelektronenmikroskop. Die Jury verlieh den 3. Platz im Bereich "Biologie" sowie einen Sonderpreis von Elektro Meyer.

Chemie

Kira Born (Kl. 12) hatte sich in ihrer Arbeit "Feuer und Flamme" mit dem Thema Verbrennung beschäftigt. Angeregt durch die historische Vorlesung "Die Naturgeschichte einer Kerze" des Physikers Michael Faraday stellte sie einen Teil von dessen Versuchen nach, fügte eigene ergänzende hinzu und untersuchte so die exotherme Verbrennung. 

Geo- und Raumwissenschaften

Hanna Perius und Julia Schmitt (Kl. 12) fragten sich: "Kann PYREG-Substrat ein Aktivkohle-Ersatz bei der vierten Reinigungsstufe der Kläranlage sein?" Mit dem PYREG-Substrat wird anfallender Klärschlamm in der Kläranlage Homburg getrocknet und gebrannt. Hanna und Julia untersuchten, ob das dabei anfallende Substrat als Aktivkohle verwendet werden kann. Sie führten dazu mehrere Versuchsreihen durch, in denen sie die Porösität udn Konzentration des Substrates variierten. Für ihre Arbeit erhielten sie den 2. Preis (es gab keinen 1. Platz) sowie den Sonderpreis für Umwelttechnik.

Mathematik/Informatik

Jonas Wenner (Kl. 12) widmete seine Arbeit dem "Bau eines UV-Messgerätes". Er verwendete die Plattform "Arduino" als Basis und baute bzw. programmierte ein eigenes UV-Messgerät. Mit diesem kann er z.B. die UV-Durchlässigkeit von Autoscheiben messen und vergleichen. Jonas erhielt für sein Projekt den Sonderpreis "Klimaschutz".

 

Jasmin Bohlen (Kl. 12) hatte für die GSG-Schülerfirma "JuniorCook" deren Homepage und ein Bestellformular zum Vertrieb des Kochbuches "Saarländisch de luxe" mit Hilfe von HTML, CSS und PHP programmiert. Sobald ein Kunde eine Bestellung über die Homepage aufgibt, wird eine automatisch generierte E-Mail an den Kunden sowie an die Schülerfirma erstellt, so dass die Bestellung dort sofort bearbeitet werden kann.

 

Noah Lux (Kl. 8) durfte als Landessieger Mathematik/Informatik des Wettbewerbs "Schüler experimentieren" auch bei den "Großen" teilnehmen. Er präsentierte seine Arbeit zu "Knotentheorie", einem Untergebiet der Topologie, für die er sich begeistert hatte. Durch praktische Demonstrationen konnte er unter Beweis stellen, dass er das komplexe Thema sicher beherrschte.

Physik

Jonas Nalbach (Kl. 12) hatte sich mit der "Modifikation eines NACA 0006 Profils" beschäftigt. Als leidenschaftlicher Flieger untersuchte er Profildicke, Profilwölbung und Wölbungsrücklage dieser aerodynamischen Flügelprofile durch Variationen mithilfe eines Analysetools. Im Fachgebiet "Physik" erhielt er dafür den 3. Platz und einen Forschungsaufenthalt im Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg.

Technik

Delschad Jankir (Kl. 10) widmete sich der "Konstruktion eines kugelförmigen Roboters" in Anlehnung an den Roboter BB8 aus Star Wars. Er berücksichtigte beim Bau nicht nur die Fortbewegung, sondern fügte weitere Funktionen und Features hinzu, z.B. einen Lautsprecher. Außerdem programmierte und implementierte Delschad eine App zum Abspielen von Soundeffekten und zur Nutzung von Augmented-Reality-Technik. Betreut wurde die Arbeit von Fadi Abu Dagga und Mathias Jacob.

"Schüler experimentieren" 2017: GSG Lebach erfolgreichste saarländische Schule

Mit 14 Projekten nahmen 26 Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums am Wettbewerb „Schüler experimentieren“ 2017 teil. Natürlich jubelten sie alle, als bei der Siegerehrung in der Congresshalle Saarbrücken der Preis des Bildungsministers für die erfolgreichste saarländische Schule an das GSG Lebach ging.

Neben drei 1. Preisen in den Fachgebieten Arbeitswelt, Mathematik/Informatik und Technik wurden die originellen Themen, das Durchhaltevermögen und die gelungene Präsentation der Forschungsergebnisse auch mit einer Vielzahl weiterer Platzierungen und Sonderpreise ausgezeichnet.

Neben Margit Becker-Peters, die den Jugend-forscht-Betreuerpreis 2017 für die Betreuung von mehr als 100 Arbeiten in den vergangenen Jahren erhielt, engagierten sich in diesem Jahr zum ersten Mal auch Désirée Kleer, Madeleine Müller, Katharina Quinten und Alexander Spranger als Betreuer von Projekten. Diese Projekte werden in alphabetischer Reihenfolge der Arbeitsgebiete vorgestellt.

Arbeitswelt

Gleich bei ihrer ersten Teilnahme wurde Sophia Marie Hoffmann (Kl. 6) Landessiegerin im Bereich Arbeitswelt. Sie wollte wissen, „Was passiert, wenn mein Geigenbogen über die Saite streicht?“ und hatte dies mithilfe von Wärmebildkameras an der Universität des Saarlandes untersucht.

Jan Bassalik (Kl. 7) erhielt den 3. Preis für seine originelle Idee „`Happy Birthday` zur regelmäßigen Durchführung der Herzdruckmassage“ auszuprobieren. Er fand heraus, dass 80% seiner zum Teil sehr jungen Versuchsteilnehmer die Herzdruckmassage im richtigen Tempo durchführten, wenn sie „Happy Birthday“ mitsummten.

Moritz Lapp und Kevin Haas (Kl. 6) hatten sich gefragt „Wie kommt man Falschgeld auf die Schliche?“ und probierten zu diesem Zweck verschiedene Nachweise und Tests aus.

Janine Feldmann, Gina Bellmann und Melissa Pelk (Kl. 7) bauten und programmierten einen Bewässerungsroboter für Pflanzenbeete. Sie dürfen sich mit ihrem Preis, einen Praktikum im  „EmRoLab“, neue Ideen zum Roboterbau holen.

Biologie

Im Fachgebiet Biologie hatten Pascal Mack, Felix Herian und Jakob Leipert (Kl. 6) aufwändige „Verhaltensversuche mit Guppys“ durchgeführt und dokumentiert. Lohn für ihre Arbeit ist ein spannender Besuch im Zoo Neunkirchen.

Isabelle Dils und Maja Dudek (Kl. 6) fragten sich im Fachgebiet Biologie „Was lebt in Tafelschwämmen und wie kann man sie reinigen?“ Im Labor der Universität des Saarlandes wiesen sie Bakterien und Pilze nach, fanden aber auch heraus, dass diese in der Mikrowelle abgetötet werden. Dafür erhielten sie den Sonderpreis der Firma Flavex.

Peter Baus und Marc Mauersberger (Kl. 6) führten „Wachstumsversuche mit Kresse“ durch und fanden heraus, dass ihr Cola gar nicht gut tut.

Chemie

In die Chemie hatte es Lara Hombrecher, Lena Bauch und Fleur Gitzinger (Kl. 6) gezogen. Sie überlegten sich die „Anwendung thermochromer Stoffe“. Diese wechseln bei Temperaturänderung ihre Farbe. Als Anwendungsbeispiel stellten sie einen Schnürsenkel her, der bei Temperaturänderung die Farbe verändert.

Geo- und Raumwissenschaften

Im Bereich „Geo- und Raumwissenschaften“ waren Torben Reckstadt, Ben Schumacher und Adrian Weber (Kl. 6) dem „Karbon im Saarland“ auf der Spur. Als Ergebnis hatten sie ein Modell gebaut, das Karbonvorkommen verdeutlicht. Die verdiente Auszeichnung dafür war ein Praktikum im Umweltlabor der Universität des Saarlandes.

Dort werden sie Katharina Kastriotis und Marie Scherer (Kl. 6) treffen, die diesen Preis für ihre Arbeit „Lebacher Eier“ erhielten. Sie bauten ein Rennofen-Modell nach, das die Eisengewinnung aus Lebacher Eiern demonstrierte.

Lara Hombrecher  ging der Frage nach „CO2 im Klassenzimmer – wie lüftet man richtig?“ Für ihre Versuchsreihen, die auf eine optimale Lüftungsdauer von 5 Minuten schließen ließen, erhielt sie den 2. Platz.

Kira Schuler und Maja Schmädeke (Kl. 6) stellten sich die spannende Frage „Wie würde sich unser Leben verändern, wenn es keinen Mond gäbe?“ Für ihre selbstgebauten Modelle zu den  Größenverhältnissen bekamen sie den Sonderpreis der Firma Theis.

Mathematik/Informatik

Im Bereich Mathematik/Informatik wurde – wie im letzten Jahr – Noah Lux (Kl. 8) Landessieger. Er hatte eine Arbeit über „Knotentheorie“ geschrieben und war in der Lage, dieses komplexe Thema verständlich darzustellen und praktisch zu veranschaulichen. Er darf mit seiner Arbeit nun sogar bei den „Großen“ am Landeswettbewerb „Jugend forscht“ teilnehmen.

Technik

Einen weiteren 1. Platz gab es im Fachgebiet „Technik“ für Fedor Belotelov, Torben Reckstadt und Adrian Weber (Kl. 6). Sie bauten und programmierten einen „Roboputzer“, der das Innere von Brauerei-Gärtanks reinigen kann. Als Modell benutzten sie ein KG-Rohr, dessen Inneres der Roboter ganz realistisch mit Wasser säuberte.

GSG-Abiturienten erfolgreich beim Landeswettbewerb "Jugend forscht 2016"

Während ihre Mitschüler des Abiturjahrgangs 2016 schon den letzten Schultag feierten, stellten 15 junge Abiturientinnen und Abiturienten ihre 12 MINT-Projekte beim Landeswettbewerb "Jugend forscht 2016" an der Universität des Saarlandes vor. Nachdem das Geschwister-Scholl-Gymnasium in den Vorjahren sechs Mal in Folge als erfolgreichste saarländische Schule bei "Schüler experimentieren" (so heißt "Jugend forscht" für die jüngeren Teilnehmer bis 14 Jahre) ausgezeichnet wurde, gelang dieses Jahr auch ein sehr erfolgreicher Einstieg bei "Jugend forscht". Über zahlreiche Preise durfte sich das begeisternde und begeisterte Team von Abiturienten freuen - und mit ihnen Noah Lux aus Klasse 7, der als Landessieger von "Schüler experimentieren" seine Arbeit in Mathematik/Informatik als Gast bei den "Großen" präsentieren durfte. Die Arbeit in Chemie wurde von Julien König betreut, die in Geo- und Raumwissenschaften von Markus Tost, alle anderen Arbeiten von Margit Becker-Peters.

In alphabetischer Reihenfolge der Arbeitsgebiete werden nun die Projekte vorgestellt.

Arbeitswelt

Michelle Becker erhielt den 2. Platz auf Landesebene sowie einen Sonderpreis der Arbeitskammer für ihre Arbeit "Ersatz einer Bone-China-Masse auf Basis einer Fine-China-Masse". Sie untersuchte in aufwändigen Versuchen günstigere Ersatzmassen für die teure Bone-China-Masse bei der Porzellanherstellung und konnte erfolgversprechende Ergebnisse präsentieren.

Hevidar Jankir und Betim Stublla freuten sich über den 3. Preis und einen Sonderpreis für ihre Arbeit "Leistungssteigerung beim Joggen durch Musik?". In umfangreichen Versuchsreihen untersuchten sie in mehreren Kursen des Abiturjahrgangs mit Hilfe gut durchdachter Versuchsdesigns den Einfluss von Musik auf das Laufverhalten ihrer Mitschüler.

Auch Leah Müller suchte sich für ihre Projekt "Lesegeschwindigkeiten" als Probanden ihre Mitschüler aus, und zwar aus Klassenstufe 6. Sie erforschte, wie sich Lesegeschwindigkeit und Leseverstehen verändern, wenn die Texte von Smartphone-Bildschirmen, von Smartphone-Format auf Papier und von A4-Größe auf Papier gelesen wurden. Dafür gab es einen Sonderpreis der Arbeitskammer.

"Wie Computerspiele der Wissenschaft helfen" wollten Johannes Kirsch und Timo Streßer wissen. Sie analysierten Spiele, mit denen bisher unentdeckte Sterne oder Proteinfaltungen entdeckt werden können und erhielten dafür den Sonderpreis "Unternehmertum".

Biologie

Für Lena Junker gab es den 3. Platz auf Landesebene für ihre Arbeit "Gebisslos oder mit Gebiss?". Als passionierte Reiterin untersuchte sie die Vor- und Nachteile des Reitens mit einem Gebiss im Maul des Pferdes, stellte Videostudien vor und konnte eindrucksvoll unter Beweis stellen, wie alleine mit Stimme und Gewichtsverlagerung ein Pferd schonend und artgereicht geritten werden kann.

Ines Bassalik hatte sich mit "Neurofeedback" beschäftigt. Diese Therapieform ermöglicht es, von ADHS betroffene Kinder ohne Medikamente zu behandeln. Bei einer Ergotherapeutin konnte Ines in Neurofeedback-Sitzungen hospitieren und die Ergebnisse auswerten.

Anne-Kathrin Fischer interessierte sich für "Epigenetik". Dieser relativ neue Forschungsbereich der Genetik wird in Zukunft hoffentlich viele Krankheiten vermeiden oder ihre erfolgreiche Behandlung ermöglichen. Sie erhielt Einblicke in die Beiträge zur Krebsforschung bei den Epigenetikern an der Universität des Saarlandes.

Mathias Godel untersuchte den "Placebo-Effekt". Anhand vieler Studien und aktueller Forschungsergebnisse beschrieb er diesen psychologischen Effekt und stellte auch seinen Antagonisten, den "Nocebo-Effekt", vor.

Chemie

Lena Müller erforschte in ihrer Arbeit die "Synthese pharmazeutischer Wirkstoffe am Beispiel Acetylsalicylsäure", auch bekannt als Aspirin. Die praktischen Arbeiten dazu führte sie in einem Labor der Universität des Saarlandes durch. Zur Bestimmung der Reinheit des selbst hergestellten Aspirins zog sie verschiedene Verfahren heran. Lena erhielt als Anerkennung ein Jahresabo "Spektrum der Wissenschaft".

Geo- und Raumwissenschaften

Jonathan Altmeyer und Florian Klesen investierten viele Stunden in die "Gewässeranalyse der Theel und umliegender Gewässer". Dafür wurde ihnen der 3. Platz sowie ein Sonderpreis der ME Saar zuerkannt. In Laboren der Universität des Saarlandes konnten sie die chemische Gewässergüte der Theel bestimmen und u.a. auch auf die Belastung durch Schwermetalle untersuchen.

Mathematik/Informatik

Noah Lux (Kl. 7) erreichte den 1. Platz beim Landeswettbewerb "Schüler experimentieren". Deshalb durfte er als Gast bei den "Großen" seine Arbeit "Origami und Mathematik" vorstellen. Auch die "Jugend forscht"-Jury war angetan von seinen Ergebnissen. So erhielt er den Anerkennungspreis der Finanzgruppe Sparkassenverband Saar.

Physik

Kai Böhm hatte sich in seiner Arbeit "What if?" mit den Veröffentlichungen des amerikanischen Physikers Randall Munroe beschäftigt. Dieser verwendet sein Wissen zum Lösen hypothetischer naturwissenschaftlicher Fragestellungen. Kai überlegte sich eigene Fragestellungen und beantwortete diese im Stile Munroes, indem er physikalische Gesetzmäßigkeiten anwandte und mögliche Ausgänge berechnete.

Technik

Maurice Schmidt hat sich in seiner Arbeit "Ein Fahrzeug von Leonardo da Vinci" mit den Maschinen und Fahrzeugen des italienischen Erfinders beschäftigt. Besonders interessiert hat ihn dabei ein von da Vinci entworfenes und - im Gegensatz zu vielen anderen Entwürfen - auch tatsächlich gebautes Fahrzeug. Auf der Grundlage der historischen Zeichnungen baute Maurice ein Modell davon aus Holz nach.

1. Platz Mathematik/Informatik, 2. Platz Geo- und Raumwissenschaft und Sonderpreise beim Landeswettbewerb "Schüler experimentieren" 2016

Strahlende Gesichter bei den erfolgreichen Teilnehmern am Landeswettbewerb "Schüler experimentieren" 2016! Alle Schülerinnen und Schüler des GSG wurden mit einem Preis ausgezeichnet, im Bereich Mathematik/Informatik gab es sogar den 1. Platz, in Geo- und Raumwissenschaft den 2. Platz auf Landesebene.

Doch damit ist das Jungforscher-Engagement an unserer Schule noch nicht vorbei: eine große Gruppe von Schülerinnen und Schülern  wird das GSG mit 12 Projekten vom 20.-23. März 2016 beim Landeswettbewerb "Jugend forscht" an der Universität des Saarlandes vertreten. Als 13. Projekt kommt SchüEx-Landessieger Noah Lux mit seiner Arbeit "Mathematik und Origami" hinzu, der von der Jury hochgestuft wurde und nun als Gast die Wettbewerbsluft bei den "Großen" schnuppern darf.

Die Schulgemeinschaft gratuliert allen Teilnehmern von "Schüler experimentieren" herzlich und drückt fest die Daumen für den noch anstehenden Wettbewerb "Jugend forscht"!

In alphabetischer Reihenfolge der Fachbereiche werden nun die GSG-Projekte beim Wettbewerb "Schüler experimentieren" vorgestellt, die von Margit Becker-Peters betreut wurden.

Biologie

Melissa Pelk, Fynn Schnur und Manuel Schröder (Kl. 6) begeisterten sich im Biologieunterricht für das Pantoffeltierchen. Sie wollten noch mehr über diesen Einzeller herausfinden, züchteten zunächst selbst Pantoffeltierchen und mikroskopierten diese. An der Universität des Saarlandes untersuchen sie dann im Labor der Mikrobiologie, wie die Pantoffeltierchen auf verschiedene Salzkonzentrationen und pH-Werte reagieren. Sie erhielten als Sonderpreis einen geführten Besuch im Neunkircher Zoo.

Geo- und Raumwissenschaften

Janine Feldmann und Charlotte Kalmes (Kl. 6) erforschten die landschaftlichen Veränderungen beim Bau der Saarbahn. Besonders interessierten sie sich dabei für die Teilstrecke der früheren Köllertalbahn, auf der nun ab Etzenhofen auch die neue Saarbahn fährt. Sie informierten sich bei den Stadtwerken Saarbrücken über die Bauphasen der Saarbahn und verglichen alte Aufnahmen charakterischer Ortspunkte mit dem heutigen Landschafts- und Ortsbild, das sie mit eigenen Fotografien dokumentierten. Sie erhielten den 2. Platz und ein Abo der Zeitschrift "Geolino".

Julian Tonner (Kl. 8) beschäftigte sich mit der Zuverlässigkeit von Wetter-Apps. Dazu verglich er über einen Zeitraum von 14 Tagen das für ein bestimmtes Datum vorhergesagte Wetter zwischen vier bekannten Wetter-Apps. Er dokumentierte seine Ergebnisse und bewertete sie. Dafür erhielt er als Sonderpreis einen Forschungsaufenthalt im Umweltlabor.

 

Mathematik/Informatik

Noah Lux (Kl. 7) interessiert sich für Origami und Mathematik. Er konnte zeigen, dass die drei klassischen Probleme des Deli´schen Würfels, der Winkeldreiteilung und der Konstruktion eines regelmäßigen Siebenecks zwar nicht mit Zirkel und Lineal lösbar sind, es jedoch "scheinbare" Lösungen durch das Falten von Papier gibt. Die Ergebnisse stellte er dar und zeigte, an welchen Stellen des Papierfaltens die Konstruktion mit Zirkel und Lineal nicht möglich ist. Dafür erhielt er den 1. Preis, ein großes Lob der Jury für die geleistete Arbeit sowie als Sonderpreis ein Abo "Bild der Wissenschaft".

"Schüler experimentieren 2015": GSG zum sechsten Mal in Folge erfolgreichste saarländische Schule

GSG als "Jugend-forscht-Schule 2015" mit Preisgeld von 1000 € ausgezeichnet

Die Freude war riesig: natürlich darüber, dass alle neun teilnehmenden Projekte mit einem Preis nach Hause gingen, darunter die 1. Preise in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie und Mathematik/Informatik. Zudem erhielt das GSG, das zum sechsten Mal in Folge erfolgreichste saarländische Schule war, aus den Händen von Bildungsminister Ulrich Commerçon in diesem Jahr den "Jugend-forscht"-Schulpreis. Dieser ist mit 1000 € dotiert, die im Rahmen des Bundeswettbewerbs 2015 in Jena überreicht werden.

In alphabetischer Reihenfolge der Arbeitsgebiete werden nun die Projekte beschrieben. Betreut wurden sie in Chemie von Markus Tost, einem ehemaligen Schüler des GSG, in den übrigen Fachbereichen von Margit Becker-Peters.

Arbeitswelt

Sina Hahn und Lena Schäfer (Kl. 6) wurden gleich bei ihrer ersten Teilnahme Landessiegerinnen. Für die neu gegründete "Wissenswerkstatt Saarbrücken" hatten sie Plakate mit Hinweisen zur Arbeitssicherheit gestaltet. Diese Plakate mit originellen, selbst gestalteten Fotos verstehen auch Kinder, die noch nicht lesen können.

Biologie

Vivien Dils und Fleur-Marie Saar (Kl. 7) erhielten den 1. Preis im Fachgebiet Biologie, dazu den Sonderpreis des Botanischen Gartens der UdS. Sie hatten in aufwändigen Versuchsreihen die bakterizide Wirkung einer Silbernanopartikel-Lösung im Vergleich zu einem Nanoreiniger und einem Flächendesinfektionsmittel untersucht.

 

 

Sophia Schäfer (Kl. 6) beschäftigte sich mit "Propolis - Ein Wundermittel der Bienen" und erhielt dafür den Sonderpreis des Zoos Neunkirchen. Im Rahmen ihres Projektes besuchte sie einen Imker, ließ sich von ihm Propolis geben und untersuchte diese am mikrobiologischen Institut der UdS mit der Stereolupe und unter dem Mikroskop.

 

 

Kerstin Bös, Janina Boullay und Lena Bost (Kl. 7) nannten ihre Arbeit "Eklig, giftig - und doch schön: Der Brotschimmel". Neben der Untersuchung zur Haltbarkeit von Brot konnten sie als wichtigstes Ergebnis präsentieren, dass sie noch in Schnitttiefen von 4 cm im Inneren des Brotes Schimmelspuren gefunden hatten. Dafür erhielten sie den Sonderpreis des Botanischen Gartens der UdS.

Chemie

Hannah Schäfer, Jana Schmidt und Annalena Zapp (Kl. 7) schafften es "Unkaputtbare Seifenblasen" herzustellen. Dazu führten sie mit großer Geduld viele Versuchsreihen durch, bis sie endlich die richtigen Zutaten in passender Mischung gefunden hatten. Das Ergebnis sind Seifenblasen, die auf der Hand springen können und nicht zerplatzen. Dafür wurden sie mit dem Sonderpreis der Arbeitskammer Saar ausgezeichnet.

Mathematik/Informatik

Mit dem Landessieg in Mathematik/Informatik wurden Johannes Schäfer und Hendrik Theobald (Kl. 8) ausgezeichnet. Sie hatten einen Epson-Roboter so programmmiert, dass man mit ihm das Spiel "4 gewinnt" spielen kann. Sie wurden mit ihrer Arbeit hochgestuft und dürfen das GSG beim Landeswettbewerb "Jugend forscht" vertreten. Außerdem haben sie einen Besuch mit ihrer Klasse bei der Firma Hager gewonnen.

 

 

Auf dem 2. Platz folgte Noah Lux (Kl. 6) mit seiner Arbeit "Gurami - Fische, die Zahlen lieben". Er hatte sich mit einer neuen, Sudoku-ähnlichen Rätselform beschäftigt, diese genau beschrieben und gelöst. Dafür wurde ihm zudem ein Jahresabo von "Bild der Wissenschaft" zuerkannt.

Nachdem Johannes Schäfer und Hendrik Theobald (Kl. 8) schon beim Landeswettbewerb "Schüler experimentieren" den 1. Platz gewinnen konnten, wurden sie zu den "Großen" beim Wettbewerb "Jugend forscht" hochgestuft. Dort durften sie an der Universität des Saarlandes einer Jury ihren Epson-Industrieroboter vorführen, den sie so programmiert hatten, dass sie mit ihm "4 gewinnt" spielen können.

Für ihre ausgereifte Programmier- und Bauleistung erhielten sie den Sonderpreis für Elektronik, Energie und Informationstechnik. Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Technik

Joshua Tassone und Julian Tonner (Kl. 7) waren für ihre Arbeit "Aus Alt mach Neu" auf den Wertstoffhof gefahren. Aus einem alten Autoradio und alten Boxen hatten sie sich ein Tischradio gebaut, aus Zeitschriften einen Tisch gefaltet und aus einer alten Schallplatte eine Schüssel geformt. Dafür erhielten sie den Sonderpreis der ME Saar, zwei Fischertechnik-Kästen.

 

 

Tim Guterl, Jacob Kirsch und Lukas Tunjic (Kl. 6) bauten in der Wissenswerkstatt Saarbrücken einen Elektromotor und eine Seifenblasenmaschine. Dafür erhielten sie den Sonderpreis der Handwerkskammer des Saarlandes.

"Schüler experimentieren": GSG zum fünften Mal in Folge erfolgreichste Schule

Foto: T. Müller

Mit einer Rekordteilnehmerzahl von 35 Schülerinnen und Schülern in 16 Projekten trat das Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach beim Landeswettbewerb "Schüler experimentieren" vom 11.-13. März 2014 in der Congresshalle Saarbrücken an. Auch in diesem Jahr waren die GSGler besonders stolz, dass sie neben einer Vielzahl von Platzierungen und Sonderpreise zum fünften Mal in Folge den Preis des Kultusministers für die erfolgreichste saarländische Schule erhielten.

Seit Schuljahresbeginn hatten die Jungforscher experimentiert und sich mit Begeisterung ihren Projekten gewidmet. Besondere Erfolgserlebnisse verspürten alle bei der Präsentation ihrer Vorträge - so wurden am Jurytag SMS wie diese an die Betreuungslehrer geschickt: "Die ersten Vorträge sind gehalten - die Stimmung bei allen ist super!"

Die Projekte in Arbeitswelt, Biologie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik und Technik betreute Frau Becker-Peters, die Projekte in Chemie Frau Quinten, die Physik-Projekte Herr Johann und die Arbeit von Max Penth (Arbeitswelt) Herr Ciftci.

Erfahren Sie nun in alphabetischer Reihenfolge der Arbeitsgebiete und Themen mehr über die Projekte.

(SZ-Artikel vom 18. März 2014 Leitet Herunterladen der Datei einhier als PDF)

Arbeitswelt

Sophie Bonnaire, Stella Sophie Schmädeke und Olivia Schäfer (Kl. 7) beschäftigten sich mit der "Vermarktung eines Elektroautos": sie hatten sich gewundert, dass der Ford Focus Electric zwar im nahen Ford-Werk Saarlouis gebaut wird, aber nicht auf den Straßen zu sehen ist. Sie untersuchten, wie er vermarktet wird und machten Verbesserungsvorschläge.

Ann-Sophie Conrad und Maide Özdemir (Kl. 7) fragten sich in ihrem Projekt zur Geschwisterforschung "Warum darf er/sie das und ich nicht?!". Sie fanden heraus, dass jüngere Geschwister in der Regel "mehr und früher dürfen" als die älteren Kinder derselben Eltern.

Joshua Tassone und Julian Tonner (Kl. 6) setzten "Minitafeln im Unterricht" ein. Diese ermöglichen, dass bei einer Lehrerfrage nicht nur ein Schüler sich melden und die Antwort sagen kann, sondern dass viele die Antwort auf den Minitafeln hochhalten können. Sie erhielten für ihre Arbeit einen Sonderpreis der Arbeitskammer.

Max Penth (Kl. 8) untersuchte die Fragestellung: "Zerstören die neuen Kommunikationswege die Kommunikation zwischen den Menschen?" Er nahm dazu Form und Inhalt von Chats Jugendlicher in Sozialen Netzwerken unter die Lupe.

Biologie

Vivien Dils, Fleur-Marie Saar und Chiara Schäfer (Kl. 6) wollten wissen, welche Hefen und Bakterien in dem "Kuchen namens Hermann" wirken. Dazu züchteten sie Teigansätze und untersuchten diese mikrobiologisch an der Universität des Saarlandes. Dafür gab es einen Sonderpreis des Botanischen Gartens.

Einen 3. Platz für ihre Arbeit "Problem Zahnspangen - wie putze ich sie richtig sauber?" erhielten Kerstin Bös, Janina Boullay und Hanna Lea Schäfer (Kl. 6). Neben Tipps, die sie sich von ihren Kieferorthopäden geben ließen, erforschten sie in der Mikrobiologie der Universität, welches Putzverfahren am besten wirkt.

Chemie

"Bei welchen Materialien schmilzt Eis?" fragten sich Étienne Hellbrück und Michael Schweitzer (Kl. 6). Sie wollten ein Mittel finden, das zum schnellen Schmelzen von Eis geeignet ist, besonders dann, wenn kein Streusalz zur Verfügung steht. Sie erhielten Sonderpreise der Arbeitskammer sowie der Firma Flavex.

"Scheibenwischer kaputt - was tun?" war das Thema von Annik Bernardi, Mira Bohlen und Julia Trenz (Kl. 6). Sie hatten "Haushaltstipps" dazu im Radio gehört und untersuchten experimentell deren Nutzen. Dafür erhielten sie einen Sonderpreis der Arbeitskammer.

Geo- und Raumwissenschaften

Einen 2. Platz erreichten Clara Ferring und Eliane Tuchborn (Kl. 8) mit ihrer Arbeit zur "Stadtentwicklung: Lebach früher und heute". Mit einer groß angelegten Recherche und interessanten Gegenüberstellungen aktueller und alter Bildern stellten sie die städtebaulichen Veränderungen Lebachs vor.

Die "Sicherheit am Busbahnhof" des GSG wollen Lena Bost, Jana Schmidt und Annalena Zapp (Kl. 6) verbessern. In Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizei, den beteiligten Busunternehmen und der Stadt Lebach fanden sie eine realisierbare Lösung. Dafür erhielten sie einen Sonderpreis der Arbeitskammer.

"Umwelt schützen mit den Profis" durften Julian Kobes, Benjamin Meyer und Felix Thinnes (Kl. 7) im Landesamt für Umweltschutz. Sie lernten drei Verfahren zur Bestimmung der Gewässergüte kennen und durften diese auch selbst anwenden. Als Anerkennung für ihr Projekt gab es einen weiteren Aufenthalt in einem Umweltlabor.

Mathematik/Informatik

Maike Zimmer (Kl. 7) stellte für ihr Projekt "Falten und Zaubern mit (fast) gleichseitigen Dreiecken" nicht nur hübsche bunte Faltfiguren her, sondern konnte auch rechnerisch nachweisen, dass die entstehenden Innenwinkel gegen 60° konvergieren. Dafür erhielt sie den 3. Preis.

Den 2. Preis gab es für die "Programmierung eines Industrieroboters von Epson". Trotz des Auslaufens einer Batterie blieben Julian Becker, Johannes Schäfer sowie Hendrik Theobald (Kl. 7) ruhig und stellten die Bewegungsabläufe vor, die sie für ihren Industrieroboter programmiert hatten.

Physik

Tim Gerhard (Kl. 8) untersuchte in seiner Arbeit "Elektromagnetische Impulse (EMP)" und welche eventuell störenden Auswirkungen diese EMP auf elektronische Geräte haben können.

 

Julius Hahn und Willi Tuchborn (Kl. 6) stellten sich die Frage: "Stärke und Wasser: Flüssig oder fest - wieso nicht beides?". Sie erforschten in ihrer Arbeit nicht-newtonsche Flüssigkeiten und führten Experimente durch, um ihr Verhalten unter Druck zu erforschen. Dafür erhielten sie den MECS Forschungspreis der Universität des Saarlandes.

Technik

Yanick Prianon (Kl. 7) baute einen "Lego NXT Roboter mit Geruchssensor". Damit  dieser einer Ethanolspur folgen konnte, war der Aufbau verschiedener elektronischer Schaltkreise und die abschließende Programmierung in NXT-G nötig. Yanick erhielt dafür den Sonderpreis des VDI Saar.

Jana Krämer erfolgreich beim Wettbewerb Jugend forscht

Seit Beginn ihrer Schulzeit am GSG nahm Jana Krämer (Kl. 10) jedes Jahr am Wettbewerb "Schüler experimentieren" teil. 2014 trat sie nun zum ersten Mal direkt bei "Jugend forscht" an.

In ihrer Arbeit "Auswirkung von Kohlenstoffdioxid auf das Pflanzenwachstum" untersuchte sie, wie Pflanzen auf die Düngung mit Kohlenstoffdioxid reagieren. Anhand von Züchtungsversuchen fand sie heraus, dass bestimmte Pflanzen, z.B. Tabak, unter erhöhter CO2-Konzentration in der Umgebungsluft besser gedeihen. Besonders reizvoll ist dabei die Idee, auf diese Weise Kohlenstoffdioxidemissionen aller Art (z.B. von Kraftwerken) zur Pflanzendüngung zu verwenden.

Jana erhielt für ihre Arbeit im Fachbereich Biologie zwei Sonderpreise: den der Stiftung ME Saar sowie den der Finanzgruppe Sparkassenverband.

Schüler experimentieren: GSG Lebach zum vierten Mal in Folge erfolgreichste saarländische Schule

SchüEx 2013: Erfolgreichste Schule GSG Lebach

Mit der großen Zahl von 24 Teilnehmern in 14 Projekten ging das Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach  beim Wettbewerb „Schüler experimentieren 2013“ in der Congresshalle Saarbrücken an den Start.
Bei der abschließenden Siegerehrung wurde klar, dass sich Forschen und Durchhalten in den letzten Monaten gelohnt hatten: dreimal belegten die Schüler des GSG einen 1. Platz, dreimal einen 2. und einmal einen 3. Platz. Die betreuende Lehrerin, Frau Becker-Peters, erhielt den Sonderpreis für Talentförderer.
Hinzu kamen zahlreiche Sonderpreise und als Krönung zum vierten Mal in Folge der Preis des Kultusministers für die erfolgreichste saarländische Schule, den Minister Ulrich Commerçon an Schulleiterin Heidemarie Schwindling überreichte.
Die ganze Schulgemeinschaft gratuliert den Jungforschern herzlich zu ihrem tollen Erfolg!
Es folgt in alphabetischer Reihenfolge der Arbeitsbereiche die Vorstellung der Projekte und Preisträger.

Arbeitswelt

Ines Bassalik und Sophia Ewen (Kl. 9) hatten mit Unterstützung des GSG-Patenunternehmens Meiser aus Limbach Fußballtore für den neugestalteten Schulhof entworfen und gefertigt. Sie erhielten dafür einen Sonderpreis der Arbeitskammer.
Ihre Mitschülerinnen und Mitschüler dürfen sich nun darauf freuen, im Frühling auf stabile Tore zu kicken.


Emily Kaufmann und Miriam Scholl (Kl. 7) wollten schon immer wissen, wie Drehscheibenbücher funktionieren. Also bauten sie eines für Kinder auseinander. Nachdem sie den Mechanismus verstanden hatten, entwarfen sie in aufwändiger Bastelarbeit ein eigenes Drehscheibenbuch zum Thema „Bruchrechnung“.
Die Jury zeichnete sie dafür mit dem 2. Platz aus.




Maide Özdemir und Stella Schmädeke (Kl. 6) fanden heraus, dass Personen auf Gegenstände, die sie gerne hätten, schlechter zielen als auf solche, die ihnen gleichgültig sind. Zu diesem Zweck ließen sie ihre Mitschüler jeweils auf Gummibärchen und Taschentücher werfen.
Sie erhielten einen Sonderpreis der Arbeitskammer.


Max Penth (Kl. 7) untersuchte, wie sich die Zeitumstellung auf den Lebensrhythmus von Menschen auswirkt. Er fand heraus, dass nur Kinder und Jugendliche die Auswirkungen der Zeitumstellung problemlos überstehen. Erwachsene und ältere Menschen leiden wesentlich stärker darunter.
Für seine Arbeit erhielt Max den Sonderpreis des Jugend forscht Clubs.




Johannes Schäfer und Maximilian Schmitt (Kl. 6) bauten eine Schutzeinhausung für einen Industrieroboter, der jetzt im Informatikraum der Schule ohne Verletzungsgefahr in Betrieb genommen werden kann. Neben dem Schutz vor den schnellen, kraftvollen Bewegungen des Roboters ermöglicht ein Schutzkontakt den Betrieb nur bei  geschlossener Tür.
Die Handwerkskammer stiftete dafür einen Sonderpreis.

Biologie

Jasmin Kipper und Marie Schröder (Kl. 8) fanden heraus, dass sich die räumliche Vorstellung von Kindergartenkindern, Schülern und Senioren trainieren lässt. In einem aufwändigen Testszenario ermittelten sie zunächst in Pretests den Stand der räumlichen Vorstellung bei ihren Versuchsteilnehmern, trainierten dann mit ihren Probanden und konnten in Posttests merkliche Verbesserungen nachweisen. Unter 15 Projekten im Bereich „Biologie“ erreichten sie damit den 2. Platz.

Chemie

Tim Gerhard (Kl. 7) fragte sich, warum manche Spülmaschinennutzer ein Stück Alufolie beim Waschgang in den Besteckkasten legen. Er fand heraus, dass dies Flecken auf Silberbestecken vermeidet und konnte es in Experimenten einfach nachweisen.
Die Arbeit wurde von der Jury ausgezeichnet.




Maike Zimmer (Kl. 6) fand in ihrer Arbeit heraus, wie ungesund das Modegetränk Bubble Tea ist, da es enorme Zuckermengen enthält.
Sie kochte 200 ml Bubble Tea ein und erhielt 34 g Zucker.
Maike wurde ebenfalls mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Geo- und Raumwissenschaft

Sinah Streßer und Eliane Tuchborn (Kl. 7) hatten im Rahmen mehrerer Besuche die Kläranlage Lebach erkundet, diese genau beschrieben, die Wasserqualität des geklärten Wassers bestimmt und eine eigene Anlage als Modell nachgebaut.
Sie wurden Landessiegerinnen im Bereich „Geo- und Raumwissenschaft“.

Mathematik/Informatik

Delschad Jankir und Hendrik Theobald (Kl. 6) programmierten ein eigenes Computerspiel auf der Basis der Programmiersprache C++. Dabei entwickelten sie nicht nur die Story, sondern auch die Spielumgebung und ihre Figuren. Das Spiel stellten sie Nutzern online zur Verfügung.
Sie erreichten den 3. Platz.




Clara-Sophie Koch (Kl. 9) fand es spannend, dass es in Deutschland einige Monate lang kein gültiges Wahlrecht zur Bundestagswahl gab. Im Rahmen ihrer Arbeit beschäftigte sie sich mit der Wahlrechtsreform zur Bundestagswahl und nahm das Verfahren des „Doppelten Pukelsheim“ genauer unter die Lupe. Sie wurde mit dem 2. Platz ausgezeichnet.


Lennart Biesel, Yanick Prianon und Felix Thinnes (Kl. 6) bauten in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Messtechnik der Uni Saarbrücken ein nachführbares Solarmodul. Mithilfe eines Lego-Roboters konnten sie die Energieausbeute merklich steigern.
Sie erhielten dafür den Landessieg für die beste interdisziplinäre Arbeit. Mit dieser dürfen sie nun auch beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ im März antreten.

Physik

Jana Krämer (Kl. 9) untersuchte einen Fliehkraft-Expander und fand heraus, welche Kräfte bei diesem Sportgerät auf den Benutzer wirken.
Sie fand heraus, dass nicht die Fliehkraft ausschlaggebend für die wirkenden Kräfte ist, sondern das Drehmoment.
Jana erhielt für ihre Arbeit einen Sonderpreis.

Technik

Dana Fritzinger und Julie Hohmann (Kl. 6) hatten einen Blindenstock mit Ultraschallsensor gebaut, der Blinden die Orientierung erleichtert.
Die Jury war begeistert von ihrem Projekt, zeichnete sie mit dem 1. Platz sowie zwei weiteren Sonderpreisen aus und stufte sie zum Landeswettbewerb „Jugend forscht“ hoch.

Nützliche Erfindung wird ausgezeichnet

Dana Fritzinger und Julie Hohmann, Schülerinnen der Klassenstufe 7 am Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach, hatten für den Wettbewerb „Schüler experimentieren“ 2013 einen Blindenstock mit Ultraschallsensor entwickelt. Mit dieser Erfindung wurden sie nicht nur Landessiegerinnen im Bereich „Technik“, sondern erhielten in der Folge auch noch zwei wichtige Preise.

Ende August überreichten ihnen Innenministerin Monika Bachmann, Landrat Patrick Lauer und Polizist Hubert Lambert als Vertreter der Kreisverkehrswacht den Verkehrssicherheitspreis des Landkreises Saarlouis. Die Innenministerin würdigte neben dem technischen Können der beiden Schülerinnen vor allem deren Engagement für behinderte Mitmenschen und ihren originellen Beitrag zur Verkehrssicherheit.

Bereits Anfang Juli erhielten Dana und Julie im Rahmen der Schülerehrung am Geschwister-Scholl-Gymnasium den Sonderpreis der Christoffel-Blindenmission (cbm) „Innovationen für Menschen mit Behinderungen“. Der Laudator der cbm, Dominik Bedorf, stellte die Besonderheit der Erfindung heraus: durch den Ultraschallsensor wird die Reichweite des Blindenstocks erweitert, damit auch Hindernisse aus einer größeren Entfernung erkannt und wie bei einer Einparkhilfe durch einen Warnton angezeigt werden.

Viele Auszeichnungen für GSGler beim Landeswettbewerb "Jugend forscht"

Unsere Jüngsten waren erfolgreich : nachdem Dana Fritzinger und Julie Hohmann sowie ihre Klassenkameraden Lennart Biesel, Felix Thinnes und Yanick Prianon aus Klassenstufe 6 schon Landessieger beim Wettbewerb "Schüler experimentieren" geworden waren, wurden sie hochgestuft und durften bei den "Großen" antreten. Das taten sie mit Erfolg!

Dana und Julie erhielten im Bereich "Technik" den 2. Platz und außerdem zwei wichtige Auszeichnungen: für ihren "Blindenstock mit Ultraschallsensor" den Sonderpreis für "Innovationen für Menschen mit Behinderungen" sowie den Sonderpreis des Fraunhofer Instituts, dessen Laudator, Prof. Dobmann, nochmals ihre hervorragende erfinderische Leistung im Dienste behinderter Menschen lobte.

Lennart, Felix und Yanick erreichten im Bereich "Mathematik/Informatik" den 3. Platz mit ihrem nachführbaren Solarmodul. Auch sie konnten die Jury überzeugen, die ihnen darüberhinaus noch den Sonderpreis der Metall- und Elektroindustrie Saar zusprach.

Die Schulgemeinschaft gratuliert den erfolgreichen Teams herzlich!

 

Herzlichen Glückwunsch, Philipp!

Am 47. Bundeswettbewerb Jugend forscht, der vom 17. - 20. Mai 2012 in Erfurt stattfand, hat Philipp Sinnewe aus Klassenstufe 7 mit großem Erfolg teilgenommen. Im Fachbereich Technik erreichte er einen 5. Platz. Dies bedeutet, dass er zusammen mit den anderen 1.-5.-Platzierten zum engeren Kreis der Bundessieger gehört, die im September 2012 nach Berlin eingeladen sind und dort von der Bundeskanzlerin im Rahmen eines Empfangs ausgezeichnet werden.

17 Projekte gingen im Bereich Technik an den Start - nicht nur angesichts dieses großen Teilnehmerfeldes ist Philipps Platzierung beachtlich, sondern auch weil er mit den viel älteren übrigen Teilnehmern hervorragend mithalten konnte. Die Bundesjury war beeindruckt von seinem handwerklichen und technischen Können und lobte die zahlreichen ausgeklügelten Details seines "Umweltfreundlichen Solarmobils".

Die Schulgemeinschaft des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, insbesondere die Schulleiterin, Frau Schwindling, sowie die betreuende Lehrerin, Frau Becker-Peters, gratulieren Philipp herzlich zu seinem Erfolg!

Philipp Sinnewe zum Bundeswettbewerb

Beim 47. Landeswettbewerb "Jugend forscht" konnte Philipp Sinnewe einen ganz besonderen Erfolg verbuchen: nach seinem 1. Platz bei "Schüler experimentieren" wurde er nun auch bei den "Großen" Landessieger im Bereich "Technik" und wird das Saarland Mitte Mai beim Bundeswettbewerb in Erfurt vertreten.
Besondere Anerkennung verdient sein Erfolg, da sich der Schüler aus Klasse 7 in einem Teilnehmerfeld aus wesentlich älteren Schülern und Auszubildenden bewähren musste. Die Jury hob in der Laudatio Philipps fundierte Kenntnisse im Bereich Elektrotechnik und Maschinenbau hervor: er hatte alle Teile seines "Umweltfreundlichen Solarmobils" durch manuelle und maschinelle Bearbeitungsverfahren selbst hergestellt, und das, so ein Juror, in "sehr, sehr hoher Qualität". Dies veranlasste die Jury auch, ihm eine Reihe zusätzlicher Sonderpreise zu verleihen, darunter eine Fahrt mit dem Elektro-Flitzer Tesla Roadster.

Das GSG ist aber auch stolz auf die anderen teilnehmenden Gruppen mit ihren Projekten:
Im Fachbereich "Biologie" wurden Marie Cordier, Marie-Sophie Frisch und Lena Sander (Kl.9) für ihre Untersuchungen zu "(Nano-)Silber im alltäglichen Gebrauch" ausgezeichnet. Sie konnten nachweisen, dass in vielen Produkten, die mit der antibakteriellen Wirkung von Silber werben, Silberionen gar nicht oder in zu geringer Konzentration vorkommen.

 


Die Schwestern Jana Krämer (Kl. 8) und Julia Krämer (Abitur 2011) erhielten im Fachbereich "Physik" eine Auszeichnung für ihr Projekt "Ionen-Armbänder - Powerquelle oder Betrug?" Auch sie zeigten, dass die Anzahl der in der Werbung gepriesenen "negativen Ionen" viel zu gering ist, um Auswirkungen zu zeigen.

 

Als Landessiegerinnen bei "Schüler experimentieren" waren Ines Bassalik, Sophie Ewen und Clara-Sophie Koch (Kl. 8) im Fachbereich "Mathematik/Informatik" aufgestiegen und konnten auch bei "Jugend forscht" überzeugen: für ihre Arbeit "Unsere Kurven sind eckig" aus der Tropischen Geometrie erhielten sie den Sonderpreis des Softwareunternehmens "Dialogika".

Die Schulgemeinschaft des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, insbesondere die Schulleiterin, Frau Schwindling, sowie die betreuende Lehrerin, Frau Becker-Peters, gratuliert den Jungforscherinnen und -forschern herzlich zu ihrem Erfolg!

"Hattrick" für Jungforscher des GSG

Zum dritten Mal in Folge wurde das Geschwister-Scholl-Gymnasium 2012 beim Wettbewerb "Schüler experimentieren" in der Congresshalle Saarbrücken mit dem Preis des Bildungsministers für die erfolgreichste saarländische Schule ausgezeichnet.
Damit wird auch die Anstrengungsbereitschaft und das Durchhaltevermögen der 18 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 6 bis 9 gewürdigt, die mit Spaß und Begeisterung in ihrer Freizeit forschen.
Bemerkenswert ist, dass neben zwei Landessiegen jedes der 9 teilnehmenden Projekte eine Auszeichnung erhielt.
Die ganze Schulgemeinschaft, insbesondere die Schulleiterin, Frau Schwindling, sowie die betreuende Lehrerin, Frau Becker-Peters, gratulieren herzlich zu diesem großen Erfolg!
Im Folgenden erfahren Sie mehr über die eingereichten Arbeiten (nach alphabetischer Reihenfolge der Fachgebiete geordnet).

Arbeitswelt

Ann-Sophie Conrad (Kl. 5) erreichte im Bereich Arbeitswelt den 2. Platz auf Landesebene mit dem Thema „Klick und weg – verringern Suchmaschinen im Internet unsere Merkfähigkeit?“. Sie konnte in Experimenten nachweisen, dass eine Schülergruppe, die darauf vertraut hatte, bei einem Test eine Suchmaschine benutzen zu können (dann aber doch nicht durfte), schlechter abschnitt als die Vergleichsgruppe, die nur auf ihre eigene Merkleistung zählen durfte.


Auf dem 3. Platz landeten Jasmin Bohlen und Lina Herrmann (Kl. 7) mit der Erforschung der Frage: „Kündigt sich die nächste Grippewelle im Internet an?“ Sie suchten bei Twitter nach Einträgen von Personen mit Grippesymptomen und konnten schneller als Ärzte in den betreffenden Städten eine anbrechende Grippeepedemie vorhersagen.



Max Penth (Kl. 6) untersuchte, ob Kleidung, die mit dem Hinweis “Keep away from fire” versehen ist, tatsächlich schneller brennt. Er fand heraus, dass der Hinweis lediglich als Schutz vor Schadensersatzansprüchen aufgedruckt wird und erhielt einen Sonderpreis für seine Recherchen

Biologie

„Was bringt Hände waschen?“ fragten sich Lena Balzer, Esina Malkoc (Kl. 7) und Anne-Kathrin Fischer (Kl. 8). Im Mikrobiologie-Labor der Universität erlernten sie zunächst das sterile Arbeiten und Ansetzen von Bakterienkulturen und fanden dann heraus, dass Hände waschen tatsächlich sehr viel bringt. Sie erhielten für ihre Studien den 2. Preis.

Geo- und Raumwissenschaft

Das „Kristallwachstum im Sturmglas“ zur Wettervorhersage erforschten Frederik Schmitt und Oliver Weber (Kl. 9). Sie bauten eigene Sturmgläser nach und konnten im Labor des INM nachweisen, dass Temperatur und elektromagnetische Strahlung das Kristallwachstum beeinflussen. Sie erreichten einen 2. Platz im Gebiet Geo- und Raumwissenschaften.

Mathematik / Informatik

David Engel und Aaron Francus (Kl. 6) untersuchten „Die Chance des Torwarts beim Elfmeter“. Ihre statistischen Untersuchungen deckten sich dabei mit ihren mathematischen Modellierungen: der Torwart hält einen Elfmeter mit einer Chance von 25%. Für ihre Forschungsergebnisse wurden sie mit einem Sonderpreis der Handelskammer  im Fachbereich Mathematik/Informatik ausgezeichnet.



Landessiegerinnen wurden hier Ines Bassalik, Sophia Ewen und Clara-Sophie Koch (Kl. 8) mit dem Thema „Unsere Kurven sind eckig“. Sie untersuchten, wie die Graphen der aus der Schule bekannten Funktionen 2. und 3. Grades in der "Tropischen Mathematik" aussehen. Ihre Ergebnisse aus diesem völlig neuen Forschungsbereich dürfen sie nun auch beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ präsentieren.

Physik

Clara Ferring, Emily Kaufmann und Eliane Tuchborn (Kl. 6) stellten sich die Frage „Gefriert heißes Wasser schneller als kaltes?“. Damit gingen sie dem sog. Mpemba-Effekt nach, demzufolge angeblich unter gleichen äußeren Bedingungen vorher heißes Wasser schneller gefrieren soll als kaltes. Sie konnten diesen Effekt nicht bestätigen und erhielten für ihre Präsentation einen Sonderpreis der Arbeitskammer Saar.

Technik

Landessieger im Fachbereich Technik wurde Philipp Sinnewe (Kl. 7). Er baute „Ein umweltfreundliches Solarmobil“, mit dem er nun auch beim Wettbewerb „Jugend forscht“ vorfahren darf. Philipp beeindruckte die Jury mit seinen großen Fachkenntnissen und seinem handwerklichen Können. Dafür erhielt er vom Jugend-forscht-Club Saar als Sonderpreis einen Segelflug über das Saarland.

GSG erfolgreich beim Landeswettbewerb Jugend forscht 2011

Beim Landeswettbewerb "Jugend forscht" 2011 wurden alle teilnehmenden Projekte des GSG ausgezeichnet.
Den Dialogika-Sonderpreis erhielten im Fachbereich Chemie Marie Cordier, Marie-Sophie Frisch und Lena Sander (Kl. 8) für ihre Arbeit "Bioverträglichkeit von Nanopartikeln. Auswirkung von Titandioxid auf Bakterien". Sie waren als Landessieger des Wettbewerbs "Schüler experimentieren" hochgestuft worden und konnten auch bei den "Großen" im größten Teilnehmerfeld des Wettbewerbs mithalten. In ihrer Arbeit wiesen sie nach, dass Titandioxid in Sonnenmilch Bakterien, die damit in Kontakt kommen, nicht schadet.


Im Fachbereich Mathematik/Informatik erzielten Janine Amman, Tobias Hoffmann und Sarah Kuhn (Kl. 9) den 3. Platz mit ihrer Arbeit "Pantograph & Co. - Zeichengeräte aus verstaubten Zeiten neu interpretiert". Außerdem dürfen sie im Rahmen der "Engineering Days" in Völklingen ihre Arbeit präsentieren und an einem Workshop teilnehmen. In ihrer Arbeit beschäftigten sie sich mit der Funktionsweise früherer Zeichengeräte, bauten sie nach und simulierten sie auch mithilfe dynamischer Geometriesoftware.


Julia Krämer (Kl. 12) erhielt im Fachbereich Physik den 2. Preis für ihr Projekt "Reduktion von Handystrahlung durch Metallfolien". Außerdem ist sie Preisträgerin des Sonderpreises Mobilfunk, der ihr in Berlin verliehen wird, und wurde vom Fraunhofer-Institut ausgezeichnet. Angeregt durch einen Forschungsaufenthalt in Südkorea untersuchte sie mit physikalischen Messmethoden, wie man die Strahlung von Handys mit Hilfe von Metallfolien reduzieren und so den Einfluss auf den menschlichen Körper verringern kann.

Schüler experimentieren: GSG wieder erfolgreichste Schule

Zum zweiten Mal in Folge wurde das GSG am 16. Februar 2011 beim Wettbewerb "Schüler experimentieren" in der Congresshalle Saarbrücken mit dem Preis des Bildungsministers für die erfolgreichste Schule ausgezeichnet.
Die 22 Schülerinnen und Schüler des GSG aus den Klassenstufen 6 bis 8 erhielten zahlreiche Preise für ihre 9 Projekte, u.a. für den Landessieg im Fachbereich Chemie. Die ganze Schulgemeinschaft sowie die betreuende Lehrerin, Frau Becker-Peters, gratulieren herzlich zu diesem großen Erfolg!
Im folgenden erfahren Sie mehr über die eingereichten Arbeiten (nach alphabetischer Reihenfolge der Fachgebiete geordnet).

Arbeitswelt

Mit dem Thema "Lernhilfe im Internet" untersuchten Clara-Sophie Koch und Luisa Schmitt (Kl. 7), ob man bei Schülern eine Leistungsverbesserung nachweisen kann, wenn sie sich mit Lernhilfen im Internet auf ein bestimmtes Themengebiet vorbereiten. Sie erhielten für ihre Arbeit den 2. Preis auf Landesebene.

Lena Balzer und Lena Reichert (Kl. 6) erforschten in ihrer Arbeit "Mehr Tore durch größere Fußballtore?", ob eine Vergrößerung der Fußballtore die Anzahl der Tore und damit auch die Attraktivität der Spiele erhöhen könnte. Sie erhielten dafür einen Sonderpreis der Arbeitskammer.

Sophia Ewen (Kl. 7) und Maike Kalms (Kl. 8) beschäftigten sich mit "Werbestrategien, die uns bewusst oder unbewusst beeinflussen". Sie kamen Tricks auf die Schliche, mit denen Kunden zum Kauf animiert werden sollen, z.B. durch "lachende" Uhrziffernblätter.


Nina Sophie Albrecht, Julia Schmitt und Lisa Ziegler (Kl. 6) fragten sich: "Wie viel Kohlenstoffdioxid produzieren wir im Alltag?" Eine Antwort fanden sie mithilfe von Kohlenstoffdioxid-Rechnern im Internet und erhielten für ihre Arbeit einen Sonderpreis der Arbeitskammer.

 

 

Biologie

Clemens Biesel, David Gerard und Jana Krämer (Kl. 7) erforschten "Das Bärtierchen und seine Nachbarn". Sie mikroskopierten Moos, Gräser sowie Wasserproben und fanden dabei zwar nicht das Bärtierchen, kamen aber einem Fadenwurm auf die Spur.

Chemie

Den Landessieg im Fachbereich Chemie sowie eine Einladung ins NanoBioLab erhielten Marie Cordier, Marie-Sophie Frisch und Lena Sander (Kl. 8) mit der Arbeit "Bioverträglichkeit von Nanopartikeln - Auswirkung von Titandioxid auf Bakterien". Im Leibniz-Institut für Neue Materialien Saarbrücken versetzten sie Sonnenmilch mit einer Kochsalzlösung des Bakterienstammes Escherichia Coli und fanden heraus, dass die in der Sonnenmilch enthaltenen Nanopartikel den Bakterien nicht schadeten. Die drei Schülerinnen dürfen mit ihrer Arbeit am Wettbewerb "Jugend forscht" teilnehmen.

Mathematik

Frederik Schmitt, Oliver Weber und Steven Caldwell (Kl. 8) gaben ihrer Arbeit den Titel "Faszination Minimalflächen". Mithilfe von Seifenhäutchen stellten sie Minimalflächen dar und beschrieben ihren Aufbau. Außerdem plotteten sie Minimalflächen mit Derive am Rechner. Für ihre Arbeit erhielten sie einen Sonderpreis der ME Saar.

Katharina Alt und Lina Herrmann (Kl. 6) bauten im Rahmen ihres Projekts "Platonische Körper heben ab" Heißluftballons aus Blumenseidenpapier in Form eines Dodekaeders und eines Ikosaeders. Dank präziser Berechnung der Kantenlänge der Körper konnten diese - gefüllt mit Heißluft aus einen Haartrockner - sogar fliegen. Dafür erhielten die Schülerinnen einen Sonderpreis der Handwerkskammer.

Technik

Einen 2. Preis auf Landesebene und einen Sonderpreis der ME Saar gab es für Philipp Sinnewe und Janis Bernardi (Kl. 6). Sie bauten ein "Multifunktionales Löschfahrzeug". Dieses wird nicht nur per Fernbedienung gesteuert, sondern kann den "Brandort Kerze" auch mittels einer Kamera an einem Laptop beobachten und somit den Löscheinsatz gezielter durchführen.

Julia Krämer erfolgreich beim Bundeswettbewerb Jugend forscht

Für ihre Arbeit zu Penrose-Parkettierungen im Fachbereich Mathematik/Informatik wurde Landessiegerin Julia Krämer auch auf Bundesebene mit zwei Preisen ausgezeichnet. Zum einen erhielt sie den Sonderpreis der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) e.V., eine Einladung zum "2010 International Youth Science & Engineering Camp" (ISEC 2010). Julia ist eine von zwei Preisträgern, die am ISEC 2010 an der Seoul National University in Südkorea an einem 15-tägigen Programm für 100 hochbegabte Schülerinnen und Schüler aus aller Welt mit Laborprojekten, Vorlesungen, Ausflügen und kulturellen Begegnungen teilnehmen werden. ISEC 2010 wird von der "Korea Foundation for the Advancement of Science and Creativity" veranstaltet.
Außerdem wird Julia mit dem Eduard-Rhein-Jugendpreis für Rundfunk-, Fernseh- und Informationstechnik der EDUARD-RHEIN-STIFTUNG gefördert.
Professor E. Rhein hat in den 1940er Jahren das Füllschriftverfahren für Schallplatten erfunden, wodurch dann die sogenannten Langspielplatten möglich wurden. Er gründete 1976 und 1987 aus fünf Schenkungen und später großen Teilen seines Nachlassvermögens zwei gemeinnützige Stiftungen mit insgesamt mehr als 12 Millionen Euro, um aus deren Zinserträgen Wissenschafts- bzw. Jugendpreise auf dem Gebiet der Informationstechnik auszuloben.
Fast alle bedeutenden Informationstheoretiker und -techniker wurden in den vergangenen mehr als dreißig Jahren von der EDUARD-RHEIN-STIFTUNG ausgezeichnet, so beispielsweise der deutsche Computererfinder Konrad Zuse sowie der Begründer und Entwickler des Internets Tim Berners-Lee. Die Gewinner der Jugend forscht Sonderpreise werden Mitte Oktober zur offiziellen Preisvergabe nach München eingeladen. Die Preise werden dort vom Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst überreicht.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem großen Erfolg!

Julia Krämer Landessiegerin bei Jugend forscht

Julia Krämer, Schülerin der 11. Klasse am GSG Lebach, wurde beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ 2010 im Bereich Mathematik/Informatik Landessiegerin. Sie wird das Saarland beim Bundeswettbewerb im Mai in Essen vertreten.
Julia beschäftigte sich in ihrer Arbeit mit dem Thema „Faszination Penrose-Parkettierungen“. Juror Dr. Bernd Schmidt erklärte in seiner Laudatio, Julia habe die Jury tief beeindruckt.
Sie wandte fortgeschrittene mathematische Methoden auf das sehr anspruchsvolle Thema aperiodischer Parkettierungen an und fasste die bisher bekannten Ergebnisse zu diesem Thema klar zusammen. Außerdem schaute Julia „über den Tellerrand“ und zeigte die Zusammenhänge aperiodischer Parkettierungen mit komplexen Kristallstrukturen in der Chemie auf. Schließlich fand sie – laut Jury ein Novum – eine treffende algorithmische Beschreibung dieses Problems.

GSG erfolgreichste saarländische Schule beim Wettbewerb Schüler experimentieren

Am 3. März wurden in der Congresshalle Saarbrücken die Teilnehmer des Wettbewerbs "Schüler experimentieren 2010" ausgezeichnet.
Dabei wurde unserer Schule ein ganz besonderer Preis verliehen: das Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach war in diesem Jahr die erfolgreichste Schule des Saarlandes beim Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ und erhielt den mit 750 Euro dotierten Preis des Kultusministers.
Nicht nur die große Anzahl von Teilnehmern (29 Schülerinnen und Schüler mit 12 Projekten!), sondern auch die herausragende Qualität der Arbeiten mit einer Vielzahl von Platzierungen, u.a. dem Landessieg in Geo- und Raumwissenschaften, zweiten und dritten Preisen und vielen Sonderpreisen, waren ausschlaggebend für diese Ehrung.
„Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“ sind besonders anspruchsvolle Wettbewerbe, die die Schülerinnen und Schüler von der selbstständigen Themensuche über die Erarbeitung und Erforschung der naturwissenschaftlichen Inhalte bis zur Vorstellung der Ergebnisse ein ganzes Jahr lang in Atem halten. Die Teamfähigkeit wird geschult, das organisatorische Geschick ist gefordert, wenn der Abgabetermin der Arbeit naht, die Vorbereitung der Präsentation braucht Zeit und Mühe ebenso wie die Gestaltung des Standes beim Wettbewerb. Auch die Darstellung der eigenen Arbeit in einem Vortrag vor der Jury muss geübt werden.
Alles das haben die Schülerinnen und Schüler mit Bravour gemeistert und die betreuende Lehrerin, Frau Becker-Peters, ist zusammen mit der ganzen Schule sehr stolz auf diese Leistung!
Im folgenden erfahren Sie mehr über die eingereichten Arbeiten (nach alphabetischer Reihenfolge der Fachgebiete geordnet).
Den SZ-Artikel zum Thema klicken Sie bitte hier an.

Arbeitswelt

In ihrer Arbeit "Alles Kopfsache? - Autosuggestion" beschäftigten sich Marie Cordier, Marie-Sophie Frisch und Lena Sander (Kl. 7) u.a. damit, wie und ob die schulische Leistung von Mitschülern durch aufbauende Sätze, die sich durch häufiges Wiederholen ins Unterbewusstsein einprägen sollen, gesteigert werden kann.

Maike Kalms (Kl. 7) und Sarah Kuhn (Kl. 8) ließen für ihr Projekt "Buchstabensalat - trotzdem lesbar?" Grundschüler und Erwachsene Texte lesen, in denen die Buchstaben der einzelnen Wörter bis auf die Anfangs- und Endbuchstaben vertauscht waren und werteten die Ergebnisse aus. Sie erhielten für ihre Arbeit den 3. Preis im Bereich Arbeitswelt.

Stefanie Gläser und Helen Wagner (Kl. 7) wurden für ihre Arbeit "Der entblößte Mensch - Private Daten im Internet" mit dem 2. Platz ausgezeichnet. Sie untersuchten, wie viele und welche Angaben Personen in Internetforen preisgeben und wie diese missbraucht und weitergeleitet werden.

Jana Krämer (Kl. 6) untersuchte in ihrem Projekt die "SMS-Briefmarke", mit der Briefe mittels eines 12-stelligen Code statt einer herkömmlichen Briefmarke frankiert werden können. Dabei entdeckte sie Schwachstellen bei der Vergabe der Codes und wurde dafür mit einem Sonderpreis der ME Saar ausgezeichnet.

Biologie

Helena Jakobs, Lena Müller und Annika Zimmer (Kl. 6) untersuchten, ob "Lebensgefahr durch Jakobskreuzkraut?" besteht. Diese auf vielen Weiden vorkommende Pflanze schädigt die Leber von Mensch und Tier. In letzter Zeit tauchte sie sogar in Packungen von Rucolasalat auf, deren Blätten sie sehr ähnlich sieht.


Nicolas Krotten und Alain Ziegler (Kl. 8) erforschten mittels eines Fragebogens Depressivitäts- und Ängstlichkeitswerte bei Schülern in Abhängigkeit der Intensität von Sport und Risikofaktoren wie Alkohol- und Zigarettenkonsum.

Geo- und Raumwissenschaft

Daniel Adolph und Simon Schmitz (Kl. 8) beschäftigten sich mit "Hurrikans". Sie untersuchten ihre Windstärke und Zerstörungskraft, auch im Hinblick auf Auswirkungen des Klimawandels. Besonders beeindruckend war ihre Simulation eines Hurrikans in zwei Wasserflaschen. Sie erhielten dafür im Bereich Geo- und Raumwissenschaften den 1. Preis.

Sophia Ewen, Clara-Sophie Koch und Luisa Schmitt (Kl. 6) untersuchten in ihrer Arbeit "Sternbilder" die Entstehung der heute bekannten Sternbilder: warum kommen Menschen auf die Idee, Sterngruppen am Himmel zu Sternbildern zusammenzufassen und ihnen Namen zu geben? Sie stellten bekannte Sternbilder vor und zeigten, wie man sich vor allem früher mit deren Hilfe am Himmel orientieren konnte. Für ihre Arbeit wurde ihnen der 2. Preis zuerkannt.

Mathematik

Frederik Schmitt und Oliver Weber (Kl. 7) erforschten in ihrer Arbeit "Rechnen wie die alten Meister - Die Coß von Adam Ries und Michael Stifel" die algebraischen Rechenverfahren alter Rechenmeister. Sie zeigten, wie vor 450 Jahren Dreisatz gerechnet wurde, erklärten ausführlich das "Rechnen auf den Linien" und das Wurzelziehen ohne Taschenrechner. Für ihre Arbeit erhielten sie den Sonderpreis der Arbeitskammer Saar.

Physik

Clemens Biesel, Justin Schu und Luca Schwindling (Kl. 6) fanden in ihrer Arbeit "Windenergie" heraus, wie aus Wind Strom entsteht. Sie bauten selbst ein Modell eines Windrades nach, das eine Lämpchen in einem Lego-Haus zum Leuchten brachte. Für ihr Projekt erhielten sie einen Sonderpreis der ME Saar.

 

 

 

 

 

Tim Gitzinger, Daniel Meng (Kl. 8) und Simon Holz (Kl. 7) fragten sich, angeregt durch die Solarzellen auf dem GSG-Schuldach: "Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?" Neben der Erklärung der Funktionsweise führten sie Experimente mit einem Miniaturmodell einer Photovoltaikanlage durch und erhielten dafür ebenfalls einen Sonderpreis der ME Saar.

 

 

 

 

Technik

Kenneth Bastuck, Ruben Engel und Ramon Klein (Kl. 6) bauten einen "Roboter im Amphitheater" nach, der ursprünglich von Heron entwickelt wurde. Der Roboter erregte im antiken Griechenland großes Aufsehen, denn er konnte in Theateraufführungen mittels eines ausgeklügelten Systems von Seilen und Gewichten zum Schieben von Kulissen verwendet werden.

2009: Viele Preise für GSG beim Wettbewerb "Jugend forscht"

Nach dem Erfolg der jüngeren Teilnehmer beim Wettbewerb "Schüler experimentieren" traten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 vom 31. März bis 1. April 2009 bei „Jugend forscht“ an der Universität des Saarlandes an. Das Geschwister-Scholl-Gymnasium war bei diesem Wettbewerb die Schule mit den meisten Teilnehmern und wurde u.a. dreimal mit dem 2. Platz ausgezeichnet. Alle Projekte wurden betreut von Margit Becker-Peters.
Im folgenden erfahren Sie mehr über die eingereichten Arbeiten (nach alphabetischer Reihenfolge der Fachgebiete geordnet).
Fotos: Jugend-forscht-Club Saar

Arbeitswelt: Elektrostatische Gefahr durch "Crocs"?

Hannah-Elisa Spohn, Marc Gitzinger und Michael Paulus (Klasse 9) erhielten den 2. Preis im Bereich „Arbeitswelt“. Sie untersuchten, ob die Trendschuhe „Crocs“ zur Gefahr werden können, wenn sich ihr Träger elektrostatisch auflädt. Neben einem zusätzlichen Sonderpreis der Arbeitskammer dürfen sie außerdem ihre Arbeit im Rahmen des „Wissenschaftssommers“ vom 20. bis 26. Juni 2009 auf dem Tbilisser Platz in Saarbrücken ausstellen.

"Alles Käse" - Gewinnstrategien für das Spiel "Käsekästchen"

Julia Krämer und Corinna Saar (Klasse 10) analysierten das Spiel „Käsekästchen“. Es ist unter Schülern als Pausenspiel verbreitet, erweist sich unter spieltheoretischen Gesichtspunkten allerdings als äußerst komplex. Julia und Corinna entwickelten eine Vielzahl von Gewinnstrategien und landeten damit im Bereich Mathematik/Informatik auf dem 2. Platz.

Physik: Moiré-Effekt

Einen attraktiven Geldpreis und die Einladung zur Präsentation ihrer Arbeit zum „Moiré-Effekt“ am Fraunhofer Institut erhielten Caroline Mast, Kristina Meng und Lena Schirra (Klasse 10). Den schillernden Moiré-Effekt beobachteten sie zum Beispiel an zwei sich überlagernden Gardinen oder Brückengeländern, aber auch beim Scannen oder Kopieren.

Technik: Tribolumineszens - leuchtender Klebstreifen

Einen 2. Preis im Bereich „Technik“ gewannen Annika Enning, Winona Wilhelm und Gita Winter (Klasse 10) für ihre Arbeit zur Tribolumineszenz: sie untersuchten das blaue Leuchten, das beim Aufreißen selbstklebender Briefumschläge oder beim Abziehen von Klebstreifen entsteht.

Schüler experimentieren 2009: Landessieg Mathematik und vier weitere Preise für GSG-Teams

Beim 44. Wettbewerb „Schüler experimentieren“ am 18./19. März 2009 in der Congresshalle Saarbrücken waren 18 Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums mit insgesamt acht Arbeiten vertreten und konnten neben einem Landessieg in Mathematik einen 2. Platz und zwei 3. Plätze sowie einen Sonderpreis gewinnen. Besonders beachtlich ist dieses Ergebnis, da alle zum ersten Mal teilgenommen hatten.
Bereits am Vorabend der Preisverleihung, als die Jungforscher ihre Platzierungen noch gar nicht kannten, meinte die Schülerin Rebekka Alt: "Was mir besonders gut an 'Schüler experimentieren' gefallen hat, war, dass wir alles gemeinsam gemacht haben: wir waren alle gemeinsam nervös, unsicher, haben alle zusammen gegessen und waren alle nach dem Besuch der Jury glücklich, erleichtert, aber vor allem froh, dass alles so gut geklappt hat."
Einstimmiges Echo der ganzen Schulmannschaft war: „Wir wollen im nächsten Jahr wieder dabei sein!“
Im folgenden erfahren Sie mehr über die eingereichten Arbeiten (nach alphabetischer Reihenfolge der Fachgebiete geordnet).
Fotos: Jugend-forscht-Club Saar

Arbeitswelt: Keine zweite Chance für den ersten Eindruck

Ein 3. Platz auf Landesebene ging an Rebekka Alt und Christine Schmitt (Klasse 8). Im Bereich Arbeitswelt hatten sie sich für das Thema „Keine zweite Chance für den ersten Eindruck“ entschieden und anhand einer Umfrage herausgefunden, wie Mitschüler eine Person im „1. Eindruck“ einschätzen.

Biologie: Hirnrissige Teenager

Sina Groß, Anika Krämer und Alica Zimmer (Klasse 8) untersuchten, ob bestimmte "hirnrissige" Verhaltensweisen von Teenagern biologisch erklärt werden können: tatsächlich verändert sich das Gehirn während der Pubertät so, als ginge ein Riss hindurch. Außerdem erforschten  sie im Rahmen einer Umfrage im Freundeskreis das Schlafverhalten Jugendlicher.

Geo- und Raumwissenschaft: Klimawandel, Lebacher Eier, Wetter

Stefanie Gläser (Klasse 6) beschäftigte sich in ihrer Arbeit "Klimawandel - Warum ändern wir uns nicht?" mit den Problemen des drohenden Klimawandels, der im privaten Bereich oft trägen Reaktion darauf und möglichen Maßnahmen zum Einsparen von Energie im Alltag.

 

 

 

 

 


Einen 2. Platz und einen Sonderpreis der Arbeitskammer erhielten Marie Cordier, Marie-Sophie Frisch und Anna-Maria Spurk (Klasse 6) im Bereich Geo- und Raumwissenschaft für ihre Untersuchung der „Lebacher Eier“: sie untersuchten u.a. Entstehung und Zusammensetzung dieser für den Raum Lebach typischen fossilen Fundstücke.

 

 

 


Sarah Kuhn, Sarah Mameche und Sarah Tinnes (Klasse 7) gingen der Frage nach, ob das Wetter am Wochenende tatsächlich, wie häufig behauptet, schlechter ist als während der Woche. Dazu führten sie umfangreiche Messungen durch und werteten diese aus.

 

 

 

 

 

 

Mathematik: Euklidischer Algorithmus - Excel, Kettenbrüche, Spiralen

Frederik Schmitt und Oliver Weber (Klasse 6) erhielten den Landessieg im Arbeitsgebiet Mathematik/Informatik. Dass sie die einzigen Teilnehmer in diesem Bereich waren, schmälert jedoch nicht ihre Leistung: im ausführlichen Jurygespräch konnten sie so überzeugen, dass sie zum Landeswettbewerb „Jugend forscht“ hochgestuft wurden, wo sie sich mit den älteren Schülern ab 15 Jahren messen dürfen.

Physik: Galilei-Thermometer

Daniel Adolph und Simon Holz (Klasse 6) konnten sich unter 17 Arbeiten im Bereich Physik behaupten und landeten mit ihren Untersuchungen zum Galilei-Thermometer auf dem 3. Platz. Sie beeindruckten besonders durch Nachbau und Eichung eines eigenen Galilei-Thermometers mit Backaroma-Fläschchen.

Technik: Ein selbstgebauter Handscanner

Maike Kalms und Sara Klein (Klasse 6) bauten einen Handscanner, der einen Strichcode, wie er sich auf Verpackungen im Supermarkt befindet, erkennen kann: in seinem Inneren leuchtet ein Lämpchen den Code aus und ein Lichtsensor "erkennt", ob sich der Scanner gerade über einem weißen oder schwarzen Balken befindet.

Jugend forscht: 2. Platz für Maike Müller

Maike Müller (Klasse 10I1) hat beim Landeswettbewerb "Jugend forscht" 2008 im Bereich Mathematik/Informatik den 2. Preis erhalten. In der Kurzfassung ihrer Arbeit schreibt sie:
"In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit den sogenannten Fermi-Problemen. Hierbei geht es darum, durch Hintergrundwissen große Zahlen möglichst genau zu schätzen, ohne entweder genaue Zahlenwerte zu kennen oder indem man andere verwandte Probleme auf das zu lösende Problem überträgt. An verschiedenen bekannten und unbekannten Problemen möchte ich die Vorgehensweise erklären. An einem umweltpolitisch aktuellen Beispiel zu Solarzellen habe ich mich nochmal genauer damit auseinander gesetzt. Ich habe mich mit der Stromversorgung von Deutschlands Haushalten beschäftigt und bin dabei nur durch Schätzungen auf ähnliche Ergebnisse wie Wissenschaftler durch Studien gekommen."

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