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Duales Studium - Beispiele
Ausbildung im gehobenen Auswärtigen Dienst
ASW Berufsakademie Saarland (Betriebswirtschaft, Maschinenbau, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen)
SAP (u.a. Wirtschaftsinformatik und BWL)
Villeroy&Boch (s. auch ASW Berufsakademie Saarland)
Weitere Studienangebote (z.T. private Hochschulen)
Heidelberg International Business Academy
Was taugt welcher Hochschulabschluss?

- Fotos: Herr Steffen
Viele Fragen der GSG-Schüler an ein hochkarätiges Podium
Schnell hatte sich in der von SR-Fernsehchef Norbert Klein moderierten Runde, an der mit Prof. Dr. Manfred Schmitt (Universität des Saarlandes), Prof. Dr. Günter Schultes (HTW), Prof. Dr. Herbert Günther (Abteilungsleiter im Kultusministerium), Joachim Malter (Vereinigung der Saarl. Unternehmensverbände), Dr. Andreas Metz (Berufsakademie St. Ingbert), Corinna Miller (FH für Verwaltung des Saarlandes) vor allem führende Vertreter der saarländischen Hochschulen teilnahmen, ein Hauptthema herauskristallisiert: Die neuen Bachelor- und Master- Studiengänge.
Fragen der Schülerinnen und Schüler aus der Klassenstufe 12 zeigten deutlich den großen Informationsbedarf. Inwieweit funktioniert die internationale Anerkennung tatsächlich? „Sind Bachelor-Abschlüsse an der Berufsakademie tauglich für ein Master-Studium an der Uni“, wollte eine Schülerin wissen. „Welche Vor- oder Nachteile bietet ein Studium an der Uni oder der HTW“, legte ein Schüler den Finger in die Wunde. „Wie sieht es in Zukunft mit Studiengebühren aus?" fragte eine Jugendliche vor der Entscheidung, eine Berufsakademie zu favorisieren oder ein Hochschulstudium anzustreben. „Kann man an der Universität des Saarlandes auch die Ausbildung zum Grundschullehrer machen, ab wann geht das?“, war die Frage einer Oberstufenschülerin.
Fragen wie Antworten zeigten, dass die Schüler die Chance ihres Berufs- und Hochschulinformationstages gut genutzt hatten und sehr gezielt ihre Anliegen vorbrachten sowie das Anliegen des Podiums, Sachlichkeit und Informationsdichte im Sinne der Schüler zu vermitteln. Entsprechend problemorientiert fiel auch das Fazit aus. Der Bachelor-Abschluss ist vielfach noch nicht berufstauglich, in vielen Fächern überfrachtet, er ist auch kein passe partout für ein Master –Studium nach Wahl und keineswegs global oder international voll kompatibel.
Wie immer liegt der Teufel im Detail, sodass der Rat aller Experten unisono lautete: Jetzt, schon vor dem Abitur, muss sich jeder bestmöglich, individuell und in Eigeninitiative informieren, hineinschnuppern in das vielfältige Spektrum an Möglichkeiten und vor allem einen weit reichenden Entscheidungsprozess in sich reifen lassen. Einen wichtigen Anstoß haben für viele sicher diese Berufs- und Hochschulinformationstage bedeutet, die Schulleiter Wolfgang Asselborn und sein Stellvertreter, Stefan Schmitt, initiiert haben.


