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Betriebspraktikum am Geschwister-Scholl-Gymnasium

Zum Bildungsauftrag des Gymnasiums mit dem Ziel einer vertieften Allgemeinbildung gehört es auch, den Schülerinnen und Schülern konkrete Vorstellungen von der Arbeitswelt zu vermitteln. Von daher ist für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 ein 14-tägiges Betriebspraktikum verpflichtend vorgesehen.

Ziel des Praktikums ist es

  • die Arbeitswelt kennen zu lernen und zu erleben,
  • berufliche Situationen zu erfahren und zu erfragen,
  •  Lehrplaninhalte anzuwenden und zu vertiefen,
  • erste konkrete Erfahrungen zur beruflichen Orientierung zu machen und evtl. vorhandene Berufswünsche an den Anforderungen der Praxis zu überprüfen

Ablauf des Praktikums:

  • im vorhergehenden Schuljahr Information der Eltern sowie der  Schülerinnen und Schüler über Ziele und Ablauf des Praktikums im Rahmen eines Informationsabends
  •  Einüben der schriftlichen Darstellungsformen „Bewerbungsschreiben“ und „Lebenslauf“ im Fach Deutsch
  • selbständiges Suchen einer geeigneten Praktikumsstelle durch die Schülerinnen und Schüler
  • Betriebspraktikum zu Beginn der Klassenstufe 9
  •  während des Praktikums Betreuung durch die jeweiligen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer
  • Dokumentation der Praktikumsergebnisse in einem Berichtsheft, das durch die jeweiligen Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer bewertet wird

Erfahrungen aus dem Betriebspraktikum

In diesem Schuljahr konnten die Schüler/innen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums bereits in der Klassenstufe 9 für zwei Wochen im Berufspraktikum erste Erfahrungen im Berufsleben sammeln. Viele von ihnen hätten sich im Nachhinein sogar eine Verlängerung gewünscht, denn die neuen Eindrücke, die Möglichkeit, eigene Kenntnisse und Fähigkeiten in die Praxis einbringen zu können, hat sie fasziniert.
Hannah Frey (alle Schüler aus der 9m) war nach ihrer Zeit in der Ergotherapie der Hochwald-Kliniken in Weiskirchen klar, dass ihr späterer Beruf auf jeden Fall mit Menschen zu tun haben soll. Niclas Strasser erhielt am Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme viele Einblicke in das Leben eines Forschers, und Gita Winter hat im SR-Orchesterbüro gelernt, wie man „sachlich“ telefoniert, und sie durfte das Orchester nach Kaiserslautern begleiten. Für Matthias Schmitt dagegen wurde nach dem Praktikum bei einer Bank deutlich, dass er diesen Beruf später nicht ausüben möchte, obwohl die Arbeitskollegen nett und hilfsbereit waren.
Das offene Zugehen auf fremde Menschen und Kinder war für Lara Zapp auf dem Reiterhof Weilerhof der wichtigste Einblick, während sich Jens Hyrtry zudem über einen kleinen Lohn freuen durfte. Allen Praktikanten gemeinsam aus der Seele spricht wohl Anna Kolling mit dem Fazit: „Die wichtigste Erfahrung in meinem Praktikum war, aus dem Schulalltag herauszukommen und einen Einblick in die Arbeitswelt zu gewinnen“, wobei ihre Klassenkameradin Laura Blankenberg zusätzlich betont, dass sie gesehen habe, was es heißt zu arbeiten.

 

 

 

 

 

 

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