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Der Übergang von der Grundschule zum GSG – Wir lassen dich nicht allein: Orientierungs- und Methodentage in der Jugendherberge!

Der Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule ist ein wichtiger Schritt für jedes Kind. Das GSG hat speziell hierfür ein eigenes, saarlandweit einzigartiges Konzept entwickelt, damit jedes Kind sich schnellstmöglich an der neuen Schule wohl fühlt. Nur so ist das optimale Lernen möglich! Zu diesem neuen Konzept gehören auch die zweitägigen Orientierungs- und Methodentage. Für alle Fünftklässler ging es daher bereits Anfang September zum Gästehaus am Petersberg in Braunshausen und was alle erfreute: mit Übernachtung!

Zunächst fand hier der Orientierungstag statt, der seit vielen Jahren zu Beginn der Klassenstufe 5 an unserer Schule Tradition hat. Frau Berwanger-Jochum (Religionslehrerin und Schulseelsorgerin am GSG), Elmar Schützek (Gemeindepädagoge der Evangelischen Kirchengemeinde Lebach) und der ehemalige Schoolworker, Herr Seiler, haben ein buntes Programm ausgearbeitet, welches die Schülerinnen und Schüler darin unterstützt, ihre neue Klasse und auch sich selbst ein bisschen besser kennenzulernen.

Mit unterschiedlichen Methoden wurden unsere Fünftklässler angeleitet, in Gruppen zusammen zu arbeiten und bestimmte Aufgaben zu lösen. Besonders wichtig war, darauf zu achten, dass niemand ausgeschlossen wurde.

In mehreren Reflexionsphasen trugen die Schülerinnen und Schüler zusammen, was gut geklappt hat oder woran sie noch arbeiten müssen, um eine gute Klassengemeinschaft zu sein.

So nahm jede Klasse am Schluss zwei voll beschriftete Plakate mit, „Wir sind eine gute Klassengemeinschaft, wenn ...“ und „Wenn es einmal Streit gibt ...“, die in der Klasse gut sichtbar befestigt werden, um weiterhin die Klassengemeinschaft zu stärken und Konfliktsituationen zu lösen.

Abends ging es dann noch mit den Klassenlehrern auf Abenteuerwanderung, zum Fußball spielen oder zur gemütlichen Flüsterrunde.

2015 wurde von vier Lehrern des GSG ein Methodenbuch erarbeitet, welches grundlegende Kompetenzen für die Schule vermittelt, u.a. geht es darum, wie man seine Arbeit organisiert, wie man erfolgreich lernt, wie man mit Informationen richtig umgeht und wie man mit anderen zusammenarbeitet. Zwei der Bausteine wurden in Braunshausen vermittelt und eingeübt. Vor allem das Vorbereiten für die Klassenarbeit und das Organisieren der eigenen Zeit stand hier im Vordergrund. Die Arbeit mit dem neuen Methodenbuch bereitete den Kindern sichtlich Vergnügen und die nützlichen Tipps konnte man sich gut merken. Gut gerüstet ging es also zurück zur Schule.

Um nachhaltige Erfolge zu erzielen, wird das Methodenbuch im gesamten Schuljahr in verschiedenen Fächern angewandt und auch die Eltern erhalten die passende Elternschulung, um ihre Kinder bestmöglich zu unterstützen.

Unsere Fünfer sind bestens gerüstet für den Weg zum Abitur und sind ab dem ersten Tag ein wichtiger Teil der GSG-Gemeinschaft!

Und hier noch ein Bericht eines Schülers der 5. Klasse zu den Methoden-und Orientierungstage:

„Ich wusste doch, dass Lernen nicht so schwer sein kann!“

Als die Klasse 5LF nach einer ca. 30minütigen Fahrt in Braunshausen ankam, wurden zuerst die Zimmer von Frau Quinten, Frau Müller-Warken, Herrn Spranger und Herrn Müller eingeteilt. Danach sollten wir auf unsere Zimmer gehen, die Sachen abstellen und zur Sporthalle kommen. Dort fingen wir mit dem Orientierungstag an, der Von Frau Berwanger-Jochum und Herrn Schützeck geleitet wurde. Die andere Klasse begann an diesem Tag mit dem Methodentag. Zuerst stellten wir uns alle vor, z.B. „Ich bin Max und komme aus…“ Danach sammelten wir Ideen dazu, wie eine Klassengemeinschaft gut miteinander auskommen kann. Frau Berwanger-Jochum schrieb unsere Ideen auf ein Plakat und alle Schüler setzten ihre Unterschrift darunter. Endlich gab es Mittagessen und wie es sich anhört, hatten alle Hunger. Nachmittags machten wir Spiele, die das Vertrauen fördern sollten. Wir spielten kleine Szenen vor, in denen ein Streit vorkam und sollten dann jeweils Lösungen für den Konflikt finden. Diese haben wir dann auf ein Plakat übertragen. Danach hatten wir etwa zwei Stunden Zeit zur freien Verfügung. Später gab es Abendessen und wir durften gemeinsam spielen oder einen Film anschauen. Um 22.30 Uhr war Bettruhe angesagt, die auch von den meisten brav eingehalten wurde ;-)

Am nächsten Morgen erschienen wir alle pünktlich um 8.00 Uhr zum Frühstück im Speisesaal. Dann packten wir unsere Sachen, legten diese auf einen großen Stapel und gingen in den Seminarraum, um mit dem Methodentag anzufangen. Wir bekamen ein rotes Buch mit der Aufschrift „Lernen lernen“ und lernten tolle Sachen über uns und unseren Schulalltag. Zum Beispiel, welcher Lerntyp man ist und wie man sein Aufgabenbuch richtig führen sollte.

Danach aßen wir noch etwas zu Mittag und fuhren mit dem Bus wieder zur Schule zurück. Im Gepäck: ein tolles Buch, an dem wir auch im Unterricht weiterarbeiten werden, und viele neue Erfahrungen! (Max Wörner)

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