Sie befinden sich hier

Inhalt

3. Lebacher City-Lauf des GSG: "Running for school"

Abiturfeier 2010: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“

Abiturientenchor beim Gottesdienst in der Lebacher Pfarrkirche. In einer Schweigeminute wurde auch der tödlich verunglückten Abiturienten Sarah Jungblut und David Backes gedacht.
Frau Dr. Engel bei der Tutorenrede im Rahmen der offiziellen Abiturfeier in der Lebacher Stadthalle.
Schulleiter Wolfgang Asselborn überreicht Johannes Kochems, dem besten Schüler des diesjährigen Abiturjahrgangs, das Abiturzeugnis.

Die Freude, mit dem Reifezeugnis in der Hand einen neuen Lebensabschnitt anzugehen, ließ die 110 Abiturienten des Geschwister-Scholl-Gymnasiums bei ihrer Abiturfeier am 30. Juni 2010 erwartungsvoll strahlen.
Sie wurden von OStD W. Asselborn in einer feierlichen Zeremonie in der Stadthalle in Lebach verabschiedet. Das langjährige Ziel ist erreicht: „Mit der Ausgabe der Abiturzeugnisse ist die Schulzeit beendet und ein wichtiger Lebensabschnitt abgeschlossen“, so OStD Asselborn in seiner Eröffnungsrede.
Zu den Ergebnissen des Abiturjahrgangs stellte der Schulleiter folgende statistische Daten vor:
Im Sommer 2002 wurden 153 Schülerinnen und Schüler in fünf Klassen aufgenommen. Von ihnen haben in diesem Jahr 97 das Abitur abgelegt. Zu diesen 97 Schülerinnen und Schülern kamen 13, die später dazugestoßen sind, so dass sich die Zahl auf 110 erhöhte.
Die Durchschnittsnote beträgt exakt 2,33 und lag damit etwa ein Zehntel über dem langjährigen Durchschnittsergebnis des Geschwister-Scholl-Gymnasiums. Insgesamt liegt also in diesem Jahr ein sehr erfreuliches Ergebnis vor.
Es gibt insgesamt die stolze Zahl von 27 Abiturienten, die bei der Abiturnote eine Eins vor dem Komma haben, also etwa ein viertel aller Absolventen; drei davon erreichten die Traumnote 1,0: Johannes Kochems, Sina Hemmer und Laura Reichert.
In Anlehnung an das Motto des diesjährigen Abiturjahrgangs „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ sollte auch ein Blick in die Zukunft nicht gescheut werden: Das Gymnasium hat die notwendigen Grundkenntnisse geliefert und erforderliche Fähigkeiten, Fertigkeiten und Einstellungen vermittelt. Nun ist es an den Abiturienten, die erreichte Startposition zu nutzen, die bisher gelegten Grundlagen weiter auszubauen und die Fähigkeiten verantwortlich zu entfalten.
Dabei wünscht das Geschwister-Scholl-Gymnasium allen Abiturientinnen und Abiturienten Wegbegleiter, Freunde und Partner, stets das rechte Augenmaß für die Setzung ihrer Ziele, Kraft und Ausdauer und für den weiteren Lebensweg alles erdenklich Gute!

Der Abiturjahrgang 2010 des
Geschwister-Scholl-Gymnasiums,
bestehend aus 109 Abiturientinnen und Abiturienten.

Miteinander musizieren – Das Frühlingskonzert am Geschwister-Scholl-Gymnasium

Auftritt der Klasse 5L
Kai Böhm und Patrick Hell
Musik-Neigungskurs Klassenstufe 11
Svenja Heinrich, Sologesang
Voices & Piano
Auftritt der Schulband
Schulchor
Blumen für den Chorleiter

Schulleiter Wolfgang Asselborn sprach in seiner Begrüßungsrede davon, mit den Klängen des Frühlingskonzerts den Frühling herbei zu singen. Das ist angesichts des strahlenden Pfingstwetters wohl voll und ganz gelungen. Was geboten wurde, ging allerdings weit darüber hinaus. Ein Stück vom vertrauensvollen und kreativen Miteinander, vom guten Schulklima am GSG wurde hier sicht- und hörbar.
Da musizierten wie gewohnt stolze junge Preisträgerinnen wie Julia Folz aus der 5L, danach stand aber ihre gesamte Klasse auf dem Podium, singend und musizierend mit einer Vielzahl unterschiedlicher Instrumente, und sie rissen das Publikum mit.  Dies ist das Verdienst von Musiklehrer Dieter Thömmes, der es immer wieder versteht, Mädchen und Jungen aus allen Klassenstufen für seine Chöre und Ensembles zu gewinnen und über Jahre hinaus zu begeistern. Nicht wenige verlassen erst mit dem Abitur beinahe weinend, immer öffentlich verabschiedet mit dem Symbol des GSG, der „Weißen Rose“, den Schulchor. Dieses Mal sang der Chor sein Finale, ein Medley aus „Hairspray“ ohne Text und Noten. Das Auswendiglernen hat nicht nur die Sänger, sonst abgetaucht hinter Notenblättern, sichtbar gemacht, sondern auch den Klang und die Ausstrahlung verbessert.
Für ein qualitätvolles Klangerlebnis sorgte außerdem die vom Förderverein des GSG erheblich mitfinanzierte neue Technikanlage, die vor allem den vielen Solisten zugute kam. In deren Beiträgen zeigte sich, wie Schülerinnen und Schüler meist aus eigenem Antrieb und zugleich mit ganzer Seele „ihre“ Songs vortrugen, nicht um auf der Bühne zu stehen, sondern um damit ihre eigenen künstlerischen Aussagen zu vermitteln. Das gelang vor allen Winona Wilhelm mit „Hey“, aber auch Janosch Fries und Gita Winter mit „Stranger things have happened“, wobei letztere wie gewohnt zusätzlich mit einer Fantasie von Mendelsohn-Bartholdy im klassischen Fach am Piano glänzte. Kai Böhm und Patrick Hell dagegen interpretierten auf der Gitarre im Duo Soul-Songs wie „Hallelujah“.
Im Zusammenspiel des Musik-Neigungskurses der Klassenstufe 11 konnten sich die ca. 500 Zuhörer davon überzeugen, wie gut Stefanie Groß, die das Ensemble als Musiklehrerin leitete,  ihre Schüler kennt, denn die Arrangements  für die Instrumente hatte sie ihnen je nach Talent und Fähigkeit geradezu auf den Leib geschrieben und mit den beiden Solosängerinnen, Catherina Croon-Hoffeld und Laura Schäfer zwei stimmliche Highlights gewonnen. Daniel Storb glänzte charmant als Solosänger der ebenfalls von Stefanie Groß geleiteten Formation Voices& Piano mit „Send down the rain“.
In der neu formierten Schulband gab die erst 15jährige Leedsängerin Jamie-Lee Oster  im Fach Pop ihr Bestes, unterstützt von ihrem Musiklehrer Hendrik Geidt; vor allem der Beatles-Klassiker „Come together“  hat seine Wirkung nicht verfehlt. Freude hat es auch bereitet, Svenja Henrich zuzuhören, die als Schülerin des Nachbargymnasiums quasi gastierte „weil es so etwas dort nicht gibt“. Sie interpretierte „Home“ aus dem Musical, „Die Schöne und das Biest, sodass bezüglich der Vielfalt des Repertoires ebenfalls keine Wünsche offen blieben.
Musiziert wurde ohne Pause über zwei Stunden lang und am liebsten hätten alle noch weitergemacht. Es bleibt die Vorfreude auf das nächste GSG-Musikereignis, das laut Dieter Thömmes noch in diesem Jahr stattfinden soll: als Weihnachtskonzert.

Kontextspalte