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Vielfältiges und eindrucksvolles Weihnachtskonzert am Geschwister-Scholl-Gymnasium

Fotos: Hr. Schmitt
 

Wie in den Jahren zuvor, lud die Schulgemeinschaft des GSG auch in diesem Jahr am vorletzten Schultag vor den Weihnachtsferien zum traditionellen Weihnachtskonzert ein. Das Atrium war sehr gut gefüllt, die mindestens 600 Gäste erwartete ein musikalisches Highlight. Das Konzert war besonders vielfältig, weil sich mehrere Chöre und Ensembles musikalisch engagierten und einen stimmungsvollen Abend voller Musik vorbereitet hatten. Es musizierten: Der Unterstufenchor unter der Leitung von Frau Backes, der Extra-Chor und der Schulchor, je unter der Leitung von Herrn Thömmes, der Neigungskurs Musik 12 unter der Leitung von Herrn Fischer, die Schulband 6 Ohm unter der Leitung von Frau Ohm und das A Cappella Ensemble Voices and Piano unter der Leitung von Frau Groß.   

Dafür, dass der Abend nicht nur musikalisch sehr eindrucksvoll verlief, sondern auch optisch sehr stimmungsvoll gestaltet war, sorgte der ehemalige Kollege Willibald Steffen, der die Musik wie jedes Jahr mit einer aktualisierten Bilderpräsentation mit weihnachtlichen Motiven begleitete.

Der Unterstufenchor eröffnete die Veranstaltung stimmungsvoll mit drei Liedern, musikalisch umrahmt von mehreren musikalischen Extras: einem Geigensolo von Sophia Hoffmann und Glockenspiel/Metallophon Darbietungen von Jana Birkner, Marie Schlicher und Alexandra Wenzler. Später begeisterte der Unterstufenchor noch mit einem Medley aus „Lions King“.

Es folgte der Extra-Chor mit „Santa claus is coming to town“, „Christ est venu“ und „Abends will ich schlafen gehen“. Der Extra-Chor sang „Rise up, shepherd and follow“ - gefolgt von dem Schulchor mit „Human“. Kira Ney an der Querflöte und Jonas Theobald am Schlagzeug sorgten für stimmungsvolle Eindrücke.

Eine rockige und sehr mitreißende Art der Präsentation bot der Neigungskurs mit „Everybody needs somebody to love“ aus  den Blues Brothers. 

Sehr routiniert, schließlich gewannen sie schon landesweite Preise, spielte die Schulband „6 Ohm“ drei mitreißende Songs - Shallow insbesondere war neu und begeisterte sowohl durch die beiden Sängerinnen Luisa Luttenberger und Sophie Seidel sowie die musikalische Darbietung von Elias Kron, Felix Biesel und Jonas Theobald.  

Ruhig, besinnlich und sehr anspruchsvoll sang die Formation „Voices and Piano“ eher traditionsreiche Lieder wie „In the bleak midwinter“, „Singin‘ on christmas morn‘ “ und auch „Es ist ein Ros entsprungen“.

Den Abschluss bildete ganz traditionell der Schulchor mit mehreren Liedern, u. a. einem sehr stimmungsvollen Medley. Am Ende lud er die gesamte Zuhörerschaft zum Mitsingen ein, als die Texte von „O Tannenbaum“ und „Leise rieselt der Schnee“ eingeblendet wurden: Wenn  zum Schluss alle Sängerinnen und Sänger auf der Bühne stehen und insgesamt 90 Schülerinnen und Schüler gemeinsam singen, kommt eine richtige Gänsehautstimmung auf.

Das fühlten offenbar auch die Zuhörer und belohnten die Musiker mit sehr viel lang anhaltendem Applaus.

Es war wieder einmal ein ganz beeindruckendes und tolles Weihnachtskonzert, welches die Bandbreite der musikalischen Formationen am GSG zeigt.

Die Schulgemeinschaft freut sich schon jetzt auf das kommende Frühlingskonzert!

Mitmachexperimente, Löten, ein Science Slam, die Entstehung von Galaxien: Der 4. MINT EC Kongress am GSG wieder mit interessanten Themen und hochkarätiger Besetzung

 

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium war die erste MINT Excellence Schule im Saarland und gehört so seit mehr als 12 Jahren zu den besten MINT-Schulen des Landes. Wir haben viele hochkarätige Auszeichnungen erhalten - u. a. wegen des vielfältigen Angebots in den Fächern Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft: den MINT Fächern. Gerade erst Mitte Dezember 2019 hat das GSG zum dritten Mal seine Wiederzertifizierung durch die Bundeszentrale des MINT EC in Berlin für seine andauernd gute Arbeit in dem Bereichen der Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik  (MINT) erhalten.

Neben vielfältigen, in den Schulalltag integrierten Angeboten in den MINT-Bereichen, die ganz selbstverständlich sind, gibt es auch zahlreiche besondere Highlights auf diesem Gebiet. Hierzu zählt sicherlich auch der MINT-Kongress, der alle zwei Jahre an der Schule stattfindet und für die Schülerinnen und Schüler konzipiert ist - dieses Schuljahr fand der MINT Kongress an unserer Schule für unsere Schüler bereits zum vierten Mal statt. Möglich wird so ein Tag durch das Engagement der Lehrer aus den Bereichen der Mathematik und der Naturwissenschaften und durch die hochkarätige Unterstützung von außerhalb.

Am Kongresstag selbst konnten die Jüngsten (Klassenstufen 5 und 6) zwischen  Angeboten zu Workshops mit Lego-Sensoren oder zu Experimenten aus der Physik, der Biologie oder der Chemie wählen. Sie konnten sich auch für das praktische Löten entscheiden oder sich für spannende Vorträge über das Entstehen von Galaxien (Dr. Diehl) oder zur Gehirnforschung (Dr. Krick, Uni Homburg) und zu Platonischen Körpern registrieren: Die Wahl, für welchen Workshop man sich entscheiden sollte, fiel sehr schwer…

Die Mittelstufe mit den Klassen 7 und 8 konnte ihr Wissen in physikalischen und chemischen Experimenten anwenden oder sich selbst im Löten ausprobieren. Herr Dr. Wörner konnte die Schüler mit einem Vortrag über Bienen begeistern,  Frau Schultealbert vom Lehrstuhl für Systems Engineering von Prof. Schütze präsentierte naturwissenschaftliche Themen mit einem Science Slam, und ein Team unter der Leitung von Frau Schmoll von der TH Weingarten beschäftigte sich mit dem Recycling von seltenen Erden in Handys.  

Während die jüngeren Schüler viel selbst experimentierten, hatte das GSG für die älteren Schüler der Klassenstufen 9 und 10 ein breitgefächertes  Angebot aus Vorträgen von renommierten Professoren und Dozenten der Universität des Saarlandes zusammengestellt, die zu ganz verschiedenen Themen neueste naturwissenschaftlich relevante Forschungsergebnisse an die Forscher von Morgen weitergaben.

So durften wir Herrn Professor Seelecke begrüßen, der über Intelligente Materia-systeme referierte, Frau Dr. Spengler stellte Probleme der Physik aus dem Alltag dar, Herr Professor Theobald referierte anschaulich über Computergrafiken. Herr Professor Lenhof stellte sein Forschungsgebiet der Bioinformatik spannend und anschaulich dar und zeigte auch, welche Rolle die Bioinformatik mittlerweile in der Medizin spielt. Professor Rjasanow gab einen höchst interessanten Einblick in die Welt voller mathematischer Probleme.

Wir danken auch dem Schülerforschungszentrum Saarlouis unter der Leitung von Herrn Brück, der mit seinem Team alle drei Angebotsschienen mit Workshops zum Löten unterstützte.

Die Schüler wussten dieses hochkarätige Angebot am GSG MINT Kongress  zu schätzen und arbeiteten engagiert mit oder lauschten interessiert den Vorträgen aus der Welt der Wissenschaft.  

Wie es sich für einen Kongress gehört, musste es auch eine ordentliche Verpflegung geben: Kulinarisch abgerundet wurde der Vormittag durch das das Angebot des MINT EC - Café, das zu kleinen Erholungspausen zwischen den Beiträgen einlud und das sehr einladend von der Jahrgangsstufe 12 organisiert und gestaltet wurde. Die 12er Schüler hatten nicht nur für die Dekoration im Café gesorgt, sondern auch eine ungeheuer breite Auswahl an köstlichsten Gebäcksorten, Waffeln und Kuchen bereitgestellt.   

Insgesamt erlebten alle Schülerinnen und Schüler einen faszinierenden 4. MINT-EC-Kongress am Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach, mit dem es wieder gelang, Schülerinnen und Schüler für die Naturwissenschaften zu begeistern.

Was für ein anderer, aber interessanter und lehrreicher Schulvormittag!

Über 100 Jugendliche aus vier Schulen begehen den Volkstrauertag 2019 in der Saarbrücker Ludwigskirche - Eine der vier beteiligten Schulen war das GSG Lebach

Lukas Baack und Elaine Hellbrück mit Bildappellen
Janine Feldmann und Yannis Naumann vorne im Bild
Melissa Pelk in der Ludwigskirche

Volkstrauertag im Jahre 2019 - ist ein solcher Tag noch zeitgemäß? 80 Jahre nach Beginn des 2. Weltkrieges mit über 60 Millionen Toten ist ein solcher Tag als Appell an eine Zukunft in Frieden sicher sehr zeitgemäß. Das findet am Geschwister-Scholl-Gymnasium eine Gruppe von Jugendlichen, die sich unter der Leitung von Fr. Müller-Warken und Fr. Berwanger-Jochum in einer Erinnerungs-AG engagieren. Diese Gruppe war nun schon zum zweiten Mal eingeladen, die zentrale Gedenkfeier für den Volkstrauertag im Saarland in der Saarbrücker Ludwigskirche mit zu gestalten. 

Aus der Schülergruppe engagierten sich Lukas Baack, Esther Feer, Janine Feldmann, Élaine Hellbrück, Niklas Kiefer, Yannis Naumann und Melissa Pelk in dieser Gedenkfeier.

Schon im vergangenen Jahr waren Schulen an der Gedenkfeier beteiligt: darunter auch schon das Geschwister-Scholl-Gymnasium. Die diesjährige Feier am 17. November in der Saarbrücker Ludwigskirche wurde noch deutlicher von Schülern und deren Beiträgen geprägt. Erstmals waren es insgesamt vier Schulen, die um ihr Engagement gebeten worden  waren: die Maximilian-Kolbe Schule in Neunkirchen, die Willi-Graf-Realschule in Saarbrücken und das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lebach lieferten kreative Textbeiträge und Bildimpulse, der Chor des Gymnasiums am Stefansberg hatte die musikalische Gestaltung übernommen.

Nach der Eröffnung der Gedenkstunde durch den Vorsitzenden des Landesverbandes Saar im Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. Werner Hillen, sprach Staatssekretär Christian Seel das Grußwort in Vertretung für den Ministerpräsidenten des Saarlandes Tobias Hans.

Dann gedachten vier Schülerinnen der Maximilian-Kolbe-Schulen in einem zum Teil pantomimischen, zum Teil szenischen Spiel derjenigen, die sich in Zeiten der Unmenschlichkeit den Ungerechtigkeiten zur Wehr setzten. Sie erinnerten an den Namenspatron der Schule, der im Konzentrationslager Auschwitz den Platz eines Familienvaters im Hungerbunker einnahm, um diesen zu schützen. Drei Skulpturen einer geschlossenen und einer halb geöffneten Faust sowie zweier ineinandergreifenden Hände, die zuvor im Rahmen der Kunst-AG der Schule gefertigt wurden, symbolisierten den Widerstand, die Hoffnung und den Frieden.

Die Schülerinnen und Schüler der Willi-Graf-Realschule in Saarbrücken erinnerten an den Namensgeber ihrer Schule, der sein Leben dem Widerstand gegen die Nazi-Diktatur widmete. Ein Schüler ließ Flugblätter auf die teilnehmenden Gäste in der Ludwigskirche herabfallen. Zwei Schüler und eine Schülerin stellten im Anschluss in einem Gespräch ein Verhör des Widerständlers nach, der letztlich wegen Sabotage und Hochverrat zum Tode verurteilt worden war.

Die Vertreter des Geschwister Scholl Gymnasiums betonten Notwendigkeit des Widerstandes, gerade auch in der heutigen Zeit. Sie wiesen im Besonderen auf die Verantwortlichkeit jedes Einzelnen gegenüber seinen Mitmenschen und der Welt hin. In mehreren aussagekräftigen Bildern, die von Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums stammten, veranschaulichten sie die Folgen von mangelndem Respekt und mangelnder Wertschätzung gegenüber anderen Menschen und auch der Natur.

Am Ende der Veranstaltung sprach Stephan Toscani, Präsident des Saarländischen Landtages, das Totengedenken.

Im Anschluss erfolgte die Niederlegung von Kränzen auf den Spicherer Höhen. Hier hatten Janine Feldmann und Yannis Naumann vom Geschwister-Scholl-Gymnasium die Ehre, die Kränze an allen drei Mahnmalen niederzulegen. Sie trotzen dem Regen und dem schlechten Wetter und erfüllten diese ehrenvolle Aufgabe mit Bravour. 

Im Nachgang und in einem wertenden Statement würdigte der Vorsitzende des Volksbun-des Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. Saar, Herr Hillen, das außergewöhnliche Engagement der teilnehmenden Schulen.

Auch wir sind stolz auf das Engagement unserer Schüler.

Fotos: A. Zemlin

„Storytelling“: GSG präsentiert Fotografien im Heusweiler Rathaus

Um Geschichten zu erzählen, braucht man nicht immer Worte. Das zeigen die Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs Fotografie am Geschwister-Scholl-Gymnasium in einer Ausstellung im Rathaus Heusweiler.

Manche Geschichten lagen sprichwörtlich auf der Straße, andere wurden sorgsam inszeniert. Auch das, was erzählt wird, reicht vom persönlichen Umfeld über Literatur bis zu globalen Themen wie Reichtum und Armut. Nicht zuletzt verraten die Fotoserien immer auch einen ganz persönlichen Blick auf die Welt um uns herum.

Im Zuge der Ausstellungseröffnung am 19. November fanden Bürgermeister Thomas Redelberger sowie Schulleiterin Frau Schwindling lobende Worte für die Idee, Engagement sowie fotografisches Geschick. Musikalisch unterstützt wurde die Vernissage von Sophia Hoffmann und Anna Neu.

Noch bis zum 7. Februar 2020 präsentiert das Seminarfach Fotografie der Klassenstufe 12 unter Leitung von Herrn Thomas Müller seine Werke zum Thema Storytelling im Foyer des Heusweiler Rathauses – und freut sich über zahlreiche Besucher!

2. „Music and Art Festival“ am GSG Lebach - ein fulminantes Event mit großartigem Erfolg!

Fotos: T. Müller

Tanz, Musik, Akrobatik, Fotografie, Kabarett – diese Liste ließe sich noch um eine Vielzahl von Programmpunkten erweitern, so breit war das Spektrum des 2. Music and Arts Festivals am GSG Lebach, das am 8. und 9.11 im Gebäude der Schule stattfand.

Der Freitagabend stand unter dem Motto „Rockin‘ GSG“. Auf der Bühne im Schulatrium heizten die Bands Seven Up, 6 Ohm sowie Copy & Paste den Oberstufenschülern und Ehemaligen kräftig ein. Bei bester Stimmung wurden zu Hits aus Pop und Rock auch das ein oder andere Tanzbein geschwungen.

Samstags wurde den Besuchern ein äußerst abwechslungsreiches Programm geboten. Von Musik über Tanz, Akrobatik, Theater, Kabarett bis hin zu Poetry Slam und sogar einer Modenschau war alles vertreten. Dabei traten sowohl aktuelle als auch ehemalige Schüler und Schülerinnen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums auf, aber auch prominente Gäste von außerhalb, wie der Kabarettist Detlev Schönauer, der als „Jacques Bistro“ sein Publikum zum Lachen brachte.

Begleitet wurden die Künstler von einer professionellen Technik (midlife media) und vielen helfenden Händen aus der Schulgemeinschaft. Gekonnt durch das Programm führte der Organisator des Festivals, Thomas Kuhn.

In Klassenräumen konnten Kunstausstellungen wie z.B. „Art in the Dark“, einer Erlebnisausstellung im Dunkeln, „Mathematische Städte“ sowie eine Ausstellung der Foto AG besucht werden.

Zwischen den einzelnen Programmblöcken blieb an diesem lockeren Abend auch Zeit zum lockeren Austausch und Geselligsein.

Für Garderobe und das leibliche Wohl war selbstverständlich bestens gesorgt. Zahlreiche Sponsoren aus Lebach und Umgebung haben durch großzügige Geldspenden mitgeholfen, diese Veranstaltung zu ermöglichen. Alle Künstler haben keinerlei Gage verlangt, da der Erlös dieses Festivals komplett gespendet wird, in langjähriger GSG-Tradition an die Kinderhilfe Chillán Lebach.

Zwei Highlights markierten den Abschluss des Abends: Zunächst eine faszinierende Naturwissenschaftsshow des „Project Science“, einer Schülergruppe des GSG, und schließlich ein großes Brilliant-Feuerwerk der Firma „Bravo Feuerwerke“ draußen vor der Schule, das für Begeisterung sorgte.

An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an alle Sponsoren, Künstler, Mitwirkende, Organisierende und Helfende, ohne die eine Veranstaltung solcher Größe und Qualität nicht zu verwirklichen wäre.

Am Abend des Festivals schließlich sorgten die beteiligten Künstler, Musiker und Show-Acts mit einem an Vielfalt kaum zu überbietenden Programm für Abwechslung und Unterhaltung – kurz, für einen rundum gelungenen, kurzweiligen Abend.

Schon jetzt ruft das GSG Music and Art Festival nach Wiederholung und es wird sicherlich kein einmaliges Event bleiben!

Schon jetzt freut sich die Schulgemeinschaft auf die nächste Ausgabe des „Music and Arts Festivals“ am Geschwister-Scholl-Gymnasiums Lebach – wo Bildung, Kultur und Soziales die Gemeinschaft macht!

Gruselspaß am GSG – Halloween-Night für unsere Jüngsten!

Freitag Abend, 18.00 Uhr. Vampire, Hexen und Monster stürmen ins Atrium unserer Schule. Nicht nur die Gäste sind an diesem Abend gruselig, auch das Atrium erscheint im gespenstischen Glanz. Es riecht nach Popcorn, überall finden sich Gruselgestalten an den Wänden und sogar ein roter Teppich ist ausgerollt. Es ist endlich wieder soweit! Die Halloween-Night beginnt.

Jedes Jahr kurz vorm 31. Oktober dürfen sich unsere Fünftklässler wieder gruseln. Gemeinsam mit den Klassenlehrern gibt es an diesem Abend viel zu entdecken. Es gibt Lehrerblut zu trinken, man kann Hot Dogs oder Nacchos naschen, wer noch nicht geschminkt ist, kann sich in der Schminkecke niederlassen. Zur Unterhaltung gibt es Spiele wie Twister oder Uno, aber auch Werwolf kann in großer Runde gespielt werden. Für die passende Erinnerung sorgt der Foto-Automat, in dem man sich alleine oder mit der ganzen Klasse ablichten lassen kann. Natürlich gibt es hier auch die passenden Accessoires für das Foto, damit die richtige Halloween-Stimmung auch auf dem Papier eingefangen werden kann.

Ab 19 Uhr heißt es dann „Film ab“, denn es werden traditionell gruselige, aber auch lustige Film rund ums Thema Halloween gezeigt - natürlich inklusiver einer leckeren Portion Popcorn.

Den Abschluss des Abends bildete die Disco, bei der man auf moderne Partyhits ausgelassen durchs Atrium tanzen konnte.

Ein großes Dankeschön geht an unsere älteren Schüler, die diesen Abend mitgestaltet und mitorganisiert haben. Ohne euch wäre diese Veranstaltung nicht in diesem Maße möglich!

Die Skelette, der rote Teppich und auch die Popcorn-Maschine verschwinden nun wieder für ein Jahr im Schrank, bis es nächstes Jahr wieder heißt: „Kommet, ihr Geister, Hexen und Vampire!“

Alle gruselig-schönen Fotos aus dem Foto-Automaten findet Ihr Opens external link in new windowhier.

 

Projektwoche 2019 am GSG: Vielfalt und Nachhaltigkeit machen Spaß!

Fotos: Schwindling, T. Müller
 

Lebendig, anschaulich, alles selbst geplant - Unterricht einmal anders:

Projekttage zum Thema „Nachhaltigkeit“ am Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach 

Drei Tage lang wurde geforscht, Naturkosmetik hergestellt, eine Waldcouch gebaut, genäht, gesund gekocht, und es wurden Blumen und Obstbäume gepflanzt: Eine ganze Schule hat sich mit Umweltproblematik und Umweltbewusstsein auseinandergesetzt - und hat dabei vor allem sehr viel gelernt.

Präsentiert wurden alle Ergebnisse an einem Samstag im September und die Schülerinnen und Schüler freuten sich über das große Interesse der Eltern und Verwandten an diesem Präsentationstag.

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium ist in den Kreis der Unesco Schulen im Saarland aufge-nommen und befindet sich in der Anfangsphase. Die Projekttage stellen einen weiteren Baustein auf unserem Weg hin zur UNESCO-Projektschule dar. Als Orientierungshilfe bei der Findung geeigneter Themen konnten die 17 Nachhaltigkeitsziele der UNESCO dienen.

Entsprechend kreativ, ausgefallen und ausgesprochen engagiert war die Themenfindung durch die einzelnen Gruppen und Lehrer: Milchtüten Upcycling, Outdoor Sportarten und Nachhaltigkeit, Erklärvideos zur Nachhaltigkeit, das Musikprojekt Stomp in the classroom als Rhythmus Performance mit Dingen des Alltags, Herstellung eigener regionaler Marmeladen, Herstellung  von schadstofffreier Kosmetik, das Nähen von recycelten Kleidern - inclusive einer Modenschau- , dreitägige Kochprojekte unter der Anleitung einer Ernährungsberaterin - das waren nur einige der Angebote und das zeigt die Vielfalt der Projekte. Einige Gruppen untersuchten Themen eher theoretisch, wie beispielsweise eine Klasse 6, die sich in viel Detailarbeit mit der Problematik des Regenwaldes beschäftigte und Themen wie Palmöl, Kakaogewinnung, Bodenschätze, Holz- und Papiergewinnung gründlich recherchierte und dann anschaulich präsentierte.

Viele Gruppen produzierten etwas Konkretes (Kosmetik, Marmeladen …) oder arbeiteten in der Natur; beispielsweise verschönerte eine Gruppe das Schulgelände mit blühenden Pflanzen und pflanzte zudem drei Obstbäume. Eine andere Gruppe ging im Rahmen unserer Projekttage und gleichzeitig im Rahmen des World Clean Up Day nach einem Tag voller Theorie an einem zweiten Tag für sechs Stunden Müll sammeln, und zwar in den Wald hinter unserer Schule und in die Stadt (Bahnhof, Asia-Garten und Gewerbegebiet) - ganz motiviert, die Welt etwas besser und sauberer zu machen: Sie sammelten insgesamt 132,15 kg Müll - darunter z.B. einen Drucker (im Wald abgeladen) … - zudem 4153 weggeworfene Zigarettenstummeln und mehr als 1000 Stück Plastikteile. 

Während der Projekttage selbst hatten wir außerordentlich Glück mit dem Wetter, sodass viele Projekte in der Natur und draußen stattfinden konnten und der Sonnenschein zur guten Stimmung beitrug.

Sehr hilfreich war, dass wir bei einigen Projekten, insbesondere bei den Themen Mobilität, nachhaltige Ernährung und Schulhofgestaltung, sehr von der Unterstützung der Schulentwicklungsplanerin des Landkreises Saarlouis, Frau Sadik, profitieren konnten.

Beim Präsentationstag dann, am Samstag, kamen sowohl viele Eltern als auch Freunde und bestaunten die Ergebnisse oder informierten sich über die Resultate der verschiedenen Arbeiten. Für das leibliche Wohl war natürlich durch verschieden Projektgruppen bestens gesorgt: Smoothies, Wraps, Waffeln … aus „gesunden“ Zutaten schmeckten allen so gut, dass die Vorräte bald aufgebraucht waren und alles ausverkauft war.

Die Schulgemeinschaft hatte Gelegenheit, drei Tage einmal konzentriert an einem Projekt  zu arbeiten und ein „nachhaltiges Ergebnis“ zu erzielen. Dem Thema „Nachhaltigkeit“ auf diese Weise nachzuspüren, hat viel Interesse geweckt, Freude am Lernen gemacht und viel Bewusstsein für die Thematik „Nachhaltigkeit“ geschaffen.

12. Citylauf des GSG: Über 2000 km für den guten Zweck gelaufen

Fotos: Mira Haupenthal, Thomas Müller, Anna Neu

Der Startschuss für die traditionelle Lebacher „Grüne Woche“ ist wieder einmal gefallen – und zwar mit dem 12. Citylauf des GSG Lebach „Running for school“.

Bei bestem Laufwetter drehten wieder Schüler, Lehrer, Eltern, Freunde und Bekannte des GSG Lebach ihre Runden durch die Lebacher City. Wie jedes Jahr lief auch Bürgermeister Klaus-Peter Brill für den guten Zweck mit. Innerhalb von 20 Minuten galt es, möglichst viele der 470 m langen Runden zu absolvieren. Pro Runde erhielten alle Läufer einen Stempel auf ihrer Laufkarte. Diese Karten gelten als Nachweis für die Sponsoren, die jeder Schüler zuvor aus seinem Familien- und Bekanntenkreis werben konnte.

Aus dem meist stattlichen Erlös geht ein Teil an die Schule, wo die mediale Ausstattung verbessert, gepflegt und ausgeweitet wird. Die zweite Hälfte des Erlöses dient dem guten Zweck: Unterstützt wird traditionell die Kinderhilfe Chillán, aber auch ein regionales Projekt, das in Schmelz entstehende Hospiz, erhält einen Teil der erlaufenen Spenden aus dem Citylauf.

In den Laufpausen konnten sich die Schülerinnen und Schüler beim Gokartfahren oder auf einer Hüpfburg austoben. Mit Brezeln, Würsten und Getränken war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Abgerundet wurde das kulinarische Angebot durch Popcorn sowie einen Kaffee- und Kuchenverkauf der Oberstufenschüler.

Währenddessen entwickelte sich im Festzelt echte Partystimmung: Die beiden Schulbands „6 Ohm“ und „7 Up“ sorgten mit ihren musikalischen Darbietungen für beste Unterhaltung, so dass auch eine Polonaise der Fünftklässler nicht fehlen durfte.

Bei der abschließenden Siegerehrung wurden die besten Läuferinnen und Läufer sowie die laufstärksten Klassen mit tosendem Applaus und „GSG Raketen“ bejubelt. Moderator Herr Kuhn dankte zusammen mit Schulleiterin Frau Schwindling den Teilnehmern und den  Helfern aller Art, vor allem aber der Fachschaft Sport, die die Organisation des Citylaufs in jedem Jahr übernimmt und mit großem Engagement diese gelungene Veranstaltung auf die Beine stellt.

Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag des Stauffenberg-Attentats auf Hitler

Oberstudiendirektorin Heidemarie Schwindling, Schulleiterin des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Lebach, und Oberst Klaus Peter Schirra, Kommandeur des Landeskommando Saarland, bei der gemeinsamen Begrüßung der geladenen Gäste.
Felix Graf von Hardenberg – der Großneffe von Carl-Hans Graf von Hardenberg, der zum engsten Kreis der Verschwörer um Graf von Stauffenberg gehörte – hielt die Gedenkrede.
Landtagspräsident Stephan Toscani appellierte in seiner Ansprache an die Schülerinnen und Schüler: „Engagiert Euch für unsere rechtsstaatliche Demokratie. Erinnert Euch daran, was in die dunkelsten Zeiten unserer deutschen Geschichte geführt hat und lernt daraus für die Zukunft. Denn es ist: Eure Demokratie. Euer Land. Eure Zukunft.“
Musikalisch untermalt wurde die Gedenkveranstaltung von der Musik-AG „Voices and Piano“ (hier zu sehen) sowie dem Kammerchor des Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach.
Schülerinnen und Schüler der AG „Erinnerungsarbeit“ präsentierten im Verlauf der Gedenkveranstaltung unter anderem ihr selbst entwickeltes Projekt „Verantwortung für die Zukunft“. Die vorgetragenen Texte wurden von den engagierten Schülerinnen und Schülern der AG selbst verfasst.

Gelungene Zusammenarbeit zwischen dem Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach und dem Landeskommando Saarland

Am 20. Juli 1944 verübte Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Attentat auf Adolf Hitler. Er ist damit zu einer Symbolfigur des Widerstandes gegen die Nazi-Diktatur in Deutschland geworden.

Anlässlich des 75. Jahrestages dieses Attentats führte das Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach zusammen mit dem Landeskommando Saarland der Bundeswehr und unter der Schirmherrschaft des Saarländischen Landtagspräsidenten am 5. September eine Gedenkveranstaltung für geladene Gäste im Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lebach durch.

Im Rahmen dieser Gedenkstunde enthüllte Landtagspräsident Stephan Toscani zusammen mit dem Bürgermeister der Stadt Lebach, Klauspeter Brill, und in Anwesenheit der Schulleiterin des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, Oberstudiendirektorin Heidemarie Schwindling, und dem Kommandeur des Landeskommando Saarland, Oberst Klaus Peter Schirra, die drei Meter hohe und rund 1,5 Tonnen schwere Stahlskulptur „Im Widerstand“ zur Erinnerung an die Frauen und Männer im Widerstand gegen den Nationalsozialismus auf dem Gelände des Geschwister-Scholl-Gymnasiums.

Unter der Moderation von Th. Kuhn fand eine bewegende, gelungene und anspruchsvolle Feierstunde statt. Schülerinnen und Schüler der AG „Erinnerungsarbeit“ präsentierten im Verlauf der Gedenkveranstaltung zwei ihrer selbst entwickelten Projekte: „Wie wir uns erinnern“ und „Verantwortung für die Zukunft“. Die vorgetragenen Texte wurden von den engagierten Schülerinnen und Schülern der AG unter Leitung von Frau Sabine Müller-Warken und Frau Theresia Berwanger-Jochum selbst verfasst.

Musikalisch untermalt wurde die Gedenkveranstaltung von der Musik-AG „Voices and Piano“ unter Leitung von Frau Stefanie Groß sowie dem Kammerchor des Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach unter Leitung von Dieter Thömmes.

 

Die ausgewählten Musikbeiträge wie etwa ein Neuarrangement von Stings „Fragile“ (Fr. Groß mit Voices and Piano), eine besondere Interpretation von J. Lennons „Imagine“  von Maximilian Gunkel am Klavier und Johanna Maßong als Sängerin sowie eine bewegende Interpretation von L. Bernsteins „Somewhere“  durch den Kammerchor des GSG bildeten einen mitreißenden Rahmen.

Der Kommandeur des Landeskommando Saarland, Oberst Klaus Peter Schirra, betonte in seiner Begrüßung: „Die moralische Dimension – der „Aufstand des Gewissens“ – des Attentats vom 20. Juli 1944 ist zeitlos und hochaktuell. Denn hier leuchtet ganz klar die geistige Fähigkeit des Menschen auf, Recht von Unrecht zu unterscheiden und in aller Konsequenz dem eigenen Gewissen zu folgen. Oder um es mit Bertolt Brecht als Leitmotiv für uns alle zu formulieren: ‚Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht‘.“

Die Schulleiterin des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, Oberstudiendirektorin Heidemarie Schwindling, hob hervor: „Was wir ganz sicher aus der Geschichte des Widerstandes und der Männer und Frauen im Widerstand mitnehmen können, ist das Vorbild von persönlichem Mut und persönlicher Integrität. Hinschauen, sich berühren lassen von dem Schicksal anderer ist eine Grundvoraussetzung für eine kritische Haltung und Widerstand.“

Der Großneffe von Carl-Hans Graf von Hardenberg, der zum engsten Kreis der Verschwörer um Graf von Stauffenberg gehörte, Felix Graf von Hardenberg, hielt die Gedenkrede an die Frauen und Männer im Widerstand. Sein Beitrag faszinierte alle Zuhörer: Sie erhielten durch die persönlichen Erinnerungen Graf Hardenbergs einen faszinierenden Einblick in die Planungen, Ängste, Sorgen und Beweggründe der Männer, die den Widerstand planten. Graf Hardenberg erinnerte daran, dass „viele hohe Militärs Hitlers Kriegspolitik damals teilten. Dadurch boten sich wieder berufliche Aufstiegschancen und die ersehnte Perspektive, aus dem Versailler Vertrag auszusteigen. Daneben aber gab es von Anfang an Ansätze in anderer Richtung. Mein Großonkel Carl-Hans Graf von Hardenberg zählte zur kleinen Anzahl Offiziere, die von Beginn an bewusste Gegner des Regimes waren. Seit Herbst 1943 bereitete er gemeinsam mit Henning von Tresckow und Claus Schenk Graf von Stauffenberg systematisch den Umsturzversuch vor, der die nationalsozialistische Herrschaft beseitigen sollte.“

Landtagspräsident Stephan Toscani appellierte in seiner Ansprache an die Schülerinnen und Schüler: „Engagiert Euch für unsere rechtsstaatliche Demokratie. Lasst nicht zu, dass die Menschenwürde von Mitbürgerinnen und Mitbürgern verletzt wird, weil sie eine andere Hautfarbe haben, eine andere Religion, eine andere sexuelle Orientierung etc. Lasst den Hass und die Verrohung der Sprache nicht zu. Erinnert Euch daran, was in die dunkelsten Zeiten unserer deutschen Geschichte geführt hat und lernt daraus für die Zukunft. Denn es ist: Eure Demokratie. Euer Land. Eure Zukunft.“

Auf der großen Wiese vor dem Geschwister-Scholl-Gymnasium wurde anschließend die neue Skulptur „Im Widerstand“ eingeweiht. Die Idee für die Skulptur ist im Projektunterricht des Geschwister-Scholl-Gymnasiums unter der Leitung des Kunstlehrers Siegfried Feid entstanden - sie stellt nun in der Verbindung zwischen Kunst und Ästhetik ein besonderes, spannendes Mahnmal für persönlichen Mut in politisch schwierigen Zeiten und für die Freiheit generell dar.

Bildquellen: Bundeswehr / Sascha Jung und Michael Rupertus

 

 

Skulpturen "Sophie und Stauffenberg" am Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach

Am Ende der Gedenkstunde enthüllte Landtagspräsident Stephan Toscani zusammen mit dem Bürgermeister der Garnisonsstadt Lebach, Klauspeter Brill, die drei Meter hohe und rund 1,5 Tonnen schwere Stahlskulptur „Im Widerstand“ zur Erinnerung an die Frauen und Männer im Widerstand gegen den Nationalsozialismus auf dem Gelände des Lebacher Gymnasiums.
Die geladenen Gäste freuen sich über die neue Stahlskulptur auf dem Außengelände des Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach. Die Idee für die Skulptur ist im Projektunterricht der Schule unter der Leitung des Kunstlehrers Siegfried Feid entstanden.
Auf der großen Wiese vor dem Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach steht die neue Skulptur „Im Widerstand“ aus wetterfestem Cortenstahl. Das linke Profil ist an ein Silhouetten- und Schattenbild von Sophie Scholl angelehnt und das rechte Stahlprofil an ein Bildnis von Claus Schenk Graf von Stauffenberg.

Kunst als Bindeglied im öffentlichen Raum, Schule geht nach „draußen“, aus dem Klassenraum und stellt sich interdisziplinären Aufgaben.

Thema und Inhalt des Kunstprojektes am Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach: Der Widerstand im Dritten Reich. Namensgeber Sophie Scholl, stellvertretend für die Schule,  und Stauffenberg für die Bundeswehr galt es künstlerisch zu bearbeiten.

Das Ergebnis: eine geglückte Symbiose. Vornehmlich das Zustandekommen bei Materialbeschaffung, Finanzierung, Organisation und Planung; ein Vorzeigeprojekt.

Entstanden im Projektunterricht des Geschwister-Scholl- Gymnasiums. Schüler und Lehrer in freier Unterrichtsform auf der Suche, die entscheidende Kunst zu finden. Die Festlegung auf das Material Eisen, in Form großer  Eisenplatten war schnell gefunden. Bilder von Sophie Scholl und Stauffenberg hingegen nicht.  Was tun?

„Wir sind doch alle Sophie“ die Schüleraussage. Über das Portraitzeichnen entstanden die ersten Bildentwürfe. Sophie mit ihren nach vorne fallendem Haar musste es sein. Die Lösung fand sich über das Silhouetten- und Schattenbild. Ein Mädchenprofil sollte es werden.

Parallel dazu entworfene Profilbilder von Stauffenberg für den Oberst der Bundeswehr „ Ich bin Stauffenberg-Fan“. Die Auswahl stand sofort fest und fiel auf den Entwurf mit der größten Fotoübereinstimmung.

Es stand also fest, zwei Profilbilder als Kunstform, in Eisen, zweidimensional, die maximale Größe 3 x 1,50 Meter, 1,5 Tonnen schwer, 2 cm Materialstärke, aufgestellt vor unserer Schule an einem zuvor ausgesuchten Platz auf der Schulhofgrünfläche. Welche grandiose Aufgabe für die Kunst.

Und heute stehen sie da. Als Ensemble mit dem Profil sich zugewandt. Die Wirkung der Eisenplatten ist überwältigend. Als Kunst im öffentlichen Raum außergewöhnlich, monumental und dennoch durch die erkennbare Physiognomie ganz nah beim Betrachter. Ausdrucksqualitäten machen neugierig, die Profile näher zu betrachten, das Eisen zu berühren, die rostige Oberfläche als Zeitzeuge unserer Gegenwart mit einzubeziehen und mit den Profilbildern in Dialog zu treten. Vergangenheit und Gegenwart, das Erinnern manifestiert sich und erhält somit den Status eines Mahnmales.

Das ästhetische Erlebnis, die gewaltige Formenpräsens der Standpunkt zwischen den Profilen beim Berühren der Nasenspitze von Sophie Scholl lässt den Funken überspringen. Sophies nach vorne fallendes Haar das Mädchenprofil, der nachvollziehbare feste Blick, emanzipiert und stark, ein ausgeprägtes Kinn und sogleich die kindlichen Züge von Haar, Nasenrücken und weichen Mundform, bewusst entworfen und entstanden aus unzähligen Schülerinnenprofilen (Porträt)

Das Stauffenberg-Profil hingegen zeigt Entschlossenheit, klare besonders auch menschliche Gesichtszüge, weit entfernt von der Ästhetik und Überhöhung der Nazikultur. Die Bundeswehr wird somit als Teil unserer pluralistischen Gesellschaft, als demokratische und individuelle Gesellschaft dargestellt (an dieser Stelle ein Kompliment an den Oberst).

Die Anordnung der Skulpturen, sich zugewandt, verweisen einerseits auf ein Handeln, ein gemeinsames Handeln und dem Widerstand im Dritten Reich. Gemeinsam sind wir stark, ist somit die Botschaft die als Zivilcourage des Einzelnen durch die Skulpturen zum Ausdruck kommt. Die Binnenform lädt ein, zwischen den Profilen hindurchzuschreiten und Teil dieses Momentes zu werden. Als Kunst im öffentlichen Raum außergewöhnlich monumental und durch die erkennbare Physiognomie ganz nah beim Betrachter. Beide Werke ergänzen sich in ihrer Botschaft als Mahnmal und vermitteln ein Zugehörigkeitsgefühl als zukunftsweisend und zeitlos für Freiheit….

S. Feid, Kunstlehrer

Unsere neuen 5er sind herzlich willkommen!

Fotos: T. Müller
 
 
 

5er-Sportfest: Unsere Jüngsten geben alles!

Fotos: T. Müller

Ein Spitzenjahrgang macht Abitur!

Fotos: T. Müller
 

Die Schulgemeinschaft des GSG Lebach gratuliert dem Abiturjahrgang 2019 ganz herzlich zu dem hervorragenden Abiturergebnis! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Euch bei Schulkonzerten oder Schulfesten!

Hier der Abiturjahrgang 2019 in Zahlen:

Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach

Abiturjahrgang 2019

Gesamt: 88 Abiturienten, davon 46 Schülerinnen und 42 Schüler

Gesamtnotendurchschnitt: 2,22

5 mal die Traumnote 1,0: Maide Özdemir, Olivia Schäfer, Yanick Prianon, Darius Weidner, Sophie Bonnaire

33 mal die 1 vor dem Komma

Beste Ergebnisse der schriftlichen Abiturprüfungen

Deutsch E-Kurs und Scheffelpreis : Maide Özdemir

Deutsch G-Kurs: Darius Weidner

Mathematik E-Kurs: Maide Özdemir, Yanick Prianon, Darius Weidner

Mathematik G-Kurs: Stella Schmädeke

Englisch E-Kurs: Darius Weidner

Englisch G-Kurs: Olivia Schäfer

Franzöisch E-Kurs: Yanick Prianon

Französisch G-Kurs: Sophie Bonnaire

Spanisch G-Kurs: Amine Kartal

Erdkunde: Lea Schmitt

Geschichte: Darius Weidner

Politik: Olivia Schäfer

Biologie: Jana Alt

Chemie: Hendrik Theobald

Physik: Yanick Prianon

Bildende Kunst: Sarah Groß

Musik: Pascal Ney

Zehn MINT-EC-Zertifikate für herausragendes Engagement im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich: Jana Alt, Sophie Bonnaire, Julian Kobes, Maide Özdemir, Yanick Prianon, Lukas Roth, Johannes Schäfer, Olivia Schäfer, Hendrik Theobald, Felix Thinnes

Der gesamte Abiturjahrgang 2019 am Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach

Jana Alt, Enola Anstadt, Luca Backes, Cara Bär, Julian Becker, Israel Becker, Sophie Benz, Aaron Bies, Lennart Biesel, Sarah Böhm, Sophie Bonnaire, Lars-Maurice Borhofen, Julie Braconnier, Doreen Braun, Jan Conrad, Sarah Cullmann, Elena Ewen, Fabrizio Farina, Emily  Feber, Moritz Fischer, Jakob Flasch, Lea Freidinger, Dana Fritzinger, Franka Fuchs, Sarah Groß, Methanan Groß, Ufuk Güzelant, Sherku Haram, Marie Hartwig, Jonas Heinrich, Frederic Hobler, Julie Hohmann, Jana Huppert, Lena Hüttel, Delschad Jankir, Hendrik Jung, Svenja Jürgensen, Elisa Kalms, Amine Kartal, Leonie Kiefer, Kira-Charlotte Kilian, Julia Kinnen, Philip Klauck, Jonas  Knaf, Julian Kobes, Nicolas Koch, Fynn Komenda, Jonas Link, Jan Linnenbach, Niklas Linnenbach, Stella Loris, Fabio Maringer, Johanna  Maßong, Benjamin Meyer, Pascal Ney, Maide Özdemir, Lea Pohl, Yanick Prianon, Miriam Ranem, Lukas Roth, Tim Sander, Johannes Schäfer, Olivia Schäfer, Matthias Schikofsky, Stella Schmädeke, Lukas Schmidt, Franziska Schmitt, Lea Schmitt, Maximilian Schmitt, Yannis Schneider, Elena Schu, Lea Schwarz, Jacqueline Siemann, Nora  Spang, Anna-Lena Sturm, Hendrik Theobald, Felix Thinnes, Daniel Treise, Vanessa Vogel, Anne Wagner, Michelle Wagner, Darius Weidner, Tom  Weißenborn, Rosa Wenzel, Charlotte Zangerle, Tom Zewe, Michelle Zimmer, Maike Zimmer

Sportfest Klassen 9-10

Fotos: Thomas Müller

Sportfest Klassen 6-8

Fotos: Thomas Müller
 
 
 

Frühlingsklänge am GSG

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