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Theresia Berwanger-Jochum
Schulseelsorgerin  am Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach
im Auftrag des Bistums Trier

Email: Th.Berwanger-Jochum@gmx.de

Sprechstunde nach Vereinbarung
Für ein persönliches Gespräch stehe ich gern zur Verfügung!


Den ganzen Menschen im Blick haben!

Schulpastoral  - ein Angebot über den Unterricht hinaus !

Schulpastoral  will Anteil nehmen an den Sorgen, Problemen, Erwartungen und Sehnsüchten der Schülerinnen und Schüler:

  • Deshalb bietet Schulpastoral Raum für Gespräch und helfende Lebensbegleitung!

Schulpastoral will die Frage nach Gott und dem Sinn des Lebens mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam bedenken:

  • Deshalb bietet Schulpastoral Raum für religiöse Erfahrungen wie Meditation, Gottesdienst und Gebet!

Schulpastoral will einen Beitrag leisten, den Schulalltag positiv zu gestalten und zum Gelingen des Miteinanders beitragen:

  • Deshalb bietet Schulpastoral Raum für Gemeinschaft fördernde Maßnahmen!

Schulpastoral will  den Schülerinnen und Schülern Mut machen, ihr Leben nach christlichen Wertvorstellungen zu gestalten:

  • Deshalb bietet Schulpastoral Raum für konkrete Handlungsmöglichten bei sozialen Projekten und Aktionen!

Angebote und Aktionen

  • "Geben mit Herz!" - Weihnachtspäckchen für bedürftige Kinder
  • "Kirche in der heutigen Gesellschaft" - Projekttag für die Klassenstufe 10
  • "Keiner kann alles – Jeder kann etwas – Gemeinsam schaffen wir vieles!" Orientierungstage für die Klassenstufe 5
  • "Friedenslicht von Bethlehem" - Vorweihnachtlicher Besuch im DRK Gästehaus
  • "Rückblick mit dem Fernglas" - Schuljahresabschlussgottesdienst Klasse 5
  • "Drogen machen nicht cool!" - Drogenpräventionsseminar für die Klassenstufe
  • "Dieser Weg wird kein leichter sein – dieser Weg wird der unsere sein!" - Abiturgottesdienst
  • "Trau dich, 5 Minuten innezuhalten!" - Frühschichten
  • "Leben mit dem Tod!"                                                                               "Ob das Liebe ist?"                                                                                  "…" (nach Schüler Wunsch)                                                           Thematische Seminare
  • Filmabende
  • Hungermarsch der Kinderhilfe Chillán

6F3: Begegnung mit Menschen in der Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge und Vertriebene Lebach

Lesen Sie den Leitet Herunterladen der Datei einPresseartikel sowie den ausführlichen Bericht der 6F3:

Flüchtlinge in Deutschland - Begegnung mit Menschen in der Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge und Vertriebene Lebach
(Luca Leinen, Kim Ludwig, Julius Hahn, Niko Pettilot, Hannes Massar)

Die Klasse 6F3 des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Lebach hat sich mit dem Thema „Flüchtlinge in Deutschland“ beschäftigt. Direkt neben unserer Schule befindet sich die Landeswohnsiedlung des Saarlandes. Dort leben etwa 1300 Menschen aus aller Welt. (z.B. aus Syrien, dem Kosovo, Afghanistan und dem Irak), davon sind 170 Menschen zwischen 0-3 und 180 zwischen 6-14 Jahre alt.  
Die meisten der dort lebenden Leute flüchteten wegen Kriegen, religiöser Verfolgung und bewaffneter Konflikte. Diese Konflikte zerstörten die Städte und Dörfer, die sich die Leute aufgebaut hatten. Gewaltkonflikte forderten nach vorsichtigen Schätzungen bisher mehr als 10 Millionen Todesopfer und noch mehr Verwundete. Zu den Opfern der Konflikte sind auch ein Großteil, weltweit über 18 Millionen Flüchtlinge und 24 Millionen Menschen, die als Vertriebene im eigenen Land leben, zu zählen.
In Deutschland leben circa 15 Millionen zugewanderter Flüchtlinge, beziehungsweise ungefähr die Hälfte von denen sind hier geborene Nachkommen. Diese gehen hier auch zur Schule.
Menschen, die hier kein Asyl erhalten, werden wieder in ihre Heimat abgeschoben. Zurzeit lebt eine Familie in Fischbach, die dort Kirchenasyl bekommen hat. Was versteht man eigentlich unter Kirchenasyl? Kirchenasyl meint, dass ein evangelischer oder katholischer Pfarrer Flüchtlingen Asyl in einer Kirche gewährt und sie dort eine gewisse Zeit vor der Abschiebung schützt. Der Großteil der Migranten wartet allerdings lange auf Asyl in Deutschland.


Menschenrechte
(Anna Rothbrust, Emely Fuchs, Lisa Scheuer, Chiara Schäfer, Vanessa Groß, Fleur-Marie Saar)
Frau Jenal, die uns am Geschwister-Scholl-Gymnasium besuchte, ist die Leiterin des Kinderhortes der Caritas Francesca Cabrini. Bei ihrem Besuch in unserer Klasse erklärte sie uns, dass es unzählige Menschen, gibt, denen alle Rechte vorenthalten werden und denen weiß gemacht wird, sie wären nichts Besonderes. Dabei sollte man beachten, dass jeder Mensch gleich viel Wert ist und dieselben Rechte hat. Aufgrund der Tatsache, dass viele Menschen in ihrer Heimat diese Rechte nicht erhalten, flüchten sie nach Deutschland, weil sie hoffen hier ein besseres Leben führen zu können.
Als Grundlage für das Zusammenleben der Menschen untereinander gelten die Menschenrechte. Darin heißt es unter anderem, dass alle Menschen frei und gleich an Rechten geboren wurden und jeder Mensch mit Gewissen und Vernunft ausgestattet ist. Außerdem hat jeder Mensch Anspruch auf Leben, Freiheit und vor allem Sicherheit. Darüber hinaus muss jedem ein Maß an Privatsphäre zugestanden werden. Wichtig ist auch, dass jeder Mensch das Recht hat, sich frei zu bewegen und sein Zuhause frei und aus eigenem Wunsch zu bestimmen und in anderen Ländern Asyl vor Verfolgung zu suchen und auch zu erhalten, um ein normales Leben führen zu können. Grundvoraussetzung für das Führen eines normalen Lebens ist die Tatsache, dass man den aus anderen Ländern kommenden Menschen gestattet, sich zu bilden.
Entscheidend ist, dass jedem Menschen Gedanken-, Gewissens-, und Religionsfreiheit zugestanden wird und jeder Mensch seine Meinung frei und ohne dass er eine Konsequenz befürchten muss, äußern kann.
Alle diese Rechte sollten sich mehr Menschen zu Herzen nehmen, denn alle Menschen haben verdient, dass sie nach diesen Menschenrechten behandelt werden, egal ob sie  von hier oder aus dem Ausland sind.

Besuch von Frau Jenal am Geschwister-Scholl-Gymnasium

(Étienne Hellbrück, Michael Schweitzer, Nicolas Brill, Moritz Sander, Rouven Klein)
Frau Jenal berichtete uns bei ihrem Besuch neben den allgemeinen Informationen, die sie uns über die Flüchtlinge gab, auch über ihre konkrete Tätigkeit in der Landeswohnsiedlung. Dort kümmert sie sich um die Kinder, die in der Landeswohnsiedlung leben. Ihre Hauptaufgabe sieht sie darin, dafür zu sorgen, die Kinder die Möglichkeit einer Schulbildung erhalten und schnell die deutsche Sprache lernen. Aber auch die Eltern der Kinder werden von ihr beraten und unterstützt. Wichtig ist ihr, dass alle Asylanten in der Landeswohnsiedlung gut versorgt werden und ein neues Zuhause finden. Ihr macht ihre Arbeit sehr viel Spaß und ihre größte Freude ist es, wenn sie sieht, dass sich eine Familie vollständig in Deutschland integrieren konnte.
Nach ihrem Besuch haben wir in unserer Klasse eine Rundfrage gemacht und gefragt, was unseren Mitschülern an dem Besucht von Frau Jenal am interessantesten fanden und welche Hoffnungen und Wünsche sie für die Menschen in der Landeswohnsiedlung haben.
 Jannika Zimmer fand es schön, dass die Menschen in der Landeswohnsiedlung von Frau Jenal große Hilfe bekommen. Lucas Ernst wünscht sich für die Menschen, dass sie hier in Deutschland eine gute Arbeit erhalten und ihre Familie ernähren können.
Janine Schuh war es ein großes Anliegen, dass wir mit unserer Aktion den Menschen helfen können und den Menschen, die oftmals so ablehnend den „Fremden“ gegenüber begegnen, die Augen öffnen.
Jonas Theobald wünschte den Menschen aus der Landeswohnsiedlung, dass viele von ihnen schon bald ein eigenes Haus bewohnen können.
Wir bedanken uns bei Frau Jenal dafür, dass sie uns so viel über ihre Arbeit in der Landeswohnsiedlung erzählt hat.


Gespräch mit Jugendlichen aus der Landeswohnsiedlung
(Lea Hauptenthal, Emelie Wilhelm, Janika Zimmer, Janine Schuh, Marie Kartes)
Am Montag, den 24.03.2014 besuchten wir, die Klasse 6F3 des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Lebach, den Kinderhort der Landeswohnsiedlung in Lebach, dabei interviewten wir vier Mädchen, Stana, Monika, Hela und Anastasia.
Wir stellten ihnen unter anderem folgende Fragen:
„Wie fühlt ihr euch in Deutschland?“
Mädchen: „Wir fühlen uns alle sehr wohl, jedoch vermissen wir unsere Verwandte in unserem Heimatland.“
„Geht ihr hier zur Schule?“
Mädchen: „Ja, wir gehen zur Realschule in Lebach und haben dort auch unsere Freunde.“
„Wie gefällt es euch in Lebach?“
Mädchen: „Uns geht es in Lebach eigentlich viel besser als in unserem Heimat, und wir möchten unbedingt auch hier bleiben.“
„Welches sind eure Hobbys?“
Mädchen: „Wir gehen gerne shoppen  und chatten und treffen uns mit unseren Freunden. Wir haben hier sehr schnell Freunde gefunden, mit denen wir uns super verstehen und mit denen wir auch viel unternehmen.“
„Geht ihr gerne in die Schule?“
Mädchen: „Wir mögen die Schule und gehen in die fünfte Klasse, aber natürlich haben wir, genau wie ihr, auch mal überhaupt keine Lust darauf, in die Schule zu gehen.“
Am Ende dieses Interviews erkannten  wir, dass es zwar Mädchen aus einem anderen Land sind und mit einer schlimmen Vergangenheit, aber mit gleichen Wünschen und Interessen wie wir.

Gespräch mit Herr Kiri
(Lucas Ernst, Luca Schmelczyrsch, Sebastian Helfert, Willi Tuchborn)
Als wir den Kinderhort besucht haben, haben wir auch einen Erwachsenen, Herr Kiri, getroffen, mit dem wir ein Interview geführt haben. Dabei sind wir auf folgende Antworten gestoßen.
„Wie war Ihre Flucht?“
„Ich bin mit meiner schwangeren Frau in der Führerkabine eines Lastwagens hierher gekommen.“
„Warum sind Sie geflüchtete?“
„Wir konnten ins unserer Heimat einfach nicht mehr in Ruhe leben, und ich habe mir für meine Frau, mein ungeborenes Kind und mich eine bessere Zukunft gewünscht.“
„Wie lange wohnen Sie in der Landeswohnsiedlung?“
„Wir leben seit 4 Jahren und drei Monaten hier und haben uns sehr gut integriert.“
„Wollen Sie wieder in ihre Heimat zurück?“
„Nein, hier gefällt es uns besser und hier kann ich in Frieden mit meiner Familie leben.“
„Haben Sie Kinder?“
„Ja, ich habe ein Kind von vier Jahren und eins von einem Jahr.“
„Haben Sie einen Job in diesem Land?“
„Ja, ich bin Dolmetscher in der Migrantenstelle. In meiner Heimat war ich Ingenieur.“
„Welcher Religion gehören Sie an?“
„Ich bin Yside, das heißt ich bete direkt zu Gott und glaube an keinen Propheten, wie zum Beispiel an Jesus oder Mohamed.“
„Was wäre Ihr größter Wunsch?“
„Ich wünsche mir von Herzen ein eigenes Haus und eine gute Arbeit, damit ich meine Familie ernähren kann. Aber vor allem wünsche ich mir, dass ich hier in Deutschland akzeptiert werde.“

Fazit

(Felix Biesel, Jonas Theobald, Elias Altmeyer, Bryan Großmann)
Durch dieses Projekt haben wir sehr viel über die Lebenssituation der Flüchtlinge erfahren. Zuvor hatten wir von machen Dingen ein falsches Bild, welches sich durch die Informationen und Begegnungen korrigiert hat. Uns ist bewusst geworden, dass sie genau wie wir ein Recht auf ein glückliches Leben haben und die gleichen Wünsche in ihrem Herzen haben. Wir hoffen, dass diese neuen Kontakte erhalten bleiben.

GSG´ler bei der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012

45 Schülerinnen und Schüler nahmen am 27. April an der Wallfahrt des Dekanates Dillingen zum Heiligen Rock nach Trier teil, die in Zusammenarbeit mit der Schulpastoral des Geschwister-Scholl-Gymnasiums durchgeführt wurde.
Neben dem Besuch der Reliquie im Dom wurde den Jugendlichen ein besonderes Programm geboten: In den Räumen der KSJ (Katholisch Studierende Jugend) war das Kleid einer KZ-Überlebenden ausgelegt. Diese Begegnung und die Ausführungen dazu machten sehr nachdenklich und betroffen. „Es ging ein Stück Geschichte in einen über und man konnte sich vorstellen, was diese Frau erlebt hat“, meinte Tim. Das  Open Air Konzert mit Frida Gold im Palastgarten war nicht nur für Kim das absolute Highlight des Tages. „Hier war sogar Bischof Ackermann als Special Guest mit dabei“, so Joelle.
Fazit: die Zeit zum Shoppen war zu kurz – wenn es auch zwischendurch eine Stärkung  bei „MD“ gab – und „schade, dass wir nicht länger beim Konzert bleiben konnten“ – findet Marie -, denn um 22 Uhr stand der Bus für die Heimfahrt bereit. Allerdings konnte selbst der Regen die gute Laune nicht verderben.
Anne schildert ihre Eindrücke wie folgt:
„Mir persönlich hat die Wallfahrt sehr gut gefallen. Es gab Momente, wo man in sich ging und viel überlegte, wie z. b. beim Heiligen Rock oder bei dem Kleid der KZ Überlebenden. Es gab aber auch Momente, wo man sich los lassen konnte wie z. B. beim Konzert mit der Coverband „Elliot“ und „Frida Gold“. Diese Fahrt war für mich ein klares Highlight! Ich würde sie sofort wieder mitmachen.“

 

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