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TV-Tipp: "Nächster Halt" - Philosophie im KiKa
Nächster Halt
6-teiliges Philosophie-Magazin, Deutschland 2008
In der Sendung "Nächster Halt..." unternehmen zwei jugendliche Moderatoren, Sabrina und Torsten, eine Reise mit einem Bus. Sie steuern dabei verschiedene Stationen an und treffen so auf Menschen, Situationen oder Informationen, die ihnen in Bezug auf ihre existentielle Fragestellung weiterhelfen können. Während der Busfahrten reflektieren die Beiden gemeinsam mit Gert Scobel, dem erwachsenen Co-Moderator, über das, was sie erlebt haben und wie es sie in Bezug auf ihre Fragestellung weitergebracht hat. Unterstützung erhalten die Drei von bekannten Philosophen, die sich in unterhaltsamen Mini-Animationen zu Wort melden und durch ihre Zitate den philosophischen Hintergrund der Wissens-Reise bilden. Unterbrochen wird die Reise durch eine dreigeteilte Dokumentation über ein Kind, das von der Fragestellung der Sendung konkret betroffen ist. Dieser dokumentarische Teil der Sendung ist von der Reise der beiden Moderatoren getrennt und wird für sich erzählt. Er ist aber sehr wohl immer wieder der emotional bewegende Anstoß, um die Fragestellung in ihrer ganzen Tiefe und Breite zu ergründen. Insgesamt gibt es sechs Folgen dieses außergewöhnlichen Programms. Darin suchen Sabrina und Torsten nach Antworten zu Fragen zu den Themen: "Das Fremde", "Angst", "Liebe", "Das Böse", "Schönheit" und "Tod". Mehr Informationen gibt´s
hier.
SENDETERMINE:
Samstag 15.03.2008 19.50 Uhr 1. Angst
Samstag 22.03.2008 19.50 Uhr 2. Jenseits
Samstag 29.03.2008 19.50 Uhr 3. Liebe
Samstag 05.04.2008 19.50 Uhr 4. Das Böse
Samstag 12.04.2008 19.50 Uhr 5. Das Fremde
Samstag 19.04.2008 19.50 Uhr 6. Schönheit
Samstag 26.04.2008 19.50 Uhr 3. Liebe
Samstag 03.05.2008 19.50 Uhr 1. Angst
Philosophische Wertvolle Gedanken ("WG")
WG1 (Februar 2008)
Vielmehr gibt es keinen Zug, der für uns Heutige so charakteristisch wäre wie unsere Unfähigkeit, seelisch „up to date“, auf dem Laufenden unserer Produktion zu bleiben, also in dem Verwandlungstempo, das wir unseren Produkten selbst mitteilen, auch selbst mitzulaufen und die in die („Gegenwart“ genannte) Zukunft vorgeschossenen oder uns entlaufenen Geräte einzuholen. Durch unsere unbeschränkte prometheische Freiheit, immer Neues zu zeitigen (und durch den pausenlosen Zwang, dieser Freiheit unseren Tribut zu entrichten), haben wir uns als zeitliche Wesen derart in Unordnung gebracht, dass wir nun als Antiquiertheit unseren Weg langsam Nachzügler dessen, was wir selbst projektiert und produziert hatten, mit dem schlechten Gewissen der fortsetzen oder gar wie verstörte Saurier zwischen unseren Geräten einfach herumzulungern.
Günter Anders: Die Antiquiertheit des Menschen
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