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Wie jedes Jahr wurde auch 2020 am GSG wieder munter debattiert. 12 Klassenvertreter*innen der 8. Klassen fanden sich am Freitag, dem 28.02.2020, in den Räumen der Nachmittagsbetreuung ein, um zusammen in zwei Vorrunden zu debattieren: Sollen z. B. Innenstädte für SUV gesperrt werden? „Innenstädte sind nicht für so große Fahrzeuge ausgelegt.“ „Aber was ist eigentlich ein SUV, ist er wirklich immer größer als ein normaler PKW?“ Argumente wurden ernst genommen, bedacht, geprüft, verworfen. Vernunft kann Spaß machen und es war auch den Juror*innen eine Freude, das Hin und Her des Argumentierens zu verfolgen.

Im Finale im Neubau des GSG debattierten schließlich Annika Quinten, Maya Fritz, Emily Deutsch und Luca Marie Garcia (s. Foto, alle aus der 8LNS/L) zu dem Thema, ob Roboter in der Pflege von Menschen in größerem Umfang eingesetzt werden sollen? Da wurden die Hilfsmöglichkeiten betont, die mangelnde Emotionalität der Roboter angeführt oder auch Beispiele schon aktueller Praxis in den Raum geworfen. Die Zusehenden erlebten eine sehr differenziert und souverän geführte Debatte, an deren Ende schließlich Maya Fritz als Siegerin hervorging. Alle vier Debattierenden dürfen  am 12.03.2020 am Regionalentscheid teilnehmen, der im Illtal-Gymnasium in Illingen stattfindet. Wir wünsche viel Erfolg!

Ein großer Dank gebührt auch vielen Schüler*innen aus den 8. und 9. Klassen, die vorher freiwillig an einer Jurorenschulung teilnahmen und als tolle Jurymitglieder halfen, den Wettbewerb gut durchzuführen. Es war ein Tag der Gemeinschaft der Debattierenden und irgendwie waren am Ende alle Sieger*innen.

Jugend debattiert: Regionalwettbewerb am 14.3. am GSG

Debattieren statt Twittern: Die GSG-Jugend debattiert wieder

 

In Zeiten, in denen über wichtige (politische) Sachverhalte des Öfteren quasi-monologisch nur noch gezwitschert wird oder so manches, sogar Fakten, plötzlich „alternativ“ werden können, ist es beruhigend zu sehen, dass es auch anders geht:

Nämlich mit einem Miteinander-Sprechen in der Form einer  Debatte, in der es darauf ankommt, angesichts einer Streitfrage sachkundig Argumente in einem respektvollen Austausch abzuwägen.

Dies übten die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassenstufe im Deutschunterricht und zeigten dann ihr Können im Schulwettbewerb Jugend debattiert, der am 17.02.2017 am GSG stattfand. In einer Qualifikationsrunde debattierten sie die Frage, ob man am Gymnasium eine handwerkliche Ausbildung wieder stärker berücksichtigen sollte. Ist es sinnvoll, z. B. das Arbeiten mit Holz in einer Art AG zu erlernen? Birgt es Risiken? Was ist die Funktion eines Gymnasiums? Diese und viele Fragen mehr wurden aufgeworfen und beantwortet.

Im Schulfinale debattierten dann Jonas Bentoua (8N3), Saskia Will, Michelle Dorzweiler, (beide 9I) und Nils Nonnenmacher (8N3) die Frage, ob man ein Mindestalter für Körpermodifikationen einführen sollte und konzentrierten sich dabei vor allem auf Probleme einer gesetzlichen Regelung: Was geschieht z. B. bei durch Unfälle nötigen Schönheitsoperationen?

Und es war wahrlich kein Singsang einer Zwitschermaschine, der dort zu vernehmen war, sondern das Walten der Vernunft. Und es ist gut, dass es früh geübt wird.

Alle vier Debattierenden werden demnächst am Regionalwettbewerb teilnehmen, der in diesem Jahr am 14. März am GSG ausgerichtet werden wird. Wir wünschen ihnen auch dort viel Erfolg.

Weitere Infos zum Wettbewerb Opens external link in new window"Jugend debattiert".

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