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Das GSG geht wieder "Down Under"

Schöne und spannende Tage beim Australienaustausch 

Der Australienaustausch hat nun schon lange Tradition am GSG. Und so machten sich am Sonntag, den 25.09.2016, 16 Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums mit ihren beiden Begleitpersonen auf den Weg ans andere Ende der Welt. Vor ihnen lagen zwei Stunden Zugfahrt und ca. 22 Stunden Flug: Von Frankfurt aus ging es mit Zwischenstopp in Abu Dhabi nach Sydney, wo die Gruppe am Dienstagmorgen (6 Uhr Ortszeit) landeten.

In Sydney lebte die Gruppe in einem Youth Hostel im Stadtviertel ‚The Rocks‘, nahe des Hafens und der berühmten Sydney Opera.

Auf dem Programm standen - neben der Erkundung der näheren Umgebung – ein Ausflug zu Manly Beach, neben Bondi Beach wohl der Bekannteste in dieser Umgebung, die Besichtigung des sealife aquarium oder wahlweise den Besuch eines sogenannten Escape Hunt, bei welcher die Schüler durch Bewältigung einiger Rätsel in der Zielsprache Englisch einen Kriminalfall lösen mussten. Des Weiteren stand der Ausflug in die Blue Mountains an. Mit einem Zwischenstopp im Featherdale Wildlife Resort, in welchem die Schüler erste Begegnungen mit typisch australischen Tieren hatten, wie z.B. Kängurus, Koalas, Wambats oder dem Wallaby hatten. Bei der Besichtigung der Blue Mountains war das Wetter der Gruppe wohl gesonnen, denn die Sonne schien, sodass die Blue Mountains wirklich blau erschienen: Wenn die Sonne scheint steigen Dämpfe von den Eukalyptusbäumen in die Luft und diese Dämpfe lassen die Berge blau schimmern.

Nach drei Übernachtungen in Sydney machte sich die Gruppe auf zum nächsten Abenteuer. Nach einem etwa einstündigen Inlandsflug und einer Übernachtung in einer Jugendherberge in Brisbane wurde es ernst: Die Gruppe machte sich auf zu ihrem dreitägigen Inseltrip nach Moreton Island. Unser Reiseleiter Stretch, der uns die gesamten drei Tage begleitete, bereitete den Schülern eine unvergessliche Zeit. Neben Kajakfahren bei Tag sowie Schnorcheln um Schiffswracks, die sich in der Strandregion befinden, stellen wohl Sandboarding und Kajakfahren bei Nacht die Highlights des Trips dar. Die Kajaks waren transparent und mit LED-Bändern ringsherum und untendrunter beleuchtet, sodass man sich die Unterwasserwelt bei Nacht bequem vom Kajak aus anschauen konnte.

Nach diesem unvergesslichen Aufenthalt wurde es ernst: Am 03.10.2016 erreichte die Gruppe das Grace Lutheran College in Rothwell, wo es zum ersten Treffen mit den Gastfamilien und Austauschpartnern kam. Bei leckeren Kaffeespezialitäten und Finger Food im Schulgebäude wurden die ersten Kontakte geknüpft, bevor es danach für jeden in verschiedene Gastfamilien ging. Hier waren alle Schüler dann in die Familien integriert – und alle mussten sich nur auf Englisch unterhalten.

Bereits am nächsten Morgen ging es in die Schule, wo die Schüler erste extreme Unterschiede zum deutschen Schulalltag kennen lernten: Zum einen beginnt dort der Unterricht erst um 8.30h, nachdem zuvor die sogenannte „homeclass“ abgehalten wurde – eine kürzere Phase vor Unterrichts-beginn, in der der Klassenlehrer die Anwesenheit kontrolliert und Organisatorisches klärt. Zum anderen konnten die Schüler sich unter den Uniform tragenden Australiern kaum verstecken.

Die Schüler verbrachten die gesamte restliche Zeit des Aufenthalts in ihren Gastfamilien, die ihren Austauschkindern ein reichhaltiges Unterhaltungsprogramm boten. Auf dem Plan standen dann u.a. Ausflüge zur Gold Coast oder Sunshinecoast, aber auch „australische“ Aktivitäten, wie z.B. Surfstunden versüßten den Gastschülern den Aufenthalt.

Nach etwa zwei Wochen in den Gastfamilien mussten sich alle Lebe wohl sagen. Bei der Verabschiedung am Flughafen Brisbane konnte man deutlich merken, dass in dieser Zeit enge Bande geknüpft wurde und einige Schüler Freundschaften fürs Leben geschlossen hatten. Es war eine schöne und aufregende Zeit für alle.

Nun heißt es wieder warten: Das Geschwister-Scholl-Gymnasium erwartet den Gegenbesuch der Australier im kommenden Herbst.

Deutsch-französische Waldbegegnung

Geplant war ursprünglich, dass unsere französischen Austauschschüler aus Faulquemont vor Weihnachten kommen sollten. Wir wollten gemeinsam Plätzchen backen und Weihnachtslieder singen, bis wir erfuhren, dass wegen der Ausgangssperre aufgrund der Attentate in Paris alles abgesagt wurde. Wir waren alle - sowohl die deutschen als auch französischen Schüler - enttäuscht. Umso mehr freuten wir uns, als sie am 7. Juni 2016 nach Lebach kamen. Die Vorfreude war groß, als wir im Bistro saßen und unser gemeinsames Frühstück vorbereiteten.

Als wir uns dann zum Empfang der Gäste zum Busbahnhof aufmachten, ging es richtig los: Alle beschenkten sich, tauschten sich aus, lachten und der ein oder andere hat einen Begrüßungskuss abbekommen Dann wurde erstmal ordentlich gegessen: Kuchen, Muffins und, und, und. Gegen Ende des Frühstücks wurde uns der Waldpädagoge Guido vorgestellt, mit dem wir den Tag verbringen sollten.

Wir wanderten gemeinsam ein kleines Stück in den Wald. Als wir ankamen, waren manche schon erschöpft. Wir luden unser Gepäck ab und dann ging es zur Sache. Wir sammelten Holz, Laub, Farn, um uns dann unser eigenes "Wald-Sofa" zu bauen. Nach so viel Arbeit ließen wir uns auf unserem gemütlichen Canapé de forêt unseren Rucksackproviant schmecken. Und schon wurde es Zeit, unser nächstes gemeinsames Projekt anzugehen: wir wollten unseren eigenen Barfußpfad bauen. Dafür gab es verschiedene Baustoffe: Moos, Farn, Erde, Lehm, Stöcke und auch Steine. Als dann vier verschiedene Pfade vollendet waren, ging es darum, sie auch auszuprobieren. Es war eine lustige und interessante Erfahrung, die wahrscheinlich jeden zum Grinsen brachte.

Wieder zurück in der Schule, stärkten wir uns mit selbst zubereiteten Kuchen, Obst und Blätterteigschnecken, um für den sportlichen Teil fit zu sein. Das deutsche Team lieferte sich gegen die französischen Jungs im Fußball ein hitziges Gefecht. Dabei wurde viel gelacht. Die deutschen Jungs verloren - obwohl im Heimvorteil - in einem knappen 2:3.

Die Mädchen haben nach dem Abenteuer im Wald den neuen Freundinnen das Schulgelände gezeigt. Alle haben viel miteinander gelacht. Ruhe und Entspannung gab es auf den Bänken, bevor es zu den Schaukeln und der Slackline ging. Auch beim Seilspringen haben sich alle amüsiert und sehr viel gelacht. Zum Schluss wurden Selfies gemacht und die Telefonnummern ausgetauscht.

Es war ein sehr schöner Tag mit gutem Wetter und sehr viel Spaß. Die deutschen Mädchen und Jungs freuen sich auf ein weiteres Treffen mit der Gelegenheit zur Revanche. Zum Glück sind die Schüler des Collège Louis Pasteur noch vor Einsetzen des starken Gewitters in den Bus gestiegen und trockenen Fußes nach Hause gekommen, was man nicht von allen Schülern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums sagen kann.

Von Michelle Schäfer-Houy, Maximilian Gunkel und Lars Michels

Les impressions de nos amis

Le groupe 5° bilangue (ex 6° 2 3 4) avait accueilli ses correspondants à Faulquemont en juin 2015. Ainsi, ces derniers nous rendaient la politesse cette année. Après (oh, déception!!!) annulation de notre visite du 23 novembre, les élèves se sont finalement rendus à LEBACH le 07 juin afin d’y vivre une journée en plein air.
Arrivés à 9 heures sur place, l’accueil fut chaleureux et amical.
Après le pot de l’amitié avec dégustation de pâtisseries salées et sucrées, nous étions revigorés et prêts  à partir en forêt. La matinée fut consacrée à l’élaboration d’un … canapé forestier naturel !
Il s’agissait dans un premier temps de chercher des branchages afin de construire un grand cercle pour l’assise.
Enfin, les trous comblés par du feuillage, il ne restait qu’à le recouvrir de mousse et de fougères.

Et voilà, c’est superbe ! Il ne nous reste qu’à nous installer et piqueniquer.
Repus, nous devions former quatre groupes franco allemands afin de construire des sentiers de promenade à parcourir pieds nus. Pour ce faire, nous nous sommes rangés sans prononcer un mot  (dur, dur !!!) dans l’ ordre alphabétique de nos prénoms puis nous nous sommes regroupés.
Et nous voilà repartis pour ramasser brindilles, glands, fougères, herbes ou autres trésors de la forêt pour construire quatre sentiers.

L’entente et la coopération franco allemandes ont vraiment bien fonctionné.

Maintenant, il ne nous restait qu’à enlever chaussettes et chaussures pour tester  les différents sentiers!

Après quelques « aïe » et « ouille », l’expérience devait s’avérer plaisante, voire agréable.
La météo fut clémente, le programme prévu a été réalisé et de surcroît  c’était fantastique.
Nous avons retrouvé nos correspondants avec un réel plaisir, échangé, communiqué, beaucoup ri.
Merci pour cette belle journée !

Nous continuerons à correspondre par écrit et les rendez-vous 2016-17 à Lebach comme à Faulquemont sont déjà pris ! 

Neue Freunde aus Pacy

Montag
Um 17.00Uhr kamen nun endlich die Austauschschüler an. Wir, die Schüler der Klasse 7F4, warteten fast 1 Jahr lang auf diesen Tag. Unser Kontakt wurde durch WhatsApp, E-Mails, übers Telefon und durch Briefe gepflegt. Nach einem kleinen Empfang in der Schule mit den Eltern der Gastfamilien, den Schülern und ihren Partnern, der Schulleiterin und den leitenden Lehrern, begleiteten wir unsere Gäste in unsere Familien. Die Zeit stand uns zur freien Verfügung, um unseren Partnern einen Einblick in unser Leben zu ermöglichen und um uns besser kennenzulernen. Viele von uns schlossen schon zu Beginn richtige Freundschaften.

Dienstag    
Pünktlich um 7.35 Uhr startete der Unterricht mit allen Schülern und ihren Gästen. Nach 2 Stunden im Mathematikunterricht brachte uns ein Bus nach Mettlach. Ursprünglich wollten wir in einen Kletterpark. Doch da dies aufgrund des schlechten Wetters nicht möglich war, überlegten sich die Lehrer ein Alternativprogramm. Erst fuhren wir zur Cloef und machten unser geplantes Picknick und genossen die Aussicht. Anschließend fuhren wir in das Villeroy und Boch Museum, in dem uns ein Film auf Französisch über die Entstehung des Betriebs informierte. Danach bekamen wir auf einer Bootstour auf der Saar einen guten Blick auf das Saarländische Wahrzeichen: die Saarschleife Zuletzt gingen wir noch kurz in den Shop von Villeroy und Boch und fuhren anschließend wieder an die Schule, wo wir von unseren Eltern abgeholt wurden.

Mittwoch
An diesen Tag verbrachten wir mit unseren Partnern einen ganz normalen Schultag. Der Nachmittag stand uns zur freien Verfügung. Einige fuhren mit ihren Gästen nach Trier, um ihnen die älteste Stadt Europas zu zeigen. Andere nahmen sie mit ins Training oder zeigten ihnen, womit sie sich sonst die Zeit vertreiben. Langeweile gab es an diesem Tag keine!

Donnerstag
Wir hatten heute ganz normalen Unterricht. Am Nachmittag, um 17.00, Uhr trafen sich alle in Lebach an der Bowlinghalle, um gegeneinander anzutreten. Anschließend gingen wir zu Fuß zur Schule zurück und grillten. Dazu gab es leckere Beilagen, Getränke und Kuchen. Im Atrium wurde Musik gespielt, um ein wenig zu tanzen. Um 21.30 wurden alle von ihren Eltern abgeholt. Es herrschte schon eine richtig traurige Stimmung, weil wir alle wussten, dass dies der letzte Abend war.

Freitag
Wir brachten unsere Gäste in die Schule, wo sie schon der Bus erwartete. Wir verabschiedeten uns schweren Herzens. Aber einen Lichtblick gab es: wir fahren schon im Juni selbst nach Frankreich und sehen uns endlich wieder!

Alle waren sich einig, dass es ein gelungener Austausch war und wir neue Freunde fürs Leben gewonnen haben! Die Angst, dass die Sprache ein Hindernis sein könnte, war ganz umsonst. Wir haben uns prima verstanden!

Bericht von Leandra Schmidt, 7F4

Über die Kontinente verbinden - GSG empfängt Schüler der Gastschule aus Australien

Ende September war es endlich soweit, 15 Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums konnten ihre Tauschpartner vom Grace Lutheran College aus Australien in Empfang nehmen. Immerhin haben die Schüler etwa ein Jahr auf den Gegenbesuch gewartet. Der Austausch findet seit vielen Jahren am Geschwister-Scholl-Gymnasium mit alternierenden Gegenbesuchen statt und wird von Britta Holtzmann, Jasmin Hadasik und Anna Theobald betreut und organisiert. Im Schuljahr 2014/2015 besuchten 16 Schüler mit der betreuenden Lehrerin Jasmin Hadasik den fernen Kontinent, sodass dieses Jahr der Gegenbesuch bei uns stattfand. Die australischen Schüler wurden von den Betreuerinnen Stacey Wellard, Cheryl Budd und Julie Smullen begleitet. Nachdem die australischen Schüler bereits alleine Sehenswürdigkeiten wie Schloss Neuschwanstein oder die Allianz Arena besucht hatten, trafen sie am 24.09.2015 am Geschwister-Scholl-Gymnasium auf ihre Gastbrüder und Gastschwestern. Die Gasteltern hatten diverses Fingerfood vorbereitet, sodass alle GSG-Schüler und ihre Gastschüler noch gemeinsam ein Stündchen zusammen saßen und sich unterhalten konnten. Danach waren die Gastschüler mit ihren Gastfamilien unterwegs: unter der Woche besuchten sie gemeinsam mit den Gastgeschwistern den Unterricht und nachmittags stand „sightseeing“ mit der Gastfamilie an. Einige besuchten das Saarbrücker Schloss, die Kasematten, die Saarschleife, aber auch Besuche in den Europapark standen auf der Liste der Aktivitäten, die die Gastfamilien den Schülern boten.
Ein gemeinsamer Ausflug aller australischen und deutschen Schüler nach Trier am Tag vor der Abreise rundete den Gegenbesuch dann ab. Am 06.10.2015 hieß es dann Abschied nehmen, was einigen sehr schwer fiel. Zahlreiche Tränen sind geflossen und der Abschied dauerte länger als geplant – das zeigt uns jedoch, dass dieser Austausch nicht nur auf sprachlicher Ebene zum Verbessern der Englischkenntnisse gut ist, sondern dass er dazu beiträgt Freundschaften zwischen Kontinenten herzustellen. Einige sehr enge Freundschaften haben sich im Zuge dieses Austausches bereits gebildet und (ehemalige) Schüler berichten immer wieder von Besuchen in Australien oder Gegenbesuchen in Deutschland. Das Grace Lutheran College als auch das Geschwister-Scholl-Gymnasium sind sehr bemüht an diesem Austausch festzuhalten, denn die gegenseitigen Kulturen kennen zu lernen, stellt eine große Bereicherung für alle dar. Daher laufen auch jetzt schon die Planungen für den anstehenden Gegenbesuch im Herbst 2016.

Lesen Sie in den nächsten Artikeln auch von unseren Austauschprogrammen mit Frankreich!

Neue Freunde gefunden!

Fünftklässler des GSG treffen zum ersten Mal ihre Austauschpartner aus Faulquemont
Endlich von Angesicht zu Angesicht! Ziemlich aufgeregt war die Klasse 5F1, bevor sie zum ersten Mal ihre neuen Freunde des Collège Louis Pasteur aus dem lothringischen Faulquemont in Empfang nehmen durfte. Voran ging ein reger Briefkontakt, in denen sowohl die deutschen als auch die französischen Schüler ihre ersten Sprachkenntnisse anwenden und vertiefen konnten. Gemeinsam hieß dann am 18. Juni „Spiel und Spaß in Lebach“. Knifflige Spiele wurden gemeinsam gemeistert, Rätsel gelöst und Plakate erstellt. Erstaunlich war dabei, wie bereitwillig sich die Schüler beider Länder auf den sprachlichen Austausch einließen und sich nicht scheuten, mit dem Partner zu kommunizieren. Beabsichtigt ist, die Kooperation zwischen dem Collège Louis Pasteur und dem Geschwister-Scholl-Gymnasium weiter auszubauen. Die regelmäßigen Briefkontakte werden aufrechterhalten. Weitere Treffen sowohl in Deutschland als auch in Frankreich sind bereits in Planung.

Rückbesuch unserer französischen Freunde aus Piennes

Nicht "adieu", sondern "au revoir"!

Vom 18. bis zum 22. Mai waren unsere französischen Austauschschüler in den deutschen Familien zu Gast. Es gab ein abwechslungsreiches Programm: Dienstags  hielten zunächst Frau Bayer und der ehemalige Bergmann Herr Müller einen Vortrag zum Thema "Bergbau und Hütten im Saarland". Danach fuhren wir zur Völklinger Hütte zu einer interessanten Besichtigungstour, bei der wir  auf den 42 Meter hohen Hochofen klettern durften. Mittwochs arbeiteten wir an einem Kunstprojekt über unser Thema "Kohle, Erz und Stahl - Bergbau und Industriekultur im Saarland und in Lothringen": mit der Hochdrucktechnik des Styropordrucks entstand eine Vielzahl farbiger Variationen unterschiedlichster Bergbau- und Hüttenmotive. Die künstlerischen Ergebnisse können aktuell im Atrium der Schule besichtigt werden. Donnerstags fuhr die ganze Gruppe nach Saarbrücken, wo wir den Gastschülern am Beispiel der Europagalerie die Umgestaltung der ehemaligen Bergwerksdirektion zeigen konnten. Freitags hieß es Abschied nehmen und wir lernten: Man sollte sich nicht mit "adieu", sondern mit "au revoir" verabschieden, denn nur das bedeutet "Auf Wiedersehen". Und das würden wir alle gerne!

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Besuch aus Faulquemont am GSG

Am 7. Mai haben uns – die Klasse 8I und 8N2 – unsere Austauschschüler aus der französischen Partnerschule „Louis Pasteur“ (Faulquemont/Lothringen) besucht. Zunächst trafen wir uns im Bistro, um von Madame Steinmetz, Madame Lorang und Monsieur Jeandemetz, dem französischen Schuldirektor, sowie von Frau Schwindling, der Schulleiterin, Frau Hell und Frau Oetting begrüßt zu werden. Zur Begrüßung gab es etwas zu trinken und selbstgebackenen Kuchen. Danach wurden wir in gemischte Gruppen eingeteilt, und jede Gruppe wurde anders beschäftigt. Unsere Gruppe beispielsweise durch eine Schulrallye, danach durch einen Spanischkurs mit Frau Lenhoff und gemeinsames Malen mit Frau Oetting. Frau Schuh bot einen Italienischschnupperkurs an und bei Frau Hell mussten durch Pantomime Berufe erraten werden.

Anschließend trafen wir uns alle zur Mittagspause im Bistro. Dort konnten die Schüler zwischen verschiedenen Gerichten wählen. Nach der Mittagspause veranstalteten wir ein kleines Spielsportfest, bei dem wir mit den Franzosen Volleyball und Fußball spielten. Insgesamt war es ein schöner, gelungener Tag und ein frohes Wiedersehen.

Julie Braconnier und Enola Anstadt (8 I)

Chez nos amis à Piennes

Deutsch-französischer Schüleraustausch Lebach - Piennes

Ein Projekt des deutsch-französischen Jugendwerks
14 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 und 10 des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Lebach besuchten vom 2. bis zum 6. März 2015 das Collège Paul Langevin im französischen Piennes. Gemeinsam mit ihren französischen Austauschschülern besichtigten sie im Rahmen des IN-Projektes "Lebach-Piennes: Kohle, Erz und Stahl - Bergbau und Industriekultur im Saarland und in Lothringen" Bergwerke und Hüttenanlagen der Region Lothringen. Das Projekt wurde von den Lehrerinnen Frau Beate Gorges-Woll und Madame Sandrine Brouard begleitet.                                                                       

Die Woche begann mit einer herzlichen Begrüßung am Collège und in den Gastfamilien. Dienstags besichtigten die Schülerinnen und Schüler das Bergbaumuseum in Aumetz, das Bergwerk in Neufchef und die Hüttenanlage in Uckange, wobei sie von netten "anciens mineurs" - ehemaligen Bergleuten" durch die Anlagen geführt wurden. Der Mittwochmorgen  wurde zur Projektarbeit verwendet, am Mittwochnachmittag gab es gemeinsame  Freizeitaktivitäten und am Donnerstag wurde schließlich das gemeinsame Projekt in Form einer Ausstellung in der Schule fertiggestellt. Für den letzten Abend hatten die französischen Schüler eine kleine "Fête d´adieux"  - eine Abschiedsfeier - organisiert. Am Freitagmorgen durften die stolzen Schüler ihre gelungenen Ergebnisse einer Reporterin des "Républicain Lorrain" präsentieren, bevor es dann Zeit war, "au revoir" und "à bientôt" - bis bald - zu sagen, denn das Projekt findet im Mai seine Fortsetzung, wenn die neu gewonnen französischen Freunde nach Lebach kommen werden.

Faire du sport avec les amis

Der Beginn eines vielversprechenden deutsch-französischen Austauschs
Am Dienstag, dem 3.2.15, sind die beiden Klassen 8N2 und 8I morgens voller Neugier bei einer eisigen Temperatur von -8 Grad am Busbahnhof des GSG Richtung Frankreich abgefahren.
Die einstündige Fahrt nach Frankreich, während der einige Schüler entspannten, andere aber auch viel Quatsch machten, verlief problemlos.
Nach der Ankunft am „Collège Louis Pasteur“  wurden wir von der Deutschlehrerin Frau Steinmetz und dem Direktor der Schule, Herrn Jeandemetz, mit einem kleinen Imbiss herzlich begrüßt: Die schuleigene Kantine hatte Marmorkuchen für uns gebacken. Beim anschließenden Rundgang durch die Schule mussten wir sehr leise sein, weil die französischen Schüler Unterricht hatten. Anschließend wurden wir in Kleingruppen aufgeteilt und durften zwei französische Schulstunden miterleben. In Frankreich hat jeder Lehrer einen eigenen Raum und die Schüler wechseln für jedes Fach den Raum. Zwei Gruppen hatten besonderes Glück und durften für eine Zirkusvorstellung gemeinsam mit den französischen Schülern üben oder an allen Geräten in der Sporthalle turnen.
Um die französischen Schüler besser kennen zu lernen, versuchten wir, uns mit ihnen in der Pause zu unterhalten, was zunächst schwerer als erwartet war. Aber uns gelang es, die Handynummern auszutauschen, Bilder zu machen und gemeinsam viel Spaß zu haben.
Zum Mittagessen ging es für alle gemeinsam in die Kantine, wo man uns einlud. Neben Steak mit Pommes kamen auch die Vegetarier nicht zu kurz, denn es gab extra Gemüseportionen für sie.
In der Sporthalle warteten dann kleine lustige Spiele und Staffelläufe auf uns. Die ungefähr 80 Schüler aus den beiden Ländern waren in 13 deutsch-französische Teams eingeteilt und mussten ihr Können mit Bällen, Reifen und Seilen und beim Eierlaufen unter Beweis stellen.
Wir waren alle müde und sehr glücklich und nach ein paar Gruppenfotos haben wir uns auf den Heimweg nach Deutschland gemacht und die Planung des Rückbesuchs am 7. Mai in Angriff genommen. Es haben sich schon mehrere deutsch-französische Kleingruppen gefunden, die dann unbedingt wieder zusammen den Tag in Deutschland verbringen möchten…

Reisebericht von Maide Özdemir

GSG erhält Förderung für deutsch-französisches Partnerschaftsprojekt: Wir sind dabei!

Im September 2014 hat das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) zum sechsten Mal die "IN-Projekte - innovative, interdisziplinäre und interkulturelle Projekte im deutsch-französischen Schulprojekte Netzwerk" in Zusammenarbeit mit der Kultusministerkonferenz und mit dem französischen Bildungsministerium ausgeschrieben. Eine deutsch-französische Jury hat getagt und 14 Projekte ausgewählt. Wir freuen uns sehr, dass unser Projekt "Lebach - Piennes: Kohle, Erz und Stahl - Bergbau und Industriekultur im Saarland und in Lothringen" die Jury inhaltlich und qualitativ überzeugt hat. Das Projekt findet im Rahmen eines deutsch-französischen Schüleraustauschs statt. Anfang März werden 17 Schülerinnen und Schüler unserer Schule aus den Klassenstufen 9 und 10  für eine Woche nach Frankreich fahren und unsere französischen Gäste werden Mitte Mai nach Lebach kommen. Unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.in-projekte.dfjw.org kann man den jeweils aktuellen Stand (Berichte, Fotos) verfolgen.  Die  Schülerinnen und Schüler sind schon ganz gespannt und freuen sich auf das Projekt!

Austausch mit Piennes (Frankreich)

Des élèves allemands au collège Paul Langevin et à Piennes

Ce mardi 3 juin, 22 élèves de la 9e L (équivalent à la 3e en France) et trois professeurs du Geschwister-Scholl Gymnasium de Lebach situé dans le Land de Sarre sont venus à Piennes.
Ce partenariat est le résultat d’une collaboration entre Mme Sandrine Brouard, professeur d’allemand et M. Marc Ulbrich, professeur-documentaliste au collège Paul Langevin et Mme Beate Gorges-Woll, professeur d’arts plastiques et de français au GSG de Lebach.
Au C.D.I. du collège, les visiteurs, après une petite collation, ont vu un diaporama sur la Première Guerre mondiale en Lorraine et à Piennes en particulier (agrémenté par les cartes postales allemandes de l’époque prêtées par M. Gérald Baillon). Les jeunes allemands ont ensuite pu toucher de plus près cette période d’histoire commune avec les objets et les maquettes collectionnés et réalisés par M. René Morgeon (membre de l’association le Souvenir français).
Les élèves du GSG de Lebach ont ensuite déjeuné à la cantine du collège en compagnie des élèves de 3e germanistes.
L’après-midi, en équipes mixtes franco-allemandes, ils ont effectué un rallye historique en répondant à des questions dans les deux langues. Le rallye s’est terminé en passant par la nécropole militaire française dans le cimetière allemand de Piennes.
Cette première visite constitue la première pierre en vue d’échanges dans les années à venir avec des séjours en familles d’accueil.

Marc Ulbrich, Piennes

 

Neue Freunde in Frankreich

22 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9L des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Lebach waren mit ihrer Französischlehrerin Frau Beate Gorges-Woll, ihrer Geschichtslehrerin Frau Dr. Ingrid Engel und ihrem Klassenlehrer Herrn Roland Müller zu Gast am "Collège Paul Langevin" in Piennes in Lothringen. Dieses erste Treffen ist der Grundstein für eine Schulpartnerschaft, die auf französischer Seite von den Lehrern Monsieur Marc Ulbrich und Madame Sandrine Brouard betreut wird.

Monsieur Ulbrich, professeur-documentaliste, hatte am morgen für die deutschen und die französichen Schüler einen historischen Vortrag zum ersten Weltkrieg vorbereitet, danach ging es zum gemeinsamen Mittagessen in die "cantine". Für den Nachmittag war eine Stadtrallye geplant, bei der die deutsch-französische Schülergruppen Piennes vor allem historisch gemeinsam erkundeten. Und neben der Beantwortung der Fragen des Rallye-Fragebogens, war die Frage, die man am meisten hörte: "Est-ce que tu peux me donner ton numéro de portable?" "Krieg ich deine Handynummer?" Wenn das nicht ein guter Anfang ist!

Australien

Australienaustausch

Erstmals im Jahr 2003 hatten auch SchülerInnen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums die Möglichkeit, einen Schüleraustausch mit Australien durchzuführen. Nach Absprache mit den australischen Schulen besuchen die SchülerInnen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums seitdem  regelmäßig das Grace Lutheran College in Rothwell,  Brisbane (http://www.glc.qld.edu.au). Rothwell ist ein nördlicher Vorort von Brisbane, der Hauptstadt des Staates Queensland an der Ostküste Australiens.

Der Austausch ist in erster Linie für SchülerInnen der Klassenstufe 10 gedacht. Er erstreckt sich über einen Zeitraum von ca. vier Wochen. Unsere SchülerInnen werden ein bis zwei Wochen vor Beginn der Sommerferien nach Australien reisen und dementsprechend vier Wochen später wieder in Deutschland sein, so dass ihnen die Sommerferien nicht ganz fehlen werden. In Australien nehmen sie am Familienleben ihrer Gastfamilie teil und besuchen mit ihren Gastschwestern und –brüdern regelmäßig die Schule. Dort nehmen sie aktiv am Schulleben teil, also auch an eventuellen Feiern, Sportfesten, außerunterrichtlichen Aktivitäten etc. Da die Gastfamilie in das Alltagsleben eingebunden ist, kann kein touristisches Besuchsprogramm geboten werden, obwohl die Familien sich sicherlich bemühen werden, Sehenswürdigkeiten der näheren Umgebung zu zeigen. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass viele Familien und Freunde sich zusammengefunden hatten, um ein entsprechendes Programm aufzustellen.
Der Gegenbesuch der australischen SchülerInnen ist jeweils von Anfang Dezember bis Anfang Januar geplant.
Die Teilnahme ist nur auf Basis eines Austausches möglich, d.h. der Besuch in Australien verpflichtet, auch eine australische Schülerin oder einen australischen Schüler als Gast vier Wochen lang aufzunehmen.
Die Planung und Organisation des Austauschs liegen in den Händen der LehrerInnen des GSG und der australischen Partnerschule. Die Betreuung in Australien übernehmen die Gasteltern und die australischen LehrerInnen, sowie eine begleitende Lehrkraft des GSG.

Down under 2014 - Vom GSG an´s andere Ende der Welt

16 Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums besuchen mit ihrer betreuenden Lehrerin Frau Hadasik im Oktober unsere Partnerschule in Brisbane, Queensland. Alle genießen das Besuchsprogramm in Sydney, Brisbane und den Blue Mountains - aber auch der Schulbesuch an der Partnerschule und das Leben in den Gastfamilien gehören zum Austauschprogramm. 
Wir grüßen die Weltenbummler und freuen uns, wenn alle  wieder munter zurück sind. Bericht folgt.

G´day to Australia

Die australischen Austauschschüler mit ihren Gastgeschwistern im Wildpark Freisen

Bereits seit dem  Jahr  2003  besteht am Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach die Möglichkeit, an einem  Schüleraustausch  mit  Australien teilzunehmen. Im Rahmen des Austausches besucht das GSG für knapp fünf Wochen im Sommer das Grace Lutheran College in Rothwell, Brisbane. So auch im Jahr 2010: Achtzehn Schüler und Schülerinnen des Lebacher Geschwister-Scholl-Gymnasiums machten sich, begleitet und betreut von den Englischlehrern Frau Günther, Frau Holtzmann und Herrn Klein, auf den langen Weg nach „Down Under“. 16000 Kilometer fern der Heimat wurde die saarländische Truppe freundlich in Gastfamilien aufgenommen und integriert. Die Teilnahme am Schulleben, an außerunterrichtlichten Aktivitäten, Hobbys, Feiern und landeskundlichen Exkursionen gehörten zum alltäglichen Programm während des Aufenthaltes und gewährten einen äußerst intensiven Einblick in die australische Lebenskultur.
Geknüpfte Kontakte blieben erhalten, sodass nun der bereits ersehnte Gegenbesuch der Australier stattfindet. Den Gästen gleichermaßen einen Einblick in die deutsche, oder gar speziell die saarländische Kultur zu vermitteln, will nicht versäumt werden. Um dem Rechnung zu tragen, organisierten die Schüler am Ankunftstag der Australier eine kleine Willkommensparty, die in einem ungezwungenen Rahmen Gelegenheit zum Austausch bot.
Höhepunkt der bisherigen Aktivitäten stellte jedoch der Besuch des Naturwildparks in Freisen am vergangenen Freitag dar.
Auf einem 1,8km langen Rundweg hatten die Schüler die Möglichkeit, 400 zum Teil freilaufende Tiere wie beispielsweise Rotwild und Alpakas zu erleben. Unter anderem wurden die faszinierten Parkbesucher von Dutzenden Hängebauchschweine begleitet und durch den ganzen Park verfolgt. Besonders die Flugkünste verschiedener Adler und Eulen in der Falknerei sorgten für Begeisterung der australischen Gäste.
Hier ein paar Impressionen von teilnehmenden Schülern:
„Der Austausch war eine der besten Erfahrungen meines Lebens. Durch den Austausch hat sich mein Englisch mehr verbessert, als in einem Jahr Unterricht. Außerdem durfte ich wundervolle Menschen kennen lernen. Ich hätte nie gedacht, dass ich in meiner Austauschschülerin eine so gute Freundin finden würde.“
„Alle Menschen in Australien sind mir offen und freundlich gegenüber getreten, waren sehr interessiert an Deutschland und an den Unterschieden zu Australien. Ich kann so einen Austausch nur jedem empfehlen, der seine Englischkenntnisse und auch sich selbst weiter entwickeln will.“
Lisa Albrecht, Klassenstufe 12

Auf nach ‚Down Under'!

Der nächste Schüleraustausch mit Grace Lutheran College in Brisbane, Australien, steht bereits vor der Tür: In wenigen Wochen werden 10 Schüler und Schülerinnen des GSG in Begleitung von Frau Günther-Marx die lange Reise zur ‚terra australis' antreten.
Katrin Berwian, Jasmin Jochum und Lena Kühn hatten bereits letztes Jahr Austauschschülerinnen aus Queensland aufgenommen und freuen sich nun darauf, ihre Freundinnen in Australien wiederzusehen. Für Janine Triem, Myriam Nachtwey, Philipp Stief, Selina Porta, Simona Peter, Sina Hemmer und Tobias Schwindling wird es der erste Besuch in ‚Down Under' sein.
Vor dem Abflug gibt es noch viel zu tun: Flüge buchen, Reisepässe besorgen, wichtige Tipps für die Reise sammeln, aber auch erste Kontakte per E-Mail zu den Gastfamilien herstellen und - ganz wichtig - ein passendes Gastgeschenk der Saarländer für ihre australischen Austauschpartner und Familien ausdenken. Soviel darf verraten werden: Es hat mit beiden Schulen, dem GSG und dem GLC, zu tun!
Die jungen GSGler freuen sich alle auf die Erfahrungen in dem weit entfernten Land. Vor allem wollen sie ihre Sprachkenntnisse verbessern und die Kultur des fünften Kontinents kennenlernen. Dabei sind sie besonders gespannt auf den Unterricht an ihrer Austauschschule und das Leben in den australischen Gastfamilien. Die Unterschiede zu Deutschland - ob sie nun den Schulalltag, das Essen oder die Regeln im Zusammenleben in der Familie betreffen werden - wollen sie als Herausforderung sehen, ihre Flexibilität unter Beweis zu stellen.
Denn auch darin sind sich die jungen Leute einig: "Wir wollen in den 4 Wochen noch selbstständiger werden und vor allem in den Familien zeigen, dass wir auch Verantwortung übernehmen können", betont Sina Hemmer und alle nicken zustimmend. Selina Porta hofft, dass eine lebenslange Freundschaft mit ihrer Gastfamilie entstehen wird. "Und es kann nur gut für uns sein", weiß Philipp Stief, "wenn wir schon als junge Menschen einmal über die Grenzen Deutschlands und des Saarlands hinausblicken dürfen."
Wir wünschen ihnen viel Spaß und eine gute Reise!

Australien 2008 - Anreise und Ausflüge

Frankfurt/Main, 17.06.08,23 Uhr...
...Abschied von Deutschland und der EM...
...Getrübte Stimmung am gesamten Flughafen...
...mit Ausnahme eines italienischen Sicherheitsbeamten.
Die große Reise beginnt mit einem Flug...
... von Frankfurt nach Abu Dhabi.
1. Stop in Abu Dhabi.
Ob wir hier noch Empfang haben?
2. Stop in Singapur am 18.06.08
Schnell mal zur Gesichterparty und Hallo sagen.
Blick auf Australiens Vulkanlandschaft im Outback mit Vollmond am frühen 19.06.08
Nur noch 1 1/2 Stunden aushalten.
Nach über 20 Stunden Flugzeit ist ein Ende in Sicht!
Blick über Brisbane vom Mount Coot-tha
Gruppenbild auf dem Mount Coot-tha
Unsere betreuende Lehrerin
Die Skyline von Brisbane
Ausflug zum Lone Pine Koala Sanctuary
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Erste Bekanntschaft...
... mit den einheimischen Beuteltieren
Und nun unser Special: Das Suchbild "Wo ist Selina?"
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Brisbane Southbank
View from Mount Glorious to the hinterland
Glasshouse Mountains - Top of Mount Ngungun
Glasshouse Mountains - Mount Beerwah

Wir hoffen, die kleine Bilderserie hat Spaß gemacht. Bald gibt´s eine Fortsetzung.
Viele Grüße aus Australien von den GSGlern!

Am Grace Lutheran College 2008

Erster Tag am Grace Lutheran College
Alysha Park und Madeleine O´Grady lieben Deutsch
Alysha ist Expertin für Possessivpronomen
Lena, Katrin und Rachel beim Gottesdienst in der schuleigenen Kapelle
Lunchhour am Grace Lutheran College - Bald gibt´s Ferien!
Seline mit ihrer Austauschschwester Hannah im Deutschunterricht

Ich war noch niemals in New York...

Dieser Songtitel trifft auf uns 15 glückliche Elftklässler des GSG Lebach nicht mehr zu! Denn durch ein Austauschprogramm der Schule bekamen wir in den Herbstferien 2009 die Chance für zwei Wochen in Waterford, Connecticut (USA), zu leben und den "Indian Summer“ zu genießen. In diesem Teil der Staaten leuchten nämlich im Herbst alle Laubbäume in wunderbaren Gelb- und Rottönen.

Indian Summer

Jeder von uns hatte einen Platz in einer amerikanischen Familie und besuchte die High School, wo der Unterricht etwas anders abläuft als an unserem Gymnasium: Im Gegensatz zu uns können die Schüler dort ganz andere Fächer belegen, wie z.B. Health Care (= Gesundheitslehre) und Meeresbiologie. Die Pflichtfächer Mathematik, Muttersprache und Fremdsprache müssen nicht durchgehend gewählt sein.

High School ...
... in Waterford

Neben dem Schulalltag haben wir natürlich auch mit unseren neuen amerikanischen Freunden und den Lehrern gemeinsame Ausflüge unternommen: So durften wir gleich am ersten Wochenende die wunderschöne Architektur Bostons genießen.
1630 gründeten die Puritaner, die in Salem nördlich von Boston angelegt hatten, auf der Suche nach Trinkwasser die Siedlung Boston. Dort sollte später die Wiege der amerikanischen Unabhängigkeit stehen. Wie viele andere Touristen folgten auch wir der roten Markierung auf den Bürgersteigen, die den "Freedom Trail" kennzeichnen.
So besuchten wir die wichtigsten historischen Schauplätze im Kampf um die Unabhängigkeit.

Boston

An dem darauf folgenden Tag bekamen wir die atemberaubende Skyline New Yorks zu Gesicht. Man mag sich die heimliche Hauptstadt der Staaten bestimmt riesig vorstellen, aber all unsere tollsten Fantasien waren nichts im Vergleich zu dem, was wir wirklich vorfanden: Die "Skyscraper“ waren so gigantisch, dass man von manchen nicht einmal die Spitze erspähen konnte. Überall ist die Stadt mit wunderschönen Lichtern und den herrlichsten und buntesten Werbebannern übersät! Dennoch fühlt man sich nicht verloren in all dem Trubel – zumindest nicht in guter Gesellschaft. Nein! Das New Yorker Flair zieht jeden in seinen Bann.

New York

Doch nicht nur die Großstädte des Landes, sondern auch „kleinere Orte“ verzauberten uns mit ihrem Charme. So die berühmten Villen im Städtchen Newport, die einst als Sommerresidenzen der Reichen und Berühmten im 19. Jahrhundert dienten. Nun wunderschön restauriert können sie als Museen einer vergangenen Epoche besucht werden. So zum Beispiel die Residenz des Eisenbahnmagnaten Cornelius Vanderbilt II.

Villa in Newport

Und auch Mystic Seaport , wo man die "Charles W. Morgan", das letzte erhaltene Schiff der amerikanischen Walfängerflotte des 19. Jahrhundert, begutachten kann, beeindruckte uns.
Um mehr über die Geschichte des Landes und seine Ureinwohner zu erfahren, besichtigten wir das "Pequot Museum" (Pequot, so heißt ein sehr alter Indianerstamm). Dort ist in einer riesigen Halle ein ganzes Indianerdorf nachgebaut und einzelne Alltagsszenen sind mit Wachsfiguren nachgestellt. Mit Audioguides konnten wir uns zu jeder einzelnen dieser Szenen eine Erläuterung anhören. So erfuhren wir z.B., dass sich Pequotwitwen nach dem Tod ihres Mannes die Haare abschneiden, um auf andere Männer unattraktiv zu wirken.

Mystic Seaport
Walfängerschiff "Charles W. Morgan"

Außergewöhnlich war auch ein Schulausflug mit Studentinnen der Meeresbiologie im Block Island Sound im Rahmen des Faches Ozeanographie. Auf einer Ausfahrt mit einem Boot der Universität haben wir auf dem Meer verschiedenes Meeresgetier gefangen und anschließend bestimmt.

Meeresbiologie

Natürlich unternahmen wir neben diesen und vielen weiteren kulturellen Trips innerhalb der Gastfamilien auch typisch Amerikanisches: Wir besuchten ein echtes Diner, viele Fastfood-Ketten, wie Dunkin' Donuts, gingen in die Mall shoppen und zu einem football game.
Alles in allem gewöhnte sich jeder recht schnell in den „American way of life“ ein, auch wenn manchen der Einstieg und die Trennung von Familie und Freunden zu Hause anfangs sehr schwer fiel. Wir verbrachten eine unvergessliche Zeit mit unseren Gastfamilien und hatten viel Spaß in unserer Gruppe.

Football Game

Am Ende gab es dann auch ein große Abschlussparty, eine sogenanntes "Farewell Potluck Dinner" mit allen am Austausch Beteiligten und uns fiel der Abschied dann doch enorm schwer.
Last but not least wollen wir uns bei den uns begleitenden Lehrern W. Motsch und L. Bauer bedanken, die uns diese unser Leben prägenden zwei Wochen mit ermöglicht haben. Schon jetzt freuen wir uns auf den Gegenbesuch unserer amerikanischen Freunde im Februar.

Jenny Nobilia

Unsere Gruppe

Waterford High School, Connecticut, USA

Schulaustausch Klassenstufe 10: Waterford High School, Connecticut, USA

Das GSG hat seit Herbst 2009 eine Schulpartnerschaft mit der Waterford High School in Connecticut, dem drittkleinsten Bundesstaat im Nordosten der USA am Atlantischen Ozean. Connecticut grenzt im Norden an Massachusetts, im Osten an Rhode Island, im Süden an den Long Island Sound und im Westen an New York. Unsere Partnerschule liegt in der etwa 20.000 Einwohner zählenden Stadt Waterford und ist größenmäßig unserer Schule vergleichbar. Nähere Informationen unter
http://www.waterfordschools.org/wsd/site/default.asp
http://en.wikipedia.org/wiki/Waterford_High_School_%28Connecticut%29

Es ist immer noch etwas Besonderes, wenn man bereits als Schüler/Schülerin die Gelegenheit hat, in die USA zu reisen, selbst wenn es heutzutage häufiger einmal vorkommt, dass Schüler auch alleine oder mit ihren Eltern schon die USA besucht haben. Nur das wahre Herzstück des Austauschs, nämlich die Einblicke in den jeweiligen Schulalltag und in das Familienleben im Gastland, lernen sie als Touristen natürlich nicht kennen. Dieses Angebot und die damit verbundenen Erfahrungen sind unverändert die bedeutsamsten Werte und Erlebnisse des Austausch-Programms, verbunden mit sprachlichem, unterrichtlichem und landeskundlichem Gewinn. So lernen  unsere Schülerinnen und Schüler durch ihre aktive Teilnahme am Unterricht das amerikanische Schulsystem kennen. In ihren Gastfamilien erleben sie eine außergewöhnliche Gastfreundschaft und durch vielzählige Exkursionen ins Umland lernen sie Land und Leute kennen, gewinnen sowohl Einblicke in das gegenwärtige amerikanische Zeitgeschehen wie auch Kenntnisse über die wichtigsten historischen Schauplätze im Kampf um die amerikanische Unabhängigkeit.

Einmal Amerika und zurück!

07.10.11. 19:15 Uhr: Abflug nach Boston Airport mit einer Stunde Verspätung; endlich ging es los!
Aufgeregt und gespannt an Bord verging die Zeit schneller als gedacht. Nach 8 Stunden war es dann endlich soweit, wir betraten das erste Mal amerikanischen Boden. Welch ein Gefühl!
Leider konnten wir Boston an diesem Abend nicht mehr genießen, da wir alle übermüdet waren.

08.10.11.: Am nächsten Morgen konnten wir dann ausgeruht und bei tollem Wetter Boston besichtigen. Mit der U-Bahn fuhren wir los nach Downtown. Am Boston Common starteten wir den ca. 4 km lange Freedom Trail, der entlang aller für den amerikanischen Kampf um Unabhängigkeit wichtigen Gebäude führt. So sahen wir das Old State House –hier wurde am 18. Juli 1776 vom Balkon herab der Text der Unabhängigkeitserklärung verlesen, die Park Street Church mit dem Granary Burying Ground, wo 1808 die erste Rede gegen die Sklaverei gehalten wurde, sowie das Old South Meeting House -hier wurde die Boston Tea Party geplant. Danach genossen wir bei bestem Wetter die Aussicht über ganz Boston vom 27. Stock des Custom House. Auf dem Rückweg wurden wir auf eine Menschenmasse aufmerksam, die Dreharbeiten beobachtete. So konnten wir noch eine Stuntszene zu der Serie „Supernatural“ erleben.

09.10.11.: Unseren letzten Tag in Boston verbrachten wir am Vormittag im Boston Aquarium, wo wir die farbenfrohe Welt der Meere kennenlernen durften. Zur Mittagszeit verließen wir dann kofferbepackt die Jugendherberge und begaben uns auf eine dreistündige Fahrt nach Waterford, wo uns die Gastfamilien an der Waterford High School erwarteten. Nun ging es erst richtig los!
Wir wurden alle herzlich begrüßt und hatten nun Zeit uns kennen zu lernen.
Um 20:00 Uhr brachen wir dann schon wieder zur Begrüßungsfeier auf. Es gab ein Lagerfeuer mit allen Teilnehmern des Austausches.

Montag und Dienstag hatten wir schulfrei und somit Zeit noch mehr über die Anderen zu erfahren. Jeder unternahm unterschiedliche Dinge mit seiner Gastfamilie und lernte die Umgebung besser kennen.
Dienstags zu späterer Zeit trafen wir uns wieder alle zur Poolparty. Nachdem die wenigen Mutigen aus dem Pool kamen, gab es leckeres amerikanisches Essen am Lagerfeuer.

Mittwochs hatten wir dann unseren ersten Schultag. Mit den typisch amerikanischen, gelben Schulbussen starteten wir um 7:00 Uhr zur nahegelegenen Schule.
Wir waren erstmal sprachlos von den vielen neuen Eindrücken. Es glich sehr den Schulen, die man aus TV Filmen kennt. Hier sahen wir zum ersten Mal Morgenmuffel, die sogar im Pyjama zur Schule kamen. Die Schule selbst war ein riesiges Gebäude auf einer Ebene mit Fluren voller Leben. Die Schüler werden in der Highschool in 4 Klassenstufen unterteilt: Freshmen (9.Klasse), Sophomores (10.Klasse), Juniors (11.Klasse) und Seniors (12.Klasse/Abschlussklasse).
Der Grundschule entspricht in Amerika die Elementary School. Schüler der fünften bis neunten Klasse besuchen die Middle School.
So verbrachten wir also unsere ersten Schultage und lernten den Schulalltag kennen, aßen zur Lunchtime in der Cafeteria und trafen viele nette Leute.
Der Stundenplan unterscheidet sich ebenfalls sehr vom deutschen System. Es gibt einen A-Tag und einen B-Tag, die jeweils abwechselnd stattfinden. Freistunden verbrachte man in der Schulbibliothek und sah einmal pro Tag seinen Klassenlehrer in der „Advisory“-Stunde.

Donnerstags mussten wir nicht zur Schule, sondern fuhren mit dem Bus zur Yale University in New Haven. Yale University ist eine der Eliteuniversitäten der Vereinigten Staaten. Hier wurden wir von einer Studentin auf dem Campus herumgeführt, vorbei an Grünflächen, Denkmälern, mehreren Bibliotheken und Wohnheimen. Wir besuchten die „Beinecke Rare Book and Manuscript Library“ , in der sich eine der Gutenbergbibel befindet.
Die Universität selbst wurde 1701 gegründet und ist somit die drittälteste Hochschule der USA. Momentan wird Sie von 11.390 Studenten und Studentinnen besucht.
Zur Mittagszeit durften wir in der Dining Hall der Studenten essen. Man kam sich durch den älteren Baustil vor wie in einem Harry Potter-Film in Hogwarts.
Wieder in Waterford besuchten wir abends das Theaterstück „The Marriage of Bette and Boo“, das von der schuleigenen Theatergruppe sehr professionell aufgeführt wurde.

 

Samstags stand dann das Highlight der Reise an. Wir fuhren nach New York!
Um 7:00 Uhr machten wir uns auf zur zweistündigen Zugfahrt nach New York City. Im alten, aber schönen Bahnhofsgebäude der Grand Central Station frühstückten wir erstmal typisch amerikanische Cupcakes. Danach fuhren wir mit der U-Bahn zur Wallstreet, wo wir in eine demonstrierende Menschenmasse hineingerieten. Am Ground Zero, wo sich der Terroranschlag vom 11.09.2001 ereignete, konnten wir den Bau des neuen gigantischen Freedom Towers sehen. Außerdem besuchten wir die nahegelegene Kirche, in der die Erstversorgung der beteiligten Helfer stattgefunden hatte. Über den Broadway, vorbei am Börsenbullen in der Wallstreet gingen wir danach Richtung Battery Park, wo wir mit einer Fähre nach Staten Island und vorbei an der imposanten Freiheitsstatue fuhren. Danach sahen wir uns den riesigen Times Square an, der von Hochhäusern voller Leuchtreklame gesäumt ist.
Wegen der Wolkenkratzer fühlte man sich winzig klein und spürte durch die hellen Neonanzeigen auch keinen Unterschied zwischen Tag und Nacht. Des Weiteren bewunderten wir das Empire State Building und das Rockefeller Center aus der Ferne. Der Tag verging wie im Fluge und gegen 6:00 Uhr reisten wir mit dem Zug wieder zurück.
Es war ein anstrengender, aber schöner Tag!

Mittwochs gingen wir erneut auf einen Fieldtrip, diesmal nach Newport, Rhode Island. Hier besichtigten wir die luxuriösen Sommersitze der Reichen, wie zum Beispiel das Haus „The Breakers“, das der Familie Vanderbilt gehörte und um 1893-1895 bereits für ca. 7 Mio. US-Dollar erbaut wurde. Es ist ein dreistöckiges Anwesen im Stil einer Renaissance-Villa. Mit 76m Länge, 46m Breite und 70  Räumen zählt es zur größten Privatresidenz von Newport. Sein Erbauer Cornelius Vanderbilt war der Besitzer der Eisenbahnlinien in ganz Amerika.
Das zweite Haus, das wir besichtigten, war das „Marblehouse“, ein weiteres Anwesen der Vanderbuilts. Es wurde 1895 erbaut und erinnerte uns sehr an „The Breakers“.

Am nächsten Tag hatten wir alle ein Abschiedsdinner, das vom Rotary Club Waterford gesponsert wurde. Dabei dankten ein paar der deutschen Schüler im Namen aller für das Dinner, die Gastfreundlichkeit der Familien, der Schule und allen Beteiligten für den äußerst gelungenen Aufenthalt.

 

Freitag war dann der letzte Tag in Amerika. Unter Tränen wurden die Koffer gepackt und Abschied genommen. Wir machten uns nun mit einem Luxusbus auf den Rückweg zum Bostoner Flughafen. Von dort aus brachen wir wieder in unsere Heimat auf!
Mit 6 Stunden Zeitverschiebung kamen wir dann schließlich am Flughafen in Frankfurt an und fuhren mit dem Bus weiter nach Lebach, wo wir wieder herzlich von unseren Familien empfangen wurden.
Es war eine tolle Erfahrung, die wir nie vergessen werden!

Christina Rullof & Lena Kaufmann

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