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Projektwoche 2019 am GSG: Vielfalt und Nachhaltigkeit machen Spaß!

Fotos: Schwindling, T. Müller
 

Lebendig, anschaulich, alles selbst geplant - Unterricht einmal anders: Projekttage zum Thema „Nachhaltigkeit“ am GSG

Drei Tage lang wurde geforscht, Naturkosmetik hergestellt, eine Waldcouch gebaut, genäht, gesund gekocht, und es wurden Blumen und Obstbäume gepflanzt: Eine ganze Schule hat sich mit Umweltproblematik und Umweltbewusstsein auseinandergesetzt - und hat dabei vor allem sehr viel gelernt.

Präsentiert wurden alle Ergebnisse an einem Samstag im September und die Schülerinnen und Schüler freuten sich über das große Interesse der Eltern und Verwandten an diesem Präsentationstag.

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium ist in den Kreis der Unesco Schulen im Saarland aufgenommen und befindet sich in der Anfangsphase. Die Projekttage stellen einen weiteren Baustein auf unserem Weg hin zur UNESCO-Projektschule dar. Als Orientierungshilfe bei der Findung geeigneter Themen konnten die 17 Nachhaltigkeitsziele der UNESCO dienen.

Entsprechend kreativ, ausgefallen und ausgesprochen engagiert war die Themenfindung durch die einzelnen Gruppen und Lehrer: Milchtüten Upcycling, Outdoor Sportarten und Nachhaltigkeit, Erklärvideos zur Nachhaltigkeit, das Musikprojekt Stomp in the classroom als Rhythmus Performance mit Dingen des Alltags, Herstellung eigener regionaler Marmeladen, Herstellung  von schadstofffreier Kosmetik, das Nähen von recycelten Kleidern - inclusive einer Modenschau- , dreitägige Kochprojekte unter der Anleitung einer Ernährungsberaterin - das waren nur einige der Angebote und das zeigt die Vielfalt der Projekte.

Einige Gruppen untersuchten Themen eher theoretisch, wie beispielsweise eine Klasse 6, die sich in viel Detailarbeit mit der Problematik des Regenwaldes beschäftigte und Themen wie Palmöl, Kakaogewinnung, Bodenschätze, Holz- und Papiergewinnung gründlich recherchierte und dann anschaulich präsentierte.

Viele Gruppen produzierten etwas Konkretes (Kosmetik, Marmeladen …) oder arbeiteten in der Natur; beispielsweise verschönerte eine Gruppe das Schulgelände mit blühenden Pflanzen und pflanzte zudem drei Obstbäume. Eine andere Gruppe ging im Rahmen unserer Projekttage und gleichzeitig im Rahmen des World Clean Up Day nach einem Tag voller Theorie an einem zweiten Tag für sechs Stunden Müll sammeln, und zwar in den Wald hinter unserer Schule und in die Stadt (Bahnhof, Asia-Garten und Gewerbegebiet) - ganz motiviert, die Welt etwas besser und sauberer zu machen: Sie sammelten insgesamt 132,15 kg Müll - darunter z.B. einen Drucker (im Wald abgeladen) … - zudem 4153 weggeworfene Zigarettenstummeln und mehr als 1000 Stück Plastikteile.

Während der Projekttage selbst hatten wir außerordentlich Glück mit dem Wetter, sodass viele Projekte in der Natur und draußen stattfinden konnten und der Sonnenschein zur guten Stimmung beitrug.

Beim Präsentationstag dann, am Samstag, kamen sowohl viele Eltern als auch Freunde und bestaunten die Ergebnisse oder informierten sich über die Resultate der verschiedenen Arbeiten. Für das leibliche Wohl war natürlich durch verschieden Projektgruppen bestens gesorgt: Smoothies, Wraps, Waffeln … aus „gesunden“ Zutaten schmeckten allen so gut, dass die Vorräte bald aufgebraucht waren und alles ausverkauft war.

Die Schulgemeinschaft hatte Gelegenheit, drei Tage einmal konzentriert an einem Projekt  zu arbeiten und ein „nachhaltiges Ergebnis“ zu erzielen. Dem Thema „Nachhaltigkeit“ auf diese Weise nachzuspüren, hat viel Interesse geweckt, Freude am Lernen gemacht und viel Bewusstsein für die Thematik „Nachhaltigkeit“ geschaffen.

12. Citylauf des GSG: Über 2000 km für den guten Zweck gelaufen

Fotos: Mira Haupenthal, Thomas Müller, Anna Neu

Der Startschuss für die traditionelle Lebacher „Grüne Woche“ ist wieder einmal gefallen – und zwar mit dem 12. Citylauf des GSG Lebach „Running for school“.

Bei bestem Laufwetter drehten wieder Schüler, Lehrer, Eltern, Freunde und Bekannte des GSG Lebach ihre Runden durch die Lebacher City. Wie jedes Jahr lief auch Bürgermeister Klaus-Peter Brill für den guten Zweck mit. Innerhalb von 20 Minuten galt es, möglichst viele der 470 m langen Runden zu absolvieren. Pro Runde erhielten alle Läufer einen Stempel auf ihrer Laufkarte. Diese Karten gelten als Nachweis für die Sponsoren, die jeder Schüler zuvor aus seinem Familien- und Bekanntenkreis werben konnte.

Aus dem meist stattlichen Erlös geht ein Teil an die Schule, wo die mediale Ausstattung verbessert, gepflegt und ausgeweitet wird. Die zweite Hälfte des Erlöses dient dem guten Zweck: Unterstützt wird traditionell die Kinderhilfe Chillán, aber auch ein regionales Projekt, das in Schmelz entstehende Hospiz, erhält einen Teil der erlaufenen Spenden aus dem Citylauf.

In den Laufpausen konnten sich die Schülerinnen und Schüler beim Gokartfahren oder auf einer Hüpfburg austoben. Mit Brezeln, Würsten und Getränken war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Abgerundet wurde das kulinarische Angebot durch Popcorn sowie einen Kaffee- und Kuchenverkauf der Oberstufenschüler.

Währenddessen entwickelte sich im Festzelt echte Partystimmung: Die beiden Schulbands „6 Ohm“ und „7 Up“ sorgten mit ihren musikalischen Darbietungen für beste Unterhaltung, so dass auch eine Polonaise der Fünftklässler nicht fehlen durfte.

Bei der abschließenden Siegerehrung wurden die besten Läuferinnen und Läufer sowie die laufstärksten Klassen mit tosendem Applaus und „GSG Raketen“ bejubelt. Moderator Herr Kuhn dankte zusammen mit Schulleiterin Frau Schwindling den Teilnehmern und den  Helfern aller Art, vor allem aber der Fachschaft Sport, die die Organisation des Citylaufs in jedem Jahr übernimmt und mit großem Engagement diese gelungene Veranstaltung auf die Beine stellt.

Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag des Stauffenberg-Attentats auf Hitler

Oberstudiendirektorin Heidemarie Schwindling, Schulleiterin des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Lebach, und Oberst Klaus Peter Schirra, Kommandeur des Landeskommando Saarland, bei der gemeinsamen Begrüßung der geladenen Gäste.
Felix Graf von Hardenberg – der Großneffe von Carl-Hans Graf von Hardenberg, der zum engsten Kreis der Verschwörer um Graf von Stauffenberg gehörte – hielt die Gedenkrede.
Landtagspräsident Stephan Toscani appellierte in seiner Ansprache an die Schülerinnen und Schüler: „Engagiert Euch für unsere rechtsstaatliche Demokratie. Erinnert Euch daran, was in die dunkelsten Zeiten unserer deutschen Geschichte geführt hat und lernt daraus für die Zukunft. Denn es ist: Eure Demokratie. Euer Land. Eure Zukunft.“
Musikalisch untermalt wurde die Gedenkveranstaltung von der Musik-AG „Voices and Piano“ (hier zu sehen) sowie dem Kammerchor des Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach.
Schülerinnen und Schüler der AG „Erinnerungsarbeit“ präsentierten im Verlauf der Gedenkveranstaltung unter anderem ihr selbst entwickeltes Projekt „Verantwortung für die Zukunft“. Die vorgetragenen Texte wurden von den engagierten Schülerinnen und Schülern der AG selbst verfasst.

Gelungene Zusammenarbeit zwischen dem Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach und dem Landeskommando Saarland

Am 20. Juli 1944 verübte Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Attentat auf Adolf Hitler. Er ist damit zu einer Symbolfigur des Widerstandes gegen die Nazi-Diktatur in Deutschland geworden.

Anlässlich des 75. Jahrestages dieses Attentats führte das Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach zusammen mit dem Landeskommando Saarland der Bundeswehr und unter der Schirmherrschaft des Saarländischen Landtagspräsidenten am 5. September eine Gedenkveranstaltung für geladene Gäste im Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lebach durch.

Im Rahmen dieser Gedenkstunde enthüllte Landtagspräsident Stephan Toscani zusammen mit dem Bürgermeister der Stadt Lebach, Klauspeter Brill, und in Anwesenheit der Schulleiterin des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, Oberstudiendirektorin Heidemarie Schwindling, und dem Kommandeur des Landeskommando Saarland, Oberst Klaus Peter Schirra, die drei Meter hohe und rund 1,5 Tonnen schwere Stahlskulptur „Im Widerstand“ zur Erinnerung an die Frauen und Männer im Widerstand gegen den Nationalsozialismus auf dem Gelände des Geschwister-Scholl-Gymnasiums.

Unter der Moderation von Th. Kuhn fand eine bewegende, gelungene und anspruchsvolle Feierstunde statt. Schülerinnen und Schüler der AG „Erinnerungsarbeit“ präsentierten im Verlauf der Gedenkveranstaltung zwei ihrer selbst entwickelten Projekte: „Wie wir uns erinnern“ und „Verantwortung für die Zukunft“. Die vorgetragenen Texte wurden von den engagierten Schülerinnen und Schülern der AG unter Leitung von Frau Sabine Müller-Warken und Frau Theresia Berwanger-Jochum selbst verfasst.

Musikalisch untermalt wurde die Gedenkveranstaltung von der Musik-AG „Voices and Piano“ unter Leitung von Frau Stefanie Groß sowie dem Kammerchor des Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach unter Leitung von Dieter Thömmes.

 

Die ausgewählten Musikbeiträge wie etwa ein Neuarrangement von Stings „Fragile“ (Fr. Groß mit Voices and Piano), eine besondere Interpretation von J. Lennons „Imagine“  von Maximilian Gunkel am Klavier und Johanna Maßong als Sängerin sowie eine bewegende Interpretation von L. Bernsteins „Somewhere“  durch den Kammerchor des GSG bildeten einen mitreißenden Rahmen.

Der Kommandeur des Landeskommando Saarland, Oberst Klaus Peter Schirra, betonte in seiner Begrüßung: „Die moralische Dimension – der „Aufstand des Gewissens“ – des Attentats vom 20. Juli 1944 ist zeitlos und hochaktuell. Denn hier leuchtet ganz klar die geistige Fähigkeit des Menschen auf, Recht von Unrecht zu unterscheiden und in aller Konsequenz dem eigenen Gewissen zu folgen. Oder um es mit Bertolt Brecht als Leitmotiv für uns alle zu formulieren: ‚Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht‘.“

Die Schulleiterin des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, Oberstudiendirektorin Heidemarie Schwindling, hob hervor: „Was wir ganz sicher aus der Geschichte des Widerstandes und der Männer und Frauen im Widerstand mitnehmen können, ist das Vorbild von persönlichem Mut und persönlicher Integrität. Hinschauen, sich berühren lassen von dem Schicksal anderer ist eine Grundvoraussetzung für eine kritische Haltung und Widerstand.“

Der Großneffe von Carl-Hans Graf von Hardenberg, der zum engsten Kreis der Verschwörer um Graf von Stauffenberg gehörte, Felix Graf von Hardenberg, hielt die Gedenkrede an die Frauen und Männer im Widerstand. Sein Beitrag faszinierte alle Zuhörer: Sie erhielten durch die persönlichen Erinnerungen Graf Hardenbergs einen faszinierenden Einblick in die Planungen, Ängste, Sorgen und Beweggründe der Männer, die den Widerstand planten. Graf Hardenberg erinnerte daran, dass „viele hohe Militärs Hitlers Kriegspolitik damals teilten. Dadurch boten sich wieder berufliche Aufstiegschancen und die ersehnte Perspektive, aus dem Versailler Vertrag auszusteigen. Daneben aber gab es von Anfang an Ansätze in anderer Richtung. Mein Großonkel Carl-Hans Graf von Hardenberg zählte zur kleinen Anzahl Offiziere, die von Beginn an bewusste Gegner des Regimes waren. Seit Herbst 1943 bereitete er gemeinsam mit Henning von Tresckow und Claus Schenk Graf von Stauffenberg systematisch den Umsturzversuch vor, der die nationalsozialistische Herrschaft beseitigen sollte.“

Landtagspräsident Stephan Toscani appellierte in seiner Ansprache an die Schülerinnen und Schüler: „Engagiert Euch für unsere rechtsstaatliche Demokratie. Lasst nicht zu, dass die Menschenwürde von Mitbürgerinnen und Mitbürgern verletzt wird, weil sie eine andere Hautfarbe haben, eine andere Religion, eine andere sexuelle Orientierung etc. Lasst den Hass und die Verrohung der Sprache nicht zu. Erinnert Euch daran, was in die dunkelsten Zeiten unserer deutschen Geschichte geführt hat und lernt daraus für die Zukunft. Denn es ist: Eure Demokratie. Euer Land. Eure Zukunft.“

Auf der großen Wiese vor dem Geschwister-Scholl-Gymnasium wurde anschließend die neue Skulptur „Im Widerstand“ eingeweiht. Die Idee für die Skulptur ist im Projektunterricht des Geschwister-Scholl-Gymnasiums unter der Leitung des Kunstlehrers Siegfried Feid entstanden - sie stellt nun in der Verbindung zwischen Kunst und Ästhetik ein besonderes, spannendes Mahnmal für persönlichen Mut in politisch schwierigen Zeiten und für die Freiheit generell dar.

Bildquellen: Bundeswehr / Sascha Jung und Michael Rupertus

 

 

Skulpturen "Sophie und Stauffenberg" am Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach

Am Ende der Gedenkstunde enthüllte Landtagspräsident Stephan Toscani zusammen mit dem Bürgermeister der Garnisonsstadt Lebach, Klauspeter Brill, die drei Meter hohe und rund 1,5 Tonnen schwere Stahlskulptur „Im Widerstand“ zur Erinnerung an die Frauen und Männer im Widerstand gegen den Nationalsozialismus auf dem Gelände des Lebacher Gymnasiums.
Die geladenen Gäste freuen sich über die neue Stahlskulptur auf dem Außengelände des Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach. Die Idee für die Skulptur ist im Projektunterricht der Schule unter der Leitung des Kunstlehrers Siegfried Feid entstanden.
Auf der großen Wiese vor dem Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach steht die neue Skulptur „Im Widerstand“ aus wetterfestem Cortenstahl. Das linke Profil ist an ein Silhouetten- und Schattenbild von Sophie Scholl angelehnt und das rechte Stahlprofil an ein Bildnis von Claus Schenk Graf von Stauffenberg.

Kunst als Bindeglied im öffentlichen Raum, Schule geht nach „draußen“, aus dem Klassenraum und stellt sich interdisziplinären Aufgaben.

Thema und Inhalt des Kunstprojektes am Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach: Der Widerstand im Dritten Reich. Namensgeber Sophie Scholl, stellvertretend für die Schule,  und Stauffenberg für die Bundeswehr galt es künstlerisch zu bearbeiten.

Das Ergebnis: eine geglückte Symbiose. Vornehmlich das Zustandekommen bei Materialbeschaffung, Finanzierung, Organisation und Planung; ein Vorzeigeprojekt.

Entstanden im Projektunterricht des Geschwister-Scholl- Gymnasiums. Schüler und Lehrer in freier Unterrichtsform auf der Suche, die entscheidende Kunst zu finden. Die Festlegung auf das Material Eisen, in Form großer  Eisenplatten war schnell gefunden. Bilder von Sophie Scholl und Stauffenberg hingegen nicht.  Was tun?

„Wir sind doch alle Sophie“ die Schüleraussage. Über das Portraitzeichnen entstanden die ersten Bildentwürfe. Sophie mit ihren nach vorne fallendem Haar musste es sein. Die Lösung fand sich über das Silhouetten- und Schattenbild. Ein Mädchenprofil sollte es werden.

Parallel dazu entworfene Profilbilder von Stauffenberg für den Oberst der Bundeswehr „ Ich bin Stauffenberg-Fan“. Die Auswahl stand sofort fest und fiel auf den Entwurf mit der größten Fotoübereinstimmung.

Es stand also fest, zwei Profilbilder als Kunstform, in Eisen, zweidimensional, die maximale Größe 3 x 1,50 Meter, 1,5 Tonnen schwer, 2 cm Materialstärke, aufgestellt vor unserer Schule an einem zuvor ausgesuchten Platz auf der Schulhofgrünfläche. Welche grandiose Aufgabe für die Kunst.

Und heute stehen sie da. Als Ensemble mit dem Profil sich zugewandt. Die Wirkung der Eisenplatten ist überwältigend. Als Kunst im öffentlichen Raum außergewöhnlich, monumental und dennoch durch die erkennbare Physiognomie ganz nah beim Betrachter. Ausdrucksqualitäten machen neugierig, die Profile näher zu betrachten, das Eisen zu berühren, die rostige Oberfläche als Zeitzeuge unserer Gegenwart mit einzubeziehen und mit den Profilbildern in Dialog zu treten. Vergangenheit und Gegenwart, das Erinnern manifestiert sich und erhält somit den Status eines Mahnmales.

Das ästhetische Erlebnis, die gewaltige Formenpräsens der Standpunkt zwischen den Profilen beim Berühren der Nasenspitze von Sophie Scholl lässt den Funken überspringen. Sophies nach vorne fallendes Haar das Mädchenprofil, der nachvollziehbare feste Blick, emanzipiert und stark, ein ausgeprägtes Kinn und sogleich die kindlichen Züge von Haar, Nasenrücken und weichen Mundform, bewusst entworfen und entstanden aus unzähligen Schülerinnenprofilen (Porträt)

Das Stauffenberg-Profil hingegen zeigt Entschlossenheit, klare besonders auch menschliche Gesichtszüge, weit entfernt von der Ästhetik und Überhöhung der Nazikultur. Die Bundeswehr wird somit als Teil unserer pluralistischen Gesellschaft, als demokratische und individuelle Gesellschaft dargestellt (an dieser Stelle ein Kompliment an den Oberst).

Die Anordnung der Skulpturen, sich zugewandt, verweisen einerseits auf ein Handeln, ein gemeinsames Handeln und dem Widerstand im Dritten Reich. Gemeinsam sind wir stark, ist somit die Botschaft die als Zivilcourage des Einzelnen durch die Skulpturen zum Ausdruck kommt. Die Binnenform lädt ein, zwischen den Profilen hindurchzuschreiten und Teil dieses Momentes zu werden. Als Kunst im öffentlichen Raum außergewöhnlich monumental und durch die erkennbare Physiognomie ganz nah beim Betrachter. Beide Werke ergänzen sich in ihrer Botschaft als Mahnmal und vermitteln ein Zugehörigkeitsgefühl als zukunftsweisend und zeitlos für Freiheit….

S. Feid, Kunstlehrer

Unsere neuen 5er sind herzlich willkommen!

Fotos: T. Müller
 
 
 

5er-Sportfest: Unsere Jüngsten geben alles!

Fotos: T. Müller

Ein Spitzenjahrgang macht Abitur!

Fotos: T. Müller
 

Die Schulgemeinschaft des GSG Lebach gratuliert dem Abiturjahrgang 2019 ganz herzlich zu dem hervorragenden Abiturergebnis! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Euch bei Schulkonzerten oder Schulfesten!

Hier der Abiturjahrgang 2019 in Zahlen:

Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach

Abiturjahrgang 2019

Gesamt: 88 Abiturienten, davon 46 Schülerinnen und 42 Schüler

Gesamtnotendurchschnitt: 2,22

5 mal die Traumnote 1,0: Maide Özdemir, Olivia Schäfer, Yanick Prianon, Darius Weidner, Sophie Bonnaire

33 mal die 1 vor dem Komma

Beste Ergebnisse der schriftlichen Abiturprüfungen

Deutsch E-Kurs und Scheffelpreis : Maide Özdemir

Deutsch G-Kurs: Darius Weidner

Mathematik E-Kurs: Maide Özdemir, Yanick Prianon, Darius Weidner

Mathematik G-Kurs: Stella Schmädeke

Englisch E-Kurs: Darius Weidner

Englisch G-Kurs: Olivia Schäfer

Franzöisch E-Kurs: Yanick Prianon

Französisch G-Kurs: Sophie Bonnaire

Spanisch G-Kurs: Amine Kartal

Erdkunde: Lea Schmitt

Geschichte: Darius Weidner

Politik: Olivia Schäfer

Biologie: Jana Alt

Chemie: Hendrik Theobald

Physik: Yanick Prianon

Bildende Kunst: Sarah Groß

Musik: Pascal Ney

Zehn MINT-EC-Zertifikate für herausragendes Engagement im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich: Jana Alt, Sophie Bonnaire, Julian Kobes, Maide Özdemir, Yanick Prianon, Lukas Roth, Johannes Schäfer, Olivia Schäfer, Hendrik Theobald, Felix Thinnes

Der gesamte Abiturjahrgang 2019 am Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach

Jana Alt, Enola Anstadt, Luca Backes, Cara Bär, Julian Becker, Israel Becker, Sophie Benz, Aaron Bies, Lennart Biesel, Sarah Böhm, Sophie Bonnaire, Lars-Maurice Borhofen, Julie Braconnier, Doreen Braun, Jan Conrad, Sarah Cullmann, Elena Ewen, Fabrizio Farina, Emily  Feber, Moritz Fischer, Jakob Flasch, Lea Freidinger, Dana Fritzinger, Franka Fuchs, Sarah Groß, Methanan Groß, Ufuk Güzelant, Sherku Haram, Marie Hartwig, Jonas Heinrich, Frederic Hobler, Julie Hohmann, Jana Huppert, Lena Hüttel, Delschad Jankir, Hendrik Jung, Svenja Jürgensen, Elisa Kalms, Amine Kartal, Leonie Kiefer, Kira-Charlotte Kilian, Julia Kinnen, Philip Klauck, Jonas  Knaf, Julian Kobes, Nicolas Koch, Fynn Komenda, Jonas Link, Jan Linnenbach, Niklas Linnenbach, Stella Loris, Fabio Maringer, Johanna  Maßong, Benjamin Meyer, Pascal Ney, Maide Özdemir, Lea Pohl, Yanick Prianon, Miriam Ranem, Lukas Roth, Tim Sander, Johannes Schäfer, Olivia Schäfer, Matthias Schikofsky, Stella Schmädeke, Lukas Schmidt, Franziska Schmitt, Lea Schmitt, Maximilian Schmitt, Yannis Schneider, Elena Schu, Lea Schwarz, Jacqueline Siemann, Nora  Spang, Anna-Lena Sturm, Hendrik Theobald, Felix Thinnes, Daniel Treise, Vanessa Vogel, Anne Wagner, Michelle Wagner, Darius Weidner, Tom  Weißenborn, Rosa Wenzel, Charlotte Zangerle, Tom Zewe, Michelle Zimmer, Maike Zimmer

Sportfest Klassen 9-10

Fotos: Thomas Müller

Sportfest Klassen 6-8

Fotos: Thomas Müller
 
 
 

Frühlingsklänge am GSG

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