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Nina Alt erreicht 4. Platz beim Landesentscheid „Jugend debattiert“

„Beim Debattieren setzt man sich viel intensiver mit Themen auseinander. So bekommt man plötzlich Verständnis für Positionen und Meinungen, die der eigenen widersprechen“, resümiert unsere Schulsiegerin Nina Alt (8N1) ihre Erfahrung der letzten Monate.

Nachdem sie auch den Regionalentscheid für sich entscheiden konnte, qualifizierte sie sich für den Landeswettbewerb, der am 7.4. digital über BigBlueButton stattfand. Zuvor ging es für sie jedoch vom 23.-25.03.2022 zum Regionalsiegerseminar, bei welchem Nina von morgens bis nachmittags mit den Sieger*innen der anderen Landkreise ihre Debattierkünste perfektionieren konnte.

Doch auch das Gemeinschaftliche kam nicht zu kurz und Nina berichtet begeistert vom Kennenlernen, von gemeinsamen Spielen und spannenden Debatten, die die Teilnehmenden einander näherbrachten und für die gemeinsame Sache stärker machten. So gut vorbereitet trat sie dann schließlich beim Landesentscheid an, bei welchem zunächst in der Hinrunde die Frage, ob die schulische Wochenarbeitszeit von Schüler*innen begrenzt werden sollte, debattiert wurde.

Nach einer kurzen Pause diskutierten die Teilnehmenden dann in der Rückrunde, ob Inhalte populärer Serien Gegenstand des Schulunterrichtes werden sollen. Nina konnte in beiden Runden aufgrund ihrer fundierten Sachkenntnis und professionellen Gesprächsfähigkeit überzeugen und sicherte sich das Ticket für

die Finaldebatte! „Sollte Alkohol für Jugendliche unter 18 Jahren verboten werden?“ – dieser Frage nahmen sich die Finalist*innen schließlich an und Nina konnte den vierten Platz erreichen. Für sie ist sicher: „im nächsten Jahr werde ich auf jeden Fall wieder am Schulwettbewerb teilnehmen, es hat mir großen Spaß gemacht!“

Die Schulgemeinschaft gratuliert herzlich zu dieser hervorragenden Leistung und freut sich darauf, wenn im nächsten Jahr erneut die „Jugend debattiert“-Glocke erklingt und junge Menschen vernünftig und überzeugend relevante Fragen debattieren!

Jugend debattiert 2022: eins, zwei, drei?

Vorbereitung
In freudiger Erwartung: Die Gangster-Jury
Das Debattieren
Das Ende und die Sieger:innen

Nina Alt gewinnt den Regionalwettbewerb

Nachdem wir im letzten Jahr wegen der Pandemie eine Debattierpause eingelegt hatten, ging es in diesem Jahr wieder los. Drei unserer 8er-Klassen und zwei 9er-Klassen übten im Unterricht das Debattieren ein: Es wurde das Einander-Zuhören, das Argumentieren, das Suchen von Informationen geübt und schon beim Unterrichten hatte man vielfach das Gefühl, dass hier vernünftiger gesprochen wird als in manch einer Debatte in der großen weiten politischen Welt.

Selten hat man im Unterricht solchermaßen das Gefühl, dass hier schon ein Versprechen für die Zukunft eingelöst wird.

Die Besten unserer Debattierenden trafen sich dann zum Schulwettbewerb, den wir dieses Mal kleiner hielten, damit wir ihn in Präsenz durchführen konnten.

Jugend debattiert 1: der Schulwettbewerb (14.02.2022)

Zum Schulwettbewerb trafen sich also Nina Alt (8N1), Leonie Bremer (8N2), Timea Hewener (8N2), Alissa Syla (8N2), Carina Diehl (9N2), Nils Schneider (9N2), Ellena Robert (9S) und Julie Theobald (9S), um sich darüber auszutauschen, ob Körpermodifikationen ab 16 Jahren auch ohne Zustimmung der Eltern erlaubt sein sollen und ob in Deutschland eine allgemeine Corona-Impfpflicht eingeführt werden soll.

Nach einer spannenden Vorrunde zu den Körpermodifikationen, bei der über so etwas scheinbar Selbstverständliches wie Tattoos  doch noch so tief nachgedacht wurde, dass wieder alles in Frage stand, trafen sich die vier Besten zum Finale: Nina Alt, Leonie Bremer, Carina Diehl und Julie Theobald. Jetzt ging es zur Impfpflicht.

Zugegeben, die Kulisse war recht spärlich (Zuschauer fehlten ganz) und die Jury saß vermummt und vergangstert herum, aber davon ließen sich die Vier nicht beeindrucken und debattierten munter über das Thema des Jahresbeginns.

Toll war es, dass die Teilnehmer*innen der Vorrunde es sich nicht nehmen ließen, dabeizubleiben und die Jury sehr kompetent zu verstärken.

Am Ende debattierte Nina am überzeugendsten und ihr folgten Carina, Leonie und Julie.

Jugend debattiert 2: der Regionalwettbewerb (08.03.2022)

Zuerst hieß es, dass die ersten Drei zum Regionalwettbewerb dürfen, doch dann erreichte uns die freudige Nachricht, dass alle Finalistinnen teilnehmen dürfen. Für die verhinderte Julie nahm Timea teil. Der nächste Wettbewerb war nun digitaler Natur und nach einer Vorbereitungsstunde harrten wir alle (die vier Debattierenden und zwei GSG-Juror*innen (Anna Pink und Stephan Öhrlein)) zuhause der Dinge und irrten manchmal durch digitale Räume, kamen aber doch immer rechtzeitig zu den Debatten und wieder wurde in zwei Runden debattiert, mit folgenden Themen:

- Soll der Verkauf von Spielzeug-Schusswaffen an Kinder verboten werden?

- Sollen Schulen in Pandemien von Schließungen ausgeschlossen werden?

Unsere vier Debattierkünstlerinnen machten ihre Sache gut und eine von ihnen, Nina Alt, machte es sogar so gut, dass sie auch diesen Wettbewerb gewann. Herzlichen Glückwunsch, Nina!

Jugend debattiert 3: der Landeswettbewerb (07.04.2022)

Nachdem Nina nun vom 23.03.-25.03.2022 online ein Sieger*innen-Seminar besuchen konnte, um sich für den nächsten Wettbewerb fit zu machen, wird nun am 07.04.2022 wieder digital der/die Landesdebattierkönig*in des Saarlandes gesucht. Und Nina ist dabei. Wir sind schon sehr gespannt.

Alles Gute, Nina, wir drücken die Daumen. Wohl wissend, dass du kein Glück brauchst. :)

Roboter statt Menschen? Jugend debattiert 2020 am GSG

Wie jedes Jahr wurde auch 2020 am GSG wieder munter debattiert. 12 Klassenvertreter*innen der 8. Klassen fanden sich am Freitag, dem 28.02.2020, in den Räumen der Nachmittagsbetreuung ein, um zusammen in zwei Vorrunden zu debattieren: Sollen z. B. Innenstädte für SUV gesperrt werden? „Innenstädte sind nicht für so große Fahrzeuge ausgelegt.“ „Aber was ist eigentlich ein SUV, ist er wirklich immer größer als ein normaler PKW?“ Argumente wurden ernst genommen, bedacht, geprüft, verworfen. Vernunft kann Spaß machen und es war auch den Juror*innen eine Freude, das Hin und Her des Argumentierens zu verfolgen.

Im Finale im Neubau des GSG debattierten schließlich Annika Quinten, Maya Fritz, Emily Deutsch und Luca Marie Garcia (s. Foto, alle aus der 8LNS/L) zu dem Thema, ob Roboter in der Pflege von Menschen in größerem Umfang eingesetzt werden sollen? Da wurden die Hilfsmöglichkeiten betont, die mangelnde Emotionalität der Roboter angeführt oder auch Beispiele schon aktueller Praxis in den Raum geworfen. Die Zusehenden erlebten eine sehr differenziert und souverän geführte Debatte, an deren Ende schließlich Maya Fritz als Siegerin hervorging. Alle vier Debattierenden dürfen  am 12.03.2020 am Regionalentscheid teilnehmen, der im Illtal-Gymnasium in Illingen stattfindet. Wir wünsche viel Erfolg!

Ein großer Dank gebührt auch vielen Schüler*innen aus den 8. und 9. Klassen, die vorher freiwillig an einer Jurorenschulung teilnahmen und als tolle Jurymitglieder halfen, den Wettbewerb gut durchzuführen. Es war ein Tag der Gemeinschaft der Debattierenden und irgendwie waren am Ende alle Sieger*innen.

Jugend debattiert: Regionalwettbewerb am 14.3. am GSG

Debattieren statt Twittern: Die GSG-Jugend debattiert wieder

 

In Zeiten, in denen über wichtige (politische) Sachverhalte des Öfteren quasi-monologisch nur noch gezwitschert wird oder so manches, sogar Fakten, plötzlich „alternativ“ werden können, ist es beruhigend zu sehen, dass es auch anders geht:

Nämlich mit einem Miteinander-Sprechen in der Form einer  Debatte, in der es darauf ankommt, angesichts einer Streitfrage sachkundig Argumente in einem respektvollen Austausch abzuwägen.

Dies übten die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassenstufe im Deutschunterricht und zeigten dann ihr Können im Schulwettbewerb Jugend debattiert, der am 17.02.2017 am GSG stattfand. In einer Qualifikationsrunde debattierten sie die Frage, ob man am Gymnasium eine handwerkliche Ausbildung wieder stärker berücksichtigen sollte. Ist es sinnvoll, z. B. das Arbeiten mit Holz in einer Art AG zu erlernen? Birgt es Risiken? Was ist die Funktion eines Gymnasiums? Diese und viele Fragen mehr wurden aufgeworfen und beantwortet.

Im Schulfinale debattierten dann Jonas Bentoua (8N3), Saskia Will, Michelle Dorzweiler, (beide 9I) und Nils Nonnenmacher (8N3) die Frage, ob man ein Mindestalter für Körpermodifikationen einführen sollte und konzentrierten sich dabei vor allem auf Probleme einer gesetzlichen Regelung: Was geschieht z. B. bei durch Unfälle nötigen Schönheitsoperationen?

Und es war wahrlich kein Singsang einer Zwitschermaschine, der dort zu vernehmen war, sondern das Walten der Vernunft. Und es ist gut, dass es früh geübt wird.

Alle vier Debattierenden werden demnächst am Regionalwettbewerb teilnehmen, der in diesem Jahr am 14. März am GSG ausgerichtet werden wird. Wir wünschen ihnen auch dort viel Erfolg.

Weitere Infos zum Wettbewerb Opens external link in new window"Jugend debattiert".

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