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Die Brücke zwischen der Grundschule und dem GSG: Gemeinsam besser starten mit den Orientierungs- und Lernen-lernen-Tagen

Viele neue Mitschüler, neue Lehrer, vielleicht eine andere Stadt? Der Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule stellt eine große Veränderung für alle Schüler dar. Um diesen Weg so angenehm wie möglich zu machen und um eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, gibt es am GSG viele attraktive Angebote für unsere Jüngsten.

Gerade am Anfang des Schuljahres, wenn noch alles neu ist, gibt es ein breites Willkommens-Angebot. Zu den wichtigsten Stützen gehören hier die Orientierungs- und Lernen-lernen-Tage, die auch in diesem Jahr im September für alle Fünftklässler stattfanden.

Für zwei Tage ging es nach Braunshausen ins Gästehaus.

Dort wurde an einem Tag die Klassengemeinschaft gestärkt und Regeln ausgearbeitet, wie das Lernen und Leben in der Klasse gemeinsam funktioniert. Auch Lösungsvorschläge für mögliche Probleme wurden schon besprochen und mithilfe von Spielen lernte man seine Mitschüler noch besser kennen.

Geleitet wurde der Tag von unserer Schoolworkerin Frau Schnubel und dem Klassenlehrer der jeweiligen Fünferklasse.

Der zweite Tag stand dann im Zeichen des Lernens: Mithilfe des GSG-Methodenteams und des GSG-Lernen-lernen-Buches erarbeiteten Schüler grundlegende Kompetenzen, u.a. wie man seine Arbeit organisiert, wie man erfolgreich lernt, wie man mit Informationen richtig umgeht und wie man mit anderen zusammenarbeitet.

Die Arbeit mit dem neuen Methodenbuch bereitete den Kindern sichtlich Vergnügen und die nützlichen Tipps konnte man sich gut merken. Um nachhaltige Erfolge zu erzielen, wird das Methodenbuch im gesamten Schuljahr in verschiedenen Fächern angewandt und auch die Eltern erhalten die passende Elternschulung, um ihre Kinder bestmöglich zu unterstützen.

Sicherlich ein Highlight war dann die gemeinsame Freizeit und die Übernachtung in Braunshausen. Es gab verschiedene Aktionen wie einen Spieleabend inklusive des „Werwolf“-Spiels, eine Nachtwanderung, ein Fußball-Match mit den Lehrern und auch einen Kinoabend.

Am Nachmittag des zweiten Tages ging es dann zurück zum GSG – voll mit neuen Eindrücken, aber auch mit vielen Tipps, damit der Start an der neuen Schule gut gelingt!

Gelungene Mischung aus Spaß und Pädagogik

Orientierungstage der 5er auch in diesem Jahr ein ganz besonderes Erlebnis

Die Orientierungstage unter dem Motto „Keiner kann alles, jeder kann etwas, gemeinsam schaffen wir vieles!“ sind inzwischen ein fester Bestandteil des pädagogischen Konzeptes für die Klassenstufe 5 am Geschwister-Scholl-Gymnasium. Sie sind ein Angebot der Schulseelsorgerin Th. Berwanger-Jochum in Zusammenarbeit mit der Schoolworkerin P. Nemcova und dem evangelischen Gemeindepädagogen E. Schützeck.
Orientierungstage sind Gemeinschaftstage, die den Schülerinnen und Schülern den Übergang und die Eingliederung in das neue Schulsystem erleichtern. Mit sozialintegrativen Methoden und Kooperationsspielen fördern sie das Miteinander innerhalb der neuen Klassengemeinschaft.
Ein weiterer Schwerpunkt des Konzeptes ist die Erarbeitung von Lösungsmöglichkeiten für auftretende Probleme und Konflikte. Hierfür lernen die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Orientierungstages Ansprechpartnerinnen kennen, die sie auch zukünftig unterstützen.
Diese pädagogischen Ziele wurden den Schülern und Schülerinnen mit unterschiedlichen Methoden und vor allem spielerisch vermittelt. So kam der Spaßfaktor keineswegs zu kurz. Für Finja war der Orientierungstag deshalb super toll: „Es hat viel Spaß gemacht mit den Spielen und ich glaube,  dass das alles uns noch mehr zusammen gebracht hat.“ Für Yannis war es wichtig, neue Freunde in der Klasse gefunden zu haben und für Niklas darf natürlich das Wesentliche nicht fehlen: „Ich fand das Essen am besten!“


Orientierungstag der Klasse 5F1

Als Klassenlehrerin der Klasse 5F1 habe ich den Orientierungstag sehr positiv wahrgenommen. Die SchülerInnen sind meines Erachtens nach nochmal ein großes Stück zusammengewachsen. Alle Aufgaben haben sie gut bewerkstelligt – das Entscheidende ist, dass zusammen nach Lösungswegen gesucht wurde, das fand ich besonders gut. Zu nennen wäre an dieser Stelle das Spiel, bei dem sich die Gruppe möglichst schnell ohne zu sprechen nach dem Geburtstagsdatum anordnen sollte oder auch das Seilhüpfen. Hierbei bestand die Aufgabe darin, zunächst in zweier Gruppen, danach in vierer Gruppen usw. durch ein Seil zu springen. Absprachen wurden dabei getroffen und nur gemeinsam konnte man die Aufgabe lösen.
Schön zu sehen war, dass es keine SchülerInnen gab, die sich ausgeschlossen haben und die gar ausgeschlossen wurden, jeder hat sich an jeder Aktivität beteiligt. Wenn auch einmal einer aus der Gruppe eine Aufgabe nicht so gut bewerkstelligt hatte, gab es von Seiten der Gruppe keinerlei Kommentare oder gar Anfeindungen. Ist es beim Ball werfen einem Kind beispielsweise nicht gelungen, den Ball zu fangen, haben die Mitschüler dieses Missgeschick kommentarlos hingenommen.
 Neben dem Aspekt des Zusammenwachsens blieb aber nach Aussage der meisten Schüler, geäußert in der abschließenden Feedbackrunde, der Spaßfaktor nicht auf der Strecke. Die SchülerInnen haben zwischendurch viel gelacht und hatten einfach Freude miteinander. Es herrschte insgesamt eine gute Atmosphäre, in der sich jede/r SchülerIn wohlgefühlt hatte.
Über den spielerischen Weg ist es gelungen, dass sich die Gruppe besser kennenlernen konnte, man sich eventuell auch mal ausgetauscht hat mit Kindern, mit denen man im Schultag wenig zu tun hatte und so neue Freundschaften entstanden sind, so berichtet es Yannis in der Abschlussrunde.

„Keiner kann alles, jeder kann etwas, zusammen schaffen wir vieles!“ -
Wir hatten viel Spaß beim Orientierungstag!
Ein Bericht der Klasse 5 F1


In den ersten Wochen des neuen Schuljahres steht ein Orientierungstag für die Klassenstufe 5 auf dem Programm. Unsere Klasse traf sich um 7.35 Uhr mit unserer Klassenlehrerin Frau Petry und Frau Backes in unserem Klassensaal. Nach einer kurzen Besprechung machten wir uns auf den Weg zur Volkshochschule, wo dieser Tag stattfand. Dort angekommen legten wir unsere Rucksäcke und Jacken ab und setzten uns mit allen in einen großen Sitzkreis. Das Motto des Tages lautete „Keiner kann alles, jeder kann etwas, zusammen schaffen wir vieles!“ Wir nutzen die Sitzordnung um uns alle vorzustellen und kurz zu sagen wie es uns an diesem Morgen geht. Auch die Erwachsenen machten mit. Da waren Frau Berwanger-Jochum (Religionslehrerin und Schulseelsorgerin am GSG), Petra Nemcova (Schoolworkerin am GSG und JKG), Elmar Schützek (Gemeindepädagoge der Evangelischen Kirchengemeinde Lebach) und Christina, die bei Elmar zurzeit ein Praktikum macht. Nach einem kurzen Ausblick auf den Tag  übernahm jeder einen Dienst für das gemeinsame Frühstück, das wir uns alle zusammen schmecken ließen. Als alles wieder abgeräumt und sauber war, haben wir viele lustige Spiele gespielt. Ein Seilspiel, bei dem wir verschiedene Schwierigkeitsstufen erreichen mussten. Dann ein Spiel mit einer Decke. Bei diesem Spiel ging es darum, dass sich einer der Gruppe genau vor die Decke setzten musste, ebenso bei der anderen Gruppe, und als die Decke dann runter fiel, musste man den Namen der gegenübersitzenden Person so schnell wie möglich richtig sagen. Auch bei weiteren Spielen hatten wir sehr viel Spaß. Wir wurden viel gelobt, dass wir eine schöne Klassengemeinschaft haben. Hin und wieder musste allerdings Frau Berwanger-Jochum uns daraufhin weisen, dass das Spiel besser klappt, wenn wir uns nicht anmotzen.
 Zwischendurch gab es noch einen kleinen Essens- und Getränkestand, der wiederum von uns aufgebaut wurde. Gestärkt nach der kurzen Zwischenmahlzeit bastelten wir zusammen Buttons mit unseren Namen und Schutzengel, die wir dann mit nach Hause nehmen durften. Beim vorletzten Spiel saßen wir in einem Zug und mussten verdeckt mit den Händen Signale weiterleiten. Am Ende kam noch das Spiel „Obstsalat“. Es ging darum, so schnell wie möglich mit den Kindern, die die gleiche Farbe Bonbons hatten, die Plätze zu tauschen.
Nachdem der Tag so schnell vorbei war, setzten wir uns wieder in einem Kreis zusammen. Alle fanden den Tag echt gelungen und spaßig. Trotz Spaß und einem guten Miteinander waren einige etwas genervt durch motzende Schüler, die bei den Spielen Schülern die Schuld gaben, wenn sie einen Fehler gemacht haben.
 Wir wollen uns für unsere Klasse an das Motto halten, das wir zu Beginn des Tages genannt haben und wir hoffen, dass unsere Klassengemeinschaft und die Teamarbeit weiter wachsen. Dieser Tag hat uns allen sehr gut gefallen!
Am Schluss bekamen wir ein Plakat, auf dem viele Punkte stehen, die für eine gute Klassengemeinschaft wichtig sind. Das Plakat hängt jetzt zur Erinnerung in unserer Klasse. Wir bedanken uns bei den oben genannten Organisatoren für einen gelungenen Orientierungstag!

Anna-Maria Thewes, Johanna Mahl, Lara Witt und Lea Breyer

„Keiner kann alles – Jeder ist wichtig – Gemeinsam schaffen wir vieles!“

Orientierungstage für die 5er Klassen am GSG
In den ersten Wochen an der neuen Schule hat am Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach für alle 5er Klassen ein „Orientierungstag“ stattgefunden.
Orientierungstage sind Gemeinschaftstage, die den Schülern und Schülerinnen den Übergang und die Eingliederung in das neue Schulsystem erleichtern. Mit sozialintegrativen Methoden und Kooperationsspielen fördern und stärken sie das Miteinander innerhalb der neuen Klassengemeinschaft.
Geplant und durchgeführt werden die Orientierungstage am Geschwister-Scholl-Gymnasium von der Schulseelsorgerin Theresia Berwanger-Jochum in Zusammenarbeit mit der Schoolworkerin Nadine Schaly und dem Gemeindepädagogen der Evangelischen Kirchengemeinde Lebach-Schmelz Elmar Schützeck.
Für die Schülerinnen und Schüler war es ein ganz besonderer Tag außerhalb des Unterrichts und außerhalb des Schulgebäudes, für den ihnen die Räume der Volkshochschule Lebach zur Verfügung standen.
Dort begann der Tag mit einer Vorstellungsrunde und einer Einstimmung in den Tag unter dem Motto: „Keiner kann alles – Jeder ist wichtig – Gemeinsam schaffen wir vieles!“ Die Geschichte vom Regenbogen verdeutlichte den Kindern diesen Gedanken. Dann hieß es „Frühstücken“ – wobei jeder eine Aufgabe übernahm und einer den anderen unterstützte. Bei den anschließenden Spielen war „gemeinsam Spaß haben“ angesagt, aber auch Kooperation, Absprache und Rücksicht. „Teamarbeit“, oder „Zusammenhalten“ und „Gegenseitig helfen“ waren immer wieder die Zauberworte. Die Schüler überlegten gemeinsam, dass genau diese Fähigkeiten auch wichtig sind für eine gute Klassengemeinschaft und dokumentierten dies auf einem Plakat. Zur Verdeutlichung der Gedanken bastelte jeder Schüler sich einen Engel: Jeder braucht Unterstützung und jeder kann andere unterstützen! Nach einer weiteren frohen Spielrunde endete der Vormittag, den eine Schülerin so kommentierte: „Der Orientierungstag war wichtig für uns, damit wir eine gute Klassengemeinschaft bilden können und er hat uns viel Spaß gemacht."

Orientierungstage aus der Sicht von Schülerinnen und Schülern

Orientierungstag ist dafür da, dass man seine Klasse besser kennen lernt.
Richtig gut hat mir das gemeinsame Frühstück gefallen.
Ich und meine Klasse haben viele Kennenlernspiele gemacht.
Einige aus meiner Klasse haben zum Frühstück Tee gekocht.
Nach einem Spiel haben wir uns in Neuner-Gruppen eingeteilt.
Toll fand ich, dass meine Klasse keine Schule hatte.
In Teamarbeit macht es viel mehr Spaß als allein.
Eine Gruppe hat einen Film gedreht.
Richtig gut fand ich, dass wir in den Workshops gebastelt haben.
Unsere Lehrerin ist auch in manche Workshops mitgekommen.
Neue Spiele habe ich auch kennen gelernt.
Gemeinsam hatten wir viel Spaß.
Super fand ich die Engel, die eine Gruppe gebastelt hatte.
Tatsächlich haben wir uns besser kennen gelernt.
Alles hat mir sehr gut gefallen.
Gerne würde ich noch mal an einem Orientierungstag teilnehmen.

Von Laura Löw

 

 

 

 

 

Orientierungstag
Pünktlich um 7:35 Uhr machten wir uns mit der Klasse zum nahe gelegenen „Café Sokrates“ auf. Beim ersten Zusammenkommen im Gemeinschaftsraum lernten wir die betreuenden Lehrkräfte sowie die Räumlichkeiten näher kennen.
Nach einigen lustigen Kennenlernspielen, wie z.B. „Obstsalat“, knurrten uns die Mägen. So ging es an die Organisation des Frühstücks. Hierzu zog jeder einen Zettel, auf dem stand, welche Aufgaben bei der Frühstücksvorbereitung übernommen werden sollten. Eine sehr gute Idee, denn so wurde jedem eine Aufgabe übertragen, die für ein gemeinsames Frühstück sehr wichtig war.
Nach einem gemeinsamen Frühstück, räumte eine Gruppe den Tisch ab, andere waren für den Abwasch verantwortlich, wieder andere stellten die Tische in ihre gewohnte Form. Diejenigen, die zuvor bei der Frühstücksvorbereitung halfen, konnten nun einige Minuten im Gemeinschaftsraum spielen oder kurz entspannen.
Als nun endlich jeder seine Arbeit erledigt hatte, konnten wir mit den Workshops beginnen. Hierzu wurden wir in Kleingruppen eingeteilt. Mir, als Mitglied der roten Gruppe, gefiel der erste der drei Workshops am besten. Hier ging es hauptsächlich um das Thema „Gemeinschaft“, was am Anfang der fünften Klasse für uns von großer Bedeutung ist. Im zweiten Workshop bastelten wir Engel, im dritten beschäftigten wir uns mit Sinnsprüchen.
Gut waren auch die fünf Minuten Pause zwischen den Workshops.
Nachdem alle Gruppen jeden der drei Workshops durchlaufen hatten, kamen wir wieder im Gemeinschaftsraum zusammen. Dort stellte jeweils einer der Gruppe die Ergebnisse der einzelnen Workshops vor. Eine Besonderheit war auch der Film, den eine Gruppe gedreht hatte und den wir gespannt anschauten.Zum Abschluss und als Erinnerung an diesen besonderen Tag erhielt jeder einen der gebastelten Engel und wir besprachen die Highlights des Tages.Insgesamt kann ich sagen, dass dieser Tag besonders gut für unsere Klassengemeinschaft und auch die Zusammenarbeit in einer Gruppe war.                                                                                          

Jacqueline S., Klasse 5F1

Orientierungstage aus der Sicht einer Klassenlehrerin

Nicht nur die Schüler und Schülerinnen der 5. Jahrgangsstufe am GSG sind der Meinung, dass der Orientierungstag ein voller Erfolg war. Besonders die Klassenlehrerinnen können die durchweg positiven Auswirkungen dieses einzigartigen Tages täglich feststellen: Neue Freundschaften wurden geschlossen, bestehende Freundschaften konnten vertieft werden, aber vor allem entstand ein starker Gemeinschaftssinn in den neu zusammengesetzten Klassen.
Dies zeigte sich schon am Orientierungstag selbst beim gemeinsamen Frühstück in der Verantwortungsübernahme füreinander, wenn die Milch-, Tee- oder Brötchenwächter ohne Murren ihr Frühstück unterbrachen um für den verlangten Nachschub zu sorgen. Selbst dem wenig geliebten Spül- und Reinigungsdienst wurde durch die Arbeit im Team noch Gutes abgewonnen, konnte man sich doch hier in freundschaftlicher Atmosphäre über die Erlebnisse der ersten Wochen an der neuen Schule austauschen und sich nebenbei in Fragen Hausarbeit beraten, nicht zuletzt auch um schneller an den anschließenden Workshops teilnehmen zu können.
Abstrakte Begriffe wie ‚Gemeinschaft‘, ‚Freundschaft‘ und ‚Anerkennung‘ sind durch den Orientierungstag mit Inhalt gefüllt worden. Dies wird zum einen deutlich, wenn im Unterricht von den Schülerinnen und Schülern selbstständig auf diese Termini zurückgegriffen wird, um ihre Meinungen und Einstellungen zu begründen. Zum anderen fällt eine Steigerung der Sozialkompetenz aber auch im täglichen Miteinander auf. Zusätzlich eingerichtete Angebote wie die Klassenbibliothek werden mit Interesse, Umsicht und mit gegenseitiger Rücksichtnahme freudig angenommen und selbstständig organisiert. Hilfsbereitschaft wird großgeschrieben, die Schüler übernehmen ohne großes Zutun der Lehrer Verantwortung für sich selbst und für andere, z.B. in Gruppenarbeitsphasen. Der rücksichtsvolle Umgang miteinander zeugt somit von der positiven Wirkung der Orientierungsveranstaltung.
Dass die Schülerinnen und Schüler immer wieder an die guten Erfahrungen in den Workshops des Orientierungstages anknüpfen liegt nicht zuletzt daran, dass diese Form des offenen Unterrichts, losgelöst vom strengen 45-Minuten-Rhythmus und in Gruppen- und Partnerarbeit organisiert, die Intensität des gemeinsamen Lernens und Erlebens und somit auch die Nachhaltigkeit des Gelernten nachweislich steigert. Der Orientierungstag stellt somit mit seinen stark handlungs- und produktionsorientierten Angeboten, z.B. beim gemeinsamen Basteln oder beim selbstständigen Inszenieren und Drehen eines Videofilmes zu den Themen ‚Freundschaft‘ und ‚Gemeinschaft‘, eine Ergänzung des Qualitätsmanagement-Projektes am GSG dar, das mit Beginn dieses Schuljahres seinen offiziellen Start erhielt. Im Rahmen dieses Vorhabens werden die Schülerinnen und Schüler fächerübergreifend und über mehrere Jahre hinweg kontinuierlich in erprobten Lern- und Arbeitsmethoden geschult, die selbstständiges und nachhaltiges Lernen zu Hause und in der Schule ermöglichen. So stärken wir unsere jungen Lernenden auf ihrem Weg zum Abitur am 8-jährigen Gymnasium. 
Darüber hinaus greifen die Inhalte des Orientierungstages auch auf ein weiteres Projekt am GSG über: Das Programm ‚Erwachsen werden‘ von Lions Quest hat zum Ziel, den bewussten und angemessenen Umgang mit den eigenen Gefühlen und mit den Gefühlen anderer zu verbessern. Es stärkt das Selbstwertgefühl, das Selbstvertrauen und die Selbstdisziplin und schärft die Entschlusskraft und Entscheidungsfreudigkeit der Jugendlichen bis hin zum Neinsagen in kritischen und gefährlichen Situationen. Offenheit, Ehrlichkeit und Toleranz sowie der Gemeinschaftssinn in der Klasse werden durch das Lions Quest Programm gefestigt entwickelt und gefestigt, damit unsere Schülerinnen und Schüler gestärkt den Prozess des Erwachsen Werdens erleben können. 
In diesem Sinne wünschen wir unseren Neuankömmlingen am GSG einen guten Start ins neue Schuljahr und viel Freude beim Kennenlernen, besonders an ihrem persönlichen Orientierungstag.

 

 

Autorin: Edith Günther-Marx (Klassenlehrerin der 5F1)

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