Sie befinden sich hier

Inhalt

MINT EC am GSG

Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach – ein Teil des bundesweiten Netzwerkes
mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence Center Deutschlands

Was ist MINT EC ?
EC steht für Excellence Center.

MINT steht für
Mathematik
Informatik,
Naturwissenschaft und
Technik.

Der „Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen e. V.“, kurz MINT EC wurde 2009 von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände aus diesem Bereich gegründet, um die Schüler für diese Fächer zu begeistern, die Ausbildung zu fördern und so die Qualität des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Deutschland zu steigern.
Der Zugang zum MINT-EC-Netzwerk ist über ein bundesweit einmaliges Auswahlverfahren möglich, das Qualität und Quantität der MINT-Angebote der Schulen prüft und dabei höchste Standards ansetzt. Jede Schule muss sich in bestimmten Abständen wieder zertifizieren lassen.
Das Geschwister-Scholl-Gymnasium hat diese Zertifizierung 2009 als erste saarländische Schule erhalten und ist damit Teil des derzeit aus 153 Schulen bestehenden bundesweiten Netzwerkes.
Dank der hervorragenden Arbeit im MINT-Bereich ist das GSG im Winter 2012 erneut als MINT-Schule zertifiziert worden.

Lesen Sie Initiates file downloadhier alles über unsere MINT-Aktivitäten.

9er im Kraftwerk Ensdorf

Fotos: Steffen

MINT-Days des GSG

Bereits zum bereits vierten Mal hat das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Kooperation mit der Universität des Saarlandes zu den „MINT-Days“ eingeladen. Dreißig naturwissenschaftlich und technisch interessierte Schüler des GSG und mehrerer Gymnasien aus Rheinland-Pfalz, die ebenfalls Mitglieder des „Vereins mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence Center“ (kurz „MINT-EC“) sind, folgten diesem Ruf.
Zwei Tage lang beschäftigten sie sich an der Universität unter Betreuung durch die jeweiligen Professoren und deren Mitarbeiter intensiv mit folgenden Studienfächern aus dem Bereich MINT:
Physikalische Chemie  –  Professor Dr. R. Hempelmann
Mechatronik  –  Professor Dr. A. Schütze
Advanced Materials  –  Dipl.- Ing. A. Rosenkranz
Am ersten Tag wurden die Schüler von den Wissenschaftlern in Vorlesungen ausführlich in die jeweilige Fachtheorie eingeführt. Auch die Studienpläne, Schwerpunktsetzungen und beruflichen Möglichkeiten und Chancen wurden detailliert erläutert und alle Fragen der Schüler beantwortet.
Nach einem informationsreichen Tag stellte der Abendvortrag von Professor Dr. U. Kazmaier dann den ersten Höhepunkt der Veranstaltung dar. Der renommierte Biochemiker referierte sehr humorvoll über „Natur- und Wirkstoffe aus dem Meer“ und erklärte den Schülern, welche Möglichkeiten die tödlichen Gifte verschiedener Quallen, Schwämme und Napfschnecken für die moderne Schmerz- und Krebstherapie bieten. Nur wer hier dabei war, kennt nun den im Tierreich einzigartigen Trick, den die „schönste Nacktschnecke der Welt“ in ihrem Darmdelta vollführt und welche „Mumpe“ Taucher an der japanischen Küste immer wieder aus Rohrleitungen herausschaufeln müssen. Die Teilnehmer waren jedenfalls hellauf begeistert von Professor Kazmaier.
Am zweiten Tag wurden in den Laboren der verschiedenen Arbeitskreise praktische Übungen durchgeführt und die erlernte Theorie in Experimenten angewandt.
Es wurden Wasserstoff-Polymermembranbrennstoffzellen gebaut und deren Verhalten unter Belastung analysiert, die Ladung und der Radius von Kupferatomen durch Elektrolyse bestimmt, der Luftdruck mit mikromechanischen, piezoresistiven Sensoren und der entsprechenden Auswertelektronik gemessen, Klebstoffe hergestellt und mit Zugmaschinen deren Klebekraft erprobt sowie das Problem gelöst, mit Papier und Klebstoff eine möglichst tragfähige Brücke für eine vorgegebene Landschaftsform zu bauen.
Nach zwei informations- und erlebnisreichen Tagen hatten alle Teilnehmer einen guten Einblick in die vorgestellten MINT-Studiengänge erhalten und der ein oder andere war im Hinblick auf die Wahl seines zukünftigen Studienfaches einen großen Schritt vorangekommen.

"Naturwissenschaft macht Spaß" - eine Kinderferienaktion des GSG und der Stadt Lebach

"Naturwissenschaft macht Spaß", unter diesem Motto beteiligte sich das Geschwister-Scholl-Gymnasium erstmalig mit einem Experimentiertag am Kinderferienprogramm der Stadt Lebach. Das Motto war anscheinend so interessant, dass sich bedeutend mehr Kinder angemeldet hatten als letztendlich aufgrund begrenzter Kapazitäten teilnehmen konnten. Und so fanden sich in der ersten Ferienwoche 20 Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren im Atrium der Schule ein, um faszinierenden Phänomenen aus dem Bereich der Naturwissenschaften nachzuspüren.
Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter, Stefan Schmitt, sowie den Jugendpfleger der Stadt Lebach, Günter Schmitt, wurden zwei Gruppen gebildet, die von den Lehrern Dr. Michael Voss in den Funktionsräumen der Physik und von Christian Schorr im Bereich der Chemie betreut wurden. Nach einer Sicherheitsbelehrung konnten die Kinder dann mit Hilfe von Filterpapier einfache Grundzüge der Chromatographie experimentell nachweisen oder gar aus Münzen Gold- und Silberstücke herstellen.
In der Physik wurden einfache Stromkreise geschaltet, verschiedene Medien wie Wasser und Luft bis hin zum Menschen wurden auf ihre elektrische Leitfähigkeit hin untersucht und man war dem Phänomen des Blitzes auf der Spur.
Am Ende eines spannenden und erlebnisreichen Tages waren alle Beteiligten sich einig, dass das Motto nicht zu viel versprochen hatte, und dementsprechend soll die Aktion auch in den nächsten großen Ferien ihre Fortsetzung finden.

Kontextspalte