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8.2.2012 : 0:52

Wir unterrichten Philosophie/Ethik

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TV-Tipp: "Nächster Halt" - Philosophie im KiKa

Nächster Halt
6-teiliges Philosophie-Magazin, Deutschland 2008

In der Sendung "Nächster Halt..." unternehmen zwei jugendliche Moderatoren, Sabrina und Torsten, eine Reise mit einem Bus. Sie steuern dabei verschiedene Stationen an und treffen so auf Menschen, Situationen oder Informationen, die ihnen in Bezug auf ihre existentielle Fragestellung weiterhelfen können. Während der Busfahrten reflektieren die Beiden gemeinsam mit Gert Scobel, dem erwachsenen Co-Moderator, über das, was sie erlebt haben und wie es sie in Bezug auf ihre Fragestellung weitergebracht hat. Unterstützung erhalten die Drei von bekannten Philosophen, die sich in unterhaltsamen Mini-Animationen zu Wort melden und durch ihre Zitate den philosophischen Hintergrund der Wissens-Reise bilden. Unterbrochen wird die Reise durch eine dreigeteilte Dokumentation über ein Kind, das von der Fragestellung der Sendung konkret betroffen ist. Dieser dokumentarische Teil der Sendung ist von der Reise der beiden Moderatoren getrennt und wird für sich erzählt. Er ist aber sehr wohl immer wieder der emotional bewegende Anstoß, um die Fragestellung in ihrer ganzen Tiefe und Breite zu ergründen. Insgesamt gibt es sechs Folgen dieses außergewöhnlichen Programms. Darin suchen Sabrina und Torsten nach Antworten zu Fragen zu den Themen: "Das Fremde", "Angst", "Liebe", "Das Böse", "Schönheit" und "Tod". Mehr Informationen gibt´s hier.

SENDETERMINE:
Samstag    15.03.2008    19.50 Uhr    1. Angst
Samstag    22.03.2008    19.50 Uhr    2. Jenseits
Samstag    29.03.2008    19.50 Uhr    3. Liebe
Samstag    05.04.2008    19.50 Uhr    4. Das Böse
Samstag    12.04.2008    19.50 Uhr    5. Das Fremde
Samstag    19.04.2008    19.50 Uhr    6. Schönheit
Samstag    26.04.2008    19.50 Uhr    3. Liebe
Samstag    03.05.2008    19.50 Uhr    1. Angst

Philosophische Wertvolle Gedanken ("WG")

WG1 (Februar 2008)
Vielmehr gibt es keinen Zug, der für uns Heutige so charakteristisch wäre wie unsere Unfähigkeit, seelisch „up to date“, auf dem Laufenden unserer Produktion zu bleiben, also in dem Verwandlungstempo, das wir unseren Produkten selbst mitteilen, auch selbst mitzulaufen und die in die („Gegenwart“ genannte) Zukunft vorgeschossenen oder uns entlaufenen Geräte einzuholen. Durch unsere unbeschränkte prometheische Freiheit, immer Neues zu zeitigen (und durch den pausenlosen Zwang, dieser Freiheit unseren Tribut zu entrichten), haben wir uns als zeitliche Wesen derart in Unordnung gebracht, dass wir nun als Antiquiertheit unseren Weg langsam Nachzügler dessen, was wir selbst projektiert und produziert hatten, mit dem schlechten Gewissen der fortsetzen oder gar wie verstörte Saurier zwischen unseren Geräten einfach herumzulungern.

Günter Anders: Die Antiquiertheit des Menschen

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