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Jugend trainiert für Olympia: Volleyballmannschaft des GSG zum achten Mal in Folge auf Hauptstadtkurs

"Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin" – dieser Ruf begleitet seit Jahrzehnten die Landessieger des Bundeswettbewerbs der Schulen "Jugend trainiert für Olympia" auf ihrem Weg zum Bundesfinale nach Berlin – in diesem Jahr musste der Schlachtruf jedoch aufgrund des Streiks der GdL mit einem großen Fragezeichen versehen werden. Erst am Nachmittag des Tags vor der Abreise stand fest: Das Bundesfinale findet allen Querelen zum Trotz statt. Erleichterung und Vorfreude waren riesig, wenn auch Hin- und Rückreise eine Herausforderung für alle Teilnehmer werden sollte.
Es ist 9:47 Uhr am Dienstag, dem 05.05.2015, als ein völlig überfüllter ICE mit dem Ziel Berlin in den Saarbrücker Hauptbahnhof einfährt. Hier beginnt für die Mädchenmannschaft der Wettkampfklasse III das Abenteuer Berlin: Ein hochkarätiger und bundesweit wichtiger Schulwettkampf steht bevor.
Nach langer Fahrt endlich angekommen, ging das Team am Folgetag in die ersten Spiele mit dem Ziel, motiviert an den Start zu gehen, Spaß am Spiel zu haben und sich gewagt mit den spielstarken Volleyballinternaten zu messen.
Das Gruppenlos wollte es, dass die GSG-Mädels gegen Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen (dem späteren Bronzemedaillegewinner) und Thüringen (dem späteren Vize-Bundesseiger) antreten mussten. In allen Spielen hielt man mit, aber es reichte nur phasenweise bei fehlerfreiem und angriffsstarkem Spiel zur Führung, leider jedoch nie zum Satzgewinn. Trotz engagierter und motivierter Spielweise konnten die Lebacherinnen nur Gruppenvierter werden.
Mit einer überzeugenden Leistung wurde am Folgetag die Mannschaft aus Schleswig-Holstein mit 2:0 in Sätzen besiegt. Nun traf das GSG erneut auf einen äußerst spielstarken Gegner aus Hamburg. Zahlreiche Eigenfehler des GSG verschafften den Hamburgern einen Vorteil, so dass man sich in dieser Partie mit 0:2 geschlagen geben musste.
Damit stand nun fest: Das weibliche Schulmannschaft des GSG hatte den 14. Platz in der Gesamtqualifikation auf Bundesebene belegt – ein in Anbetracht der starken Gegner, auf die man in diesem Jahr getroffen war, und der Tatsache, dass zwei leichte Verletzungen von Stammspielerinnen während der beiden Wettkampftage zu verkraften waren, ein ordentliches Ergebnis in dieser Wettkampfklasse.
Ganz nebenbei eröffnete sich den jungen Damen die Möglichkeit, die Stadt Berlin nicht nur sportlich, sondern auch kulturell zu erkunden und zu genießen. Nach Ende des Spielbetriebs standen echte Sightseeing- und auch Shoppingtouren auf dem Programm. Brandenburger Tor, Alexanderplatz mit Fernsehturm, Kurfürstendamm und ein Besuch der Blue-Man-Group waren nur einige Highlights von Berlin, die das Team besichtigen und erleben konnte. Die Siegerehrung und Disco-Party in der Max-Schmeling-Halle erwies sich schließlich als krönender Abschluss und rundete eine tolle und sportlich erfolgreiche Woche ab.
Über die Teilnahme am diesjährigen Bundesfinale freuen sich in der Wettkampfklasse III Mädchen Mira Bohlen, Lea Schmitt, Marie Hartwig, Lena Reckstadt, Gina Lehnen, Jans Großmüller, Alexandra Hanke, Elena Ewen sowie Betreuerin Birgit Müller.

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