Julia Krämer erfolgreich beim Bundeswettbewerb Jugend forscht 2010 in Essen
Für ihre Arbeit zu Penrose-Parkettierungen im Fachbereich Mathematik/Informatik wurde Landessiegerin Julia Krämer auch auf Bundesebene mit zwei Preisen ausgezeichnet. Zum einen erhielt sie den Sonderpreis der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) e.V., eine Einladung zum "2010 International Youth Science & Engineering Camp" (ISEC 2010). Julia ist eine von zwei Preisträgern, die am ISEC 2010 an der Seoul National University in Südkorea an einem 15-tägigen Programm für 100 hochbegabte Schülerinnen und Schüler aus aller Welt mit Laborprojekten, Vorlesungen, Ausflügen und kulturellen Begegnungen teilnehmen werden. ISEC 2010 wird von der "Korea Foundation for the Advancement of Science and Creativity" veranstaltet.
Außerdem wird Julia mit dem Eduard-Rhein-Jugendpreis für Rundfunk-, Fernseh- und Informationstechnik der EDUARD-RHEIN-STIFTUNG gefördert.
Professor E. Rhein hat in den 1940er Jahren das Füllschriftverfahren für Schallplatten erfunden, wodurch dann die sogenannten Langspielplatten möglich wurden. Er gründete 1976 und 1987 aus fünf Schenkungen und später großen Teilen seines Nachlassvermögens zwei gemeinnützige Stiftungen mit insgesamt mehr als 12 Millionen Euro, um aus deren Zinserträgen Wissenschafts- bzw. Jugendpreise auf dem Gebiet der Informationstechnik auszuloben.
Fast alle bedeutenden Informationstheoretiker und -techniker wurden in den vergangenen mehr als dreißig Jahren von der EDUARD-RHEIN-STIFTUNG ausgezeichnet, so beispielsweise der deutsche Computererfinder Konrad Zuse sowie der Begründer und Entwickler des Internets Tim Berners-Lee. Die Gewinner der Jugend forscht Sonderpreise werden Mitte Oktober zur offiziellen Preisvergabe nach München eingeladen. Die Preise werden dort vom Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst überreicht.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem großen Erfolg!
Julia Krämer Landessiegerin bei Jugend forscht
Julia Krämer, Schülerin der 11. Klasse am GSG Lebach, wurde beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ 2010 im Bereich Mathematik/Informatik Landessiegerin. Sie wird das Saarland beim Bundeswettbewerb im Mai in Essen vertreten.
Julia beschäftigte sich in ihrer Arbeit mit dem Thema „Faszination Penrose-Parkettierungen“. Juror Dr. Bernd Schmidt erklärte in seiner Laudatio, Julia habe die Jury tief beeindruckt.
Sie wandte fortgeschrittene mathematische Methoden auf das sehr anspruchsvolle Thema aperiodischer Parkettierungen an und fasste die bisher bekannten Ergebnisse zu diesem Thema klar zusammen. Außerdem schaute Julia „über den Tellerrand“ und zeigte die Zusammenhänge aperiodischer Parkettierungen mit komplexen Kristallstrukturen in der Chemie auf. Schließlich fand sie – laut Jury ein Novum – eine treffende algorithmische Beschreibung dieses Problems.
GSG erfolgreichste saarländische Schule beim Wettbewerb "Schüler experimentieren"
Am 3. März wurden in der Congresshalle Saarbrücken die Teilnehmer des Wettbewerbs "Schüler experimentieren 2010" ausgezeichnet.
Dabei wurde unserer Schule ein ganz besonderer Preis verliehen: das Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach war in diesem Jahr die erfolgreichste Schule des Saarlandes beim Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ und erhielt den mit 750 Euro dotierten Preis des Kultusministers.
Nicht nur die große Anzahl von Teilnehmern (29 Schülerinnen und Schüler mit 12 Projekten!), sondern auch die herausragende Qualität der Arbeiten mit einer Vielzahl von Platzierungen, u.a. dem Landessieg in Geo- und Raumwissenschaften, zweiten und dritten Preisen und vielen Sonderpreisen, waren ausschlaggebend für diese Ehrung.
„Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“ sind besonders anspruchsvolle Wettbewerbe, die die Schülerinnen und Schüler von der selbstständigen Themensuche über die Erarbeitung und Erforschung der naturwissenschaftlichen Inhalte bis zur Vorstellung der Ergebnisse ein ganzes Jahr lang in Atem halten. Die Teamfähigkeit wird geschult, das organisatorische Geschick ist gefordert, wenn der Abgabetermin der Arbeit naht, die Vorbereitung der Präsentation braucht Zeit und Mühe ebenso wie die Gestaltung des Standes beim Wettbewerb. Auch die Darstellung der eigenen Arbeit in einem Vortrag vor der Jury muss geübt werden.
Alles das haben die Schülerinnen und Schüler mit Bravour gemeistert und die betreuende Lehrerin, Frau Becker-Peters, ist zusammen mit der ganzen Schule sehr stolz auf diese Leistung!
Im folgenden erfahren Sie mehr über die eingereichten Arbeiten (nach alphabetischer Reihenfolge der Fachgebiete geordnet).
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Arbeitswelt
In ihrer Arbeit "Alles Kopfsache? - Autosuggestion" beschäftigten sich Marie Cordier, Marie-Sophie Frisch und Lena Sander (Kl. 7) u.a. damit, wie und ob die schulische Leistung von Mitschülern durch aufbauende Sätze, die sich durch häufiges Wiederholen ins Unterbewusstsein einprägen sollen, gesteigert werden kann.
Maike Kalms (Kl. 7) und Sarah Kuhn (Kl. 8) ließen für ihr Projekt "Buchstabensalat - trotzdem lesbar?" Grundschüler und Erwachsene Texte lesen, in denen die Buchstaben der einzelnen Wörter bis auf die Anfangs- und Endbuchstaben vertauscht waren und werteten die Ergebnisse aus. Sie erhielten für ihre Arbeit den 3. Preis im Bereich Arbeitswelt.
Stefanie Gläser und Helen Wagner (Kl. 7) wurden für ihre Arbeit "Der entblößte Mensch - Private Daten im Internet" mit dem 2. Platz ausgezeichnet. Sie untersuchten, wie viele und welche Angaben Personen in Internetforen preisgeben und wie diese missbraucht und weitergeleitet werden.
Jana Krämer (Kl. 6) untersuchte in ihrem Projekt die "SMS-Briefmarke", mit der Briefe mittels eines 12-stelligen Code statt einer herkömmlichen Briefmarke frankiert werden können. Dabei entdeckte sie Schwachstellen bei der Vergabe der Codes und wurde dafür mit einem Sonderpreis der ME Saar ausgezeichnet.
Biologie
Helena Jakobs, Lena Müller und Annika Zimmer (Kl. 6) untersuchten, ob "Lebensgefahr durch Jakobskreuzkraut?" besteht. Diese auf vielen Weiden vorkommende Pflanze schädigt die Leber von Mensch und Tier. In letzter Zeit tauchte sie sogar in Packungen von Rucolasalat auf, deren Blätten sie sehr ähnlich sieht.
Nicolas Krotten und Alain Ziegler (Kl. 8) erforschten mittels eines Fragebogens Depressivitäts- und Ängstlichkeitswerte bei Schülern in Abhängigkeit der Intensität von Sport und Risikofaktoren wie Alkohol- und Zigarettenkonsum.
Geo- und Raumwissenschaften
Daniel Adolph und Simon Schmitz (Kl. 8) beschäftigten sich mit "Hurrikans". Sie untersuchten ihre Windstärke und Zerstörungskraft, auch im Hinblick auf Auswirkungen des Klimawandels. Besonders beeindruckend war ihre Simulation eines Hurrikans in zwei Wasserflaschen. Sie erhielten dafür im Bereich Geo- und Raumwissenschaften den 1. Preis.
Sophia Ewen, Clara-Sophie Koch und Luisa Schmitt (Kl. 6) untersuchten in ihrer Arbeit "Sternbilder" die Entstehung der heute bekannten Sternbilder: warum kommen Menschen auf die Idee, Sterngruppen am Himmel zu Sternbildern zusammenzufassen und ihnen Namen zu geben? Sie stellten bekannte Sternbilder vor und zeigten, wie man sich vor allem früher mit deren Hilfe am Himmel orientieren konnte. Für ihre Arbeit wurde ihnen der 2. Preis zuerkannt.
Mathematik/Informatik
Frederik Schmitt und Oliver Weber (Kl. 7) erforschten in ihrer Arbeit "Rechnen wie die alten Meister - Die Coß von Adam Ries und Michael Stifel" die algebraischen Rechenverfahren alter Rechenmeister. Sie zeigten, wie vor 450 Jahren Dreisatz gerechnet wurde, erklärten ausführlich das "Rechnen auf den Linien" und das Wurzelziehen ohne Taschenrechner. Für ihre Arbeit erhielten sie den Sonderpreis der Arbeitskammer Saar.
Physik
Clemens Biesel, Justin Schu und Luca Schwindling (Kl. 6) fanden in ihrer Arbeit "Windenergie" heraus, wie aus Wind Strom entsteht. Sie bauten selbst ein Modell eines Windrades nach, das eine Lämpchen in einem Lego-Haus zum Leuchten brachte. Für ihr Projekt erhielten sie einen Sonderpreis der ME Saar.
Tim Gitzinger, Daniel Meng (Kl. 8) und Simon Holz (Kl. 7) fragten sich, angeregt durch die Solarzellen auf dem GSG-Schuldach: "Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?" Neben der Erklärung der Funktionsweise führten sie Experimente mit einem Miniaturmodell einer Photovoltaikanlage durch und erhielten dafür ebenfalls einen Sonderpreis der ME Saar.
Technik
Kenneth Bastuck, Ruben Engel und Ramon Klein (Kl. 6) bauten einen "Roboter im Amphitheater" nach, der ursprünglich von Heron entwickelt wurde. Der Roboter erregte im antiken Griechenland großes Aufsehen, denn er konnte in Theateraufführungen mittels eines ausgeklügelten Systems von Seilen und Gewichten zum Schieben von Kulissen verwendet werden.
2009: Viele Preise für GSG beim Wettbewerb "Jugend forscht"
Nach dem Erfolg der jüngeren Teilnehmer beim Wettbewerb "Schüler experimentieren" traten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 vom 31. März bis 1. April 2009 bei „Jugend forscht“ an der Universität des Saarlandes an. Das Geschwister-Scholl-Gymnasium war bei diesem Wettbewerb die Schule mit den meisten Teilnehmern und wurde u.a. dreimal mit dem 2. Platz ausgezeichnet. Alle Projekte wurden betreut von Margit Becker-Peters.
Im folgenden erfahren Sie mehr über die eingereichten Arbeiten (nach alphabetischer Reihenfolge der Fachgebiete geordnet).
Fotos: Jugend-forscht-Club Saar
Arbeitswelt: Elektrostatische Gefahr durch "Crocs"?
Hannah-Elisa Spohn, Marc Gitzinger und Michael Paulus (Klasse 9) erhielten den 2. Preis im Bereich „Arbeitswelt“. Sie untersuchten, ob die Trendschuhe „Crocs“ zur Gefahr werden können, wenn sich ihr Träger elektrostatisch auflädt. Neben einem zusätzlichen Sonderpreis der Arbeitskammer dürfen sie außerdem ihre Arbeit im Rahmen des „Wissenschaftssommers“ vom 20. bis 26. Juni 2009 auf dem Tbilisser Platz in Saarbrücken ausstellen.
Mathematik/Informatik: "Alles Käse" - Gewinnstrategien für das Spiel "Käsekästchen"
Julia Krämer und Corinna Saar (Klasse 10) analysierten das Spiel „Käsekästchen“. Es ist unter Schülern als Pausenspiel verbreitet, erweist sich unter spieltheoretischen Gesichtspunkten allerdings als äußerst komplex. Julia und Corinna entwickelten eine Vielzahl von Gewinnstrategien und landeten damit im Bereich Mathematik/Informatik auf dem 2. Platz.
Physik: Moiré-Effekt
Einen attraktiven Geldpreis und die Einladung zur Präsentation ihrer Arbeit zum „Moiré-Effekt“ am Fraunhofer Institut erhielten Caroline Mast, Kristina Meng und Lena Schirra (Klasse 10). Den schillernden Moiré-Effekt beobachteten sie zum Beispiel an zwei sich überlagernden Gardinen oder Brückengeländern, aber auch beim Scannen oder Kopieren.
Technik: Tribolumineszenz - leuchtender Klebstreifen
Einen 2. Preis im Bereich „Technik“ gewannen Annika Enning, Winona Wilhelm und Gita Winter (Klasse 10) für ihre Arbeit zur Tribolumineszenz: sie untersuchten das blaue Leuchten, das beim Aufreißen selbstklebender Briefumschläge oder beim Abziehen von Klebstreifen entsteht.
Schüler experimentieren 2009: Landessieg Mathematik und vier weitere Preise für GSG-Teams
Beim 44. Wettbewerb „Schüler experimentieren“ am 18./19. März 2009 in der Congresshalle Saarbrücken waren 18 Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums mit insgesamt acht Arbeiten vertreten und konnten neben einem Landessieg in Mathematik einen 2. Platz und zwei 3. Plätze sowie einen Sonderpreis gewinnen. Besonders beachtlich ist dieses Ergebnis, da alle zum ersten Mal teilgenommen hatten.
Bereits am Vorabend der Preisverleihung, als die Jungforscher ihre Platzierungen noch gar nicht kannten, meinte die Schülerin Rebekka Alt: "Was mir besonders gut an 'Schüler experimentieren' gefallen hat, war, dass wir alles gemeinsam gemacht haben: wir waren alle gemeinsam nervös, unsicher, haben alle zusammen gegessen und waren alle nach dem Besuch der Jury glücklich, erleichtert, aber vor allem froh, dass alles so gut geklappt hat."
Einstimmiges Echo der ganzen Schulmannschaft war: „Wir wollen im nächsten Jahr wieder dabei sein!“
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Fotos: Jugend-forscht-Club Saar
Arbeitswelt: Keine zweite Chance für den ersten Eindruck
Ein 3. Platz auf Landesebene ging an Rebekka Alt und Christine Schmitt (Klasse 8). Im Bereich Arbeitswelt hatten sie sich für das Thema „Keine zweite Chance für den ersten Eindruck“ entschieden und anhand einer Umfrage herausgefunden, wie Mitschüler eine Person im „1. Eindruck“ einschätzen.
Biologie: Hirnrissige Teenager
Sina Groß, Anika Krämer und Alica Zimmer (Klasse 8) untersuchten, ob bestimmte "hirnrissige" Verhaltensweisen von Teenagern biologisch erklärt werden können: tatsächlich verändert sich das Gehirn während der Pubertät so, als ginge ein Riss hindurch. Außerdem erforschten sie im Rahmen einer Umfrage im Freundeskreis das Schlafverhalten Jugendlicher.
Geo-und Raumwissenschaften: Klimawandel; Lebacher Eier; Meteorologie des Wochenendwetters
Stefanie Gläser (Klasse 6) beschäftigte sich in ihrer Arbeit "Klimawandel - Warum ändern wir uns nicht?" mit den Problemen des drohenden Klimawandels, der im privaten Bereich oft trägen Reaktion darauf und möglichen Maßnahmen zum Einsparen von Energie im Alltag.
Einen 2. Platz und einen Sonderpreis der Arbeitskammer erhielten Marie Cordier, Marie-Sophie Frisch und Anna-Maria Spurk (Klasse 6) im Bereich Geo- und Raumwissenschaft für ihre Untersuchung der „Lebacher Eier“: sie untersuchten u.a. Entstehung und Zusammensetzung dieser für den Raum Lebach typischen fossilen Fundstücke.
Sarah Kuhn, Sarah Mameche und Sarah Tinnes (Klasse 7) gingen der Frage nach, ob das Wetter am Wochenende tatsächlich, wie häufig behauptet, schlechter ist als während der Woche. Dazu führten sie umfangreiche Messungen durch und werteten diese aus.
Mathematik: Euklidischer Algorithmus - Excel, Kettenbrüche, Spiralen
Frederik Schmitt und Oliver Weber (Klasse 6) erhielten den Landessieg im Arbeitsgebiet Mathematik/Informatik. Dass sie die einzigen Teilnehmer in diesem Bereich waren, schmälert jedoch nicht ihre Leistung: im ausführlichen Jurygespräch konnten sie so überzeugen, dass sie zum Landeswettbewerb „Jugend forscht“ hochgestuft wurden, wo sie sich mit den älteren Schülern ab 15 Jahren messen dürfen.
Physik: Galilei-Thermometer
Daniel Adolph und Simon Holz (Klasse 6) konnten sich unter 17 Arbeiten im Bereich Physik behaupten und landeten mit ihren Untersuchungen zum Galilei-Thermometer auf dem 3. Platz. Sie beeindruckten besonders durch Nachbau und Eichung eines eigenen Galilei-Thermometers mit Backaroma-Fläschchen.
Technik: Ein selbstgebauter Handscanner
Maike Kalms und Sara Klein (Klasse 6) bauten einen Handscanner, der einen Strichcode, wie er sich auf Verpackungen im Supermarkt befindet, erkennen kann: in seinem Inneren leuchtet ein Lämpchen den Code aus und ein Lichtsensor "erkennt", ob sich der Scanner gerade über einem weißen oder schwarzen Balken befindet.

























