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Besuch aus Haiti am GSG

Zertrümmerte Häuser, zerstörte Straßen, verzweifelte Menschen – die Bilder der Verwüstung, die das schwere Erdbeben am 12. Januar 2010 in Haiti angerichtet hat, gingen um die Welt. Das Ereignis löste weltweit eine Welle von Hilfsaktionen aus, die die Not der Betroffenen nicht zuletzt durch finanziellen Beistand lindern sollten.
Auch die Schulgemeinschaft des Lebacher Geschwister-Scholl-Gymnasiums sah sich in der Verantwortung, einen Beitrag zur Unterstützung der Erdbebenopfer zu leisten. Aus diesem Grund veranstalteten im Frühjahr 2010 zahlreiche Klassen und Kurse Kuchen- und Sandwichverkaufsaktionen an der Schule und erzielten damit einen Gesamterlös von rund 2500 €.
Über die Projekte, die vor Ort durch die Spende unterstützt werden konnten, wurden die Schülerinnen und Schüler in jüngster Zeit informiert. Über familiäre Beziehungen einer Lehrerin des GSG gelangte das Geld in die Stadt Jacmel im Süden Haitis. Hier lebt die Familie von Jean Montout jr., einem gebürtigen Haitianer, der seit wenigen Jahren mit einer Saarländerin verheiratet und nach Neunkirchen übergesiedelt ist. Durch Herrn Montouts Kontakte erreichte die Spende unmittelbar die Not leidenden Menschen und konnte direkt für den Wiederaufbau der Stadt eingesetzt werden.
Um sich persönlich und im Namen seiner Familie bei der Schulgemeinschaft des Geschwister-Scholl-Gymnasiums zu bedanken, besuchte Herr Montout nun die Schule und berichtete ausführlich über die derzeitige Lage in Jacmel. Nach wie vor leben die Bewohner der Stadt in großer Armut und sind – wie auch das übrige Haiti – weiterhin auf ausländische Unterstützung angewiesen. Eines ist dabei sicher: Jede noch so bescheidene Spende trägt dazu bei, die Lebenssituation der Menschen in dem Katastrophengebiet zu verbessern. Daher ist es ein Anliegen des GSG, den Kontakt zu Herrn Montout und seiner Familie aufrecht zu erhalten und weitere Hilfsaktionen folgen zu lassen.